Heizdraht mit 230V

8 Antworten

also mal ganz abgesehen davon, dass deine Basteleien lebensgefährlich sind gilt folgendes:

im besten Falle brennt dir dein Heizdraht durch bevor die Sicherung auslöst... oder die Sicherung löst aus, bevor der Draht durchbrennt.

im schlimmsten Falle berührt irgendjemand deine Konstruktion und erleidet einen tödlichen elektrischen Schlag oder die Konstruktion wird so heiß, dass du irgendwas abfackelst. die zu erwartende Stromstärke kannst du übrigens relativ leicht errechnen. du misst den Widerstand deines Drahtes und teilst die angenommnne Spannung von 230 volt durch dein Messergebnis...

by the way: wenn du nicht gerade einen konstantandraht oder so verwendest, kann das gemessene Eergbnis an Strom niedriger ausfallen wie das errechnete, da sich der Leitwert mit zunehmender Temperatur in der Regel verschlechtert. auf diese Weise regelt sich übrigens auch (in gewisser weise jedenfalls) die Temperatur des Leiters...

lg, anna

Die Leitungsschutzschalter schützen nur die Elektroinstallationen des Hauses vor Überlast. Selbst gebaute Geräte muß du selbst vor Überlast und Übertemperatur schützen. Das solltes du Fachleuten überlassen. Nutze eine fertige geeignete Heizung für dein Vorhaben.

Stimmt ganz genau!

Das TÜV & GS Zeichen kann man ja am PC selber drucken... ;-)))

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Entweder brennt der Draht sofort irgendwo durch oder du bekommst einen elektr.Schlag. Also lasse es lieber. Und wenn du etwas beheizen möchtest, dann Trafo und Heizelemente (z.B. für PKW-Spiegel) oder bei 230 Volt einen Aquariumheizstab. Aber denke daran, alles was abbrennt oder geschädigt wird, das mußt du bezahlen.

Die Frage ist wieviel Watt die Heizung als Leistung haben soll? Mit 16A aus der Steckdose kannst du max. 3500W heizen. 16A mal 230V. Der Heizdraht darf dann 230V/16A = 15 Ohm haben. Die du mit dem Ohmmeter messen kannst, oder rechne ihn aus, was aber schwieriger ist. Wenn der Draht niederohmiger ist musst du die Spannung über einen Trafo reduzieren.

Unabhängig von den bereits genannten Sicherheitsaspekten:

In einem Stromkreis bestimmen Spannung (wenn als Konstante wie hier mit 230V gegeben) und der Widerstand, welcher Strom fließen wird. Einem ohmschen Widerstand ist das völlig egal, ob er mit Gleich-oder Wechselspannung betrieben wird. Die Sicherung fällt, wenn der Nennstrom überschritten wird. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass der Heizdraht auch den Strom aushält, der ihm durch die Schaltung zugemutet wird. Dazu muss man die Materialeigenschaften kennen. In letzter Konsequenz ist es ein komplexes Zusammenspiel von spezifischer Wärme und Wärmeleitfähigkeit des Widerstandsmaterials zusammen mit der Wärmeabstrahlung in den Raum. Jedenfalls darf die Schmelztemperatur des Heizungsdrahtes nicht erreicht werden, sonst wird der zur Sicherung die durchbrennt.

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