heftiges beißen bei Welpen

7 Antworten

Leider schreibst Du nicht, wie alt das Hundebaby ist. Bis zur 12. Woche solten Welpen bei der Mama und den Geschwisterchen bleiben dürfen, um die Hundesprache, die Beschwichtigungssignale und die Beißhemmung im Spiel zu lernen. Verwehrt man ihnen das, gibt es ziemlich sicher später Probleme. Dass ein Welpe in alles reinbeißt, ist normal. So wie Menschenbabys einem an den Haaren ziepen. Kein Grund, mit Bestrafung anzufangen, wie es hier leider immer wieder von Ewiggestrigen geraten wird. Sag einfach spitz AU!, wende Dich ab und beende das Spiel. Mit Deinen Methoden bringst Du den Hund dazu, Dir nie mehr zu vertrauen und vor Dir Angst zu bekommen.

Es gibt KEINE abschließenden Erkenntnisse, dass man einen Welpen bis zu 12. Woche bei der Mutter lassen muss. Tierschutzrechtlich geht man ca. von der achten Woche aus. Gänige Praxis ist es den Hund ab der 10ten Woche abzugeben. Das kommt aber alleinig auf den Hund die Rasse an.

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Die will einfach mit dir spielen, spiele halt solange mit ihr bis sie endlich keine Kraft mehr hat weil Welpen werden schnell erschöpft

Ich muss ihr das doch trotzdem Ihrgendwie abgewöhnen , mit der zeit wird sie ja noch größer und wenn sie das bei anderen Kindern macht denken sie sofort sie ist Agressiv und will böses

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@Melissa24032000

Also ich hab eine Katze und wenn sie auf dem Kratzbaum ist heb ich den Finger hoch und schrei NEIN und sie bleibt da. Mach das auch mal und schubs ihn dabei weg und schrei NEIN umd machs solange bis er aufhört

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@Emir321

Emir, bitte gib hier nur Ratschläge, wenn Du Dich mal mit stinknormalem Hundeverhalten beschäftigt hast, ok?

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Im zoofachhandel gibt es einem sog. Knabberstopp. Reib deine Hände damit ein. (Unschädlich für deine Hände)

Gegen Welpen etwas chemisches oder halt was künstliches zu benutzen ist schon schädlich für die

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@Emir321

Es ist nicht schädlich. Da ist ein geruch drinnem den was sir nicht mögen dann beißen sie nicht mehr daran

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Und wenn er an der Kleidung zerrt? Soll man alles einreiben? Welpen müssen lernen, was sie dürfen und was nicht und nicht wegen einem üblen Geschmack aufhören.

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Viele Hundebesitzer sind erschrocken und ratlos, wenn der Welpe ständig nach ihnen schnappt und in alle möglichen Körperteile beißt.

A. Das Verhalten ist normal. Der Welpe hat keine Hände und kann deshalb nur sein Maul und seine Zähne nutzen, um dich zu berühren und dich festzuhalten.

Was er noch nicht weiß ist, wie fest er dich halten darf. Das muss er lernen. Es nennt sich "Beißhemmung", ist aber eher eine Kontrolle der Beißintensität. Bei seiner Mutter hat er diese bereits so weit gelernt, dass sie bei Hunden funktioniert. Entgegen anderer Aussagen passiert dies in den ersten 8 Lebenswochen ausreichend. Ein längerer Aufenthalt im Geschwisterrudel hat nicht automatisch eine Beißhemmung gegenüber dem Menschen zur Folge. Diese muss in jedem Fall besonders eingeübt werden.

Dass die Haut von Menschen empfindlicher ist, weiß der Welpe nicht. Nun bist du als neuer Besitzer gefragt, ihm zu vermitteln, wie fest er beim Menschen zufassen darf.

B. Im Gegensatz zu manchen anderen Aussagen ist es wichtig, ihm immer wieder die Hände zum Beknabbern anzubieten. Diese "Hand- und Fangspiele" sind nötig, um die Beißintensität kontrollieren zu können und dienen zudem der Bindung und Vertrauensbildung. Da der Hund lernen soll, den Menschen sanft zu behandeln, müssen es auch die Hände sein und nicht irgendwelches Spielzeug, auf dem der Hund dann beliebig herumkauen darf. Dabei lernt er lediglich, dass er nur den Menschen belästigen muss, damit er bespaßt wird.

Die Mutterhündin hält dem Welpen auch kein Ersatzobjekt hin, sondern vermittelt, ihm, wie fest er zufassen darf.

C. Im Moment wird das Ganze durch die spitzen Welpenzähne verschärft. Nach dem Zahnwechsel wird die gleiche Intensität deutlich weniger weh tun. Dennoch kannst du den jetzigen Schmerzgrad als Maßstab nehmen

Was tun?

Setz' dich zu deinem Welpen auf den Boden und biete ihm deine Hand zum Beknabbern an. Sprich dabei ruhig und sanft mit ihm. Immer wenn er zu fest zufasst, sag ruhig und ernst "Nein" und entziehe ihm die Hand. Schnappt er nach, sag wieder "Nein" und entziehe ihm die Hand erneut. Macht er von sich aus keine Anstalten, sofort wieder nachzuschnappen, biete ihm die Hand wieder an, sprich dabei ruhig mit ihm und warte auf das nächste zu feste Zufassen.

Du wirst eine Menge Wiederholungen brauchen, bis der Welpe verstanden hat, wie es richtig ist. Wenn es dir nach 8-10 Wiederholungen reicht, stehe ruhig auf und ignoriere weitere Versuche, mit dir zu spielen. Eine Weile später setzt du dich wieder zu ihm und übst erneut.

Dazu braucht es weder Lautstärke noch Quietschen oder "Au"-Schreien. Ein ruhiges Wiederholen des Abbruchsignals "Nein" in Verbindung mit dem Entzug der Hand ist völlig ausreichend.

Was du als Abbruch Signal nutzt ist dir überlassen, das nein ist ein Beispiel und natürlich sollte der Welpe die Bedeutung des Wortes kennen! Ein nicht gelerntes NEIN bringt ihm ja wenig :-)

Hallo! Mein Wolfsspitz, den ich mit 12 Wochen bekommen habe, war da auch schwierig. Er hat so zugebissen, dass ich blau und blutig war und heute noch Narben habe. Wenn dein Hund es im Spiel macht, sage laut "nein" gib ihm sein Spielzeug und geh' weg. Wenn er dich aber regelrecht angreift, fasse ihn im Genick und halte ihn fest, du kannst ihn auch leicht (!) schütteln - so macht das die Hundemutter (nicht Kopf runterdrücken und Maul zuhalten - das gibt es in der "Hundesprache" gar nicht und ist grausam!), sage nein oder pfui und warte, bis er aufhört, dich beissen zu wollen. Dann sagst du ruhig "brav" und lässt los. Wenn er wieder anfängt - dasselbe nochmal. Mein Hund war draußen im Zwinger aufgewachsen und hatte nie gelernt, sich Menschen unterzuordnen. Das muß auch dein Welpe lernen. Natürlich auf keinen Fall schlagen oder sowas.

Hundemamas schütteln ihre Welpen nicht, das einigste wenn sie die Welpen am Nacken packen ist, Sie von A nach B zu transportieren?! Wie kommst du denn auf so ein Blödsinn.Das machen Wölfe und Hunde NUR bei Beute (tot schütteln)

Genauso fühlt sich der Welpe dann, das du ihn tot schüttelst !

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@Einafets2808

Ich habe es mehrfach gesehen! Die Wolfsspitzmama hat ihre Welpen ganz schön grob im Genick gepackt und leicht geschüttelt! Doch nicht das Beuteschütteln. Lies bitte richtig. Selbstverständlich muss sich ein Hund unterordnen. "Sein Mensch" ist der Rudelführer, nicht er. Sonst wird er Zeit seines Lebens DIR sagen, was du zu tun hast und nicht umgekehrt. Noch nie etwas von Rudelführer gehört? Oweh, das sind dann genau die Hunde, die ihrem Besitzer nicht gehorchen. Warum auch? Er ist ihnen ja untergeordnet und sie sind der Chef.

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Es geht hier um Beisshemmungen und nicht darum das sich der welpe hier irgend jemand unterordnen muss! Der muss nur lernen mit seiner Beißintensität umzugehen. Das zeigt ihm Hundemama und wir als neue Besitzer müssen ihm das beibringen mit Menschenhaut.

Das sind Tipps hier, sehr traurig!

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@Einafets2808

Nicht richtig gelesen? Deshalb habe ich ja gefragt, ob es sich nur darum handelt oder ob er regelrecht angreift. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Wenn er wirklich aggressiv wird und nicht nur die Beisshemmung lernen muss, muss er sich unbedingt unterordnen. Die Tierheime sind voll mit Hunden, die das nicht gelernt haben und deshalb angeblich von Natur aus bissig sind.

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Aber das schütteln oder rum baumeln beim tragen ist keine. Erziehungsmaßnahme bei der Hundemama. Dann ließ du mal fleißig !!!

http://www.dog-snake.de/Irrtuemer%20Hund/irrtuemerhund.htm

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@Einafets2808

Ich erklärs dir nochmal ganz einfach. Ich habe mehrfach die Aufzucht von Welpen GESEHEN. Und alle Hundemamas haben ihre Welpen auf dieselbe Art erzogen. Packen im Genick und durchaus leichtes Schütteln. KEIN Tragen, KEIN Beuteschütteln. Hast du's? Und nochmal - nicht nur gelesen, GESEHEN habe ich es. Dutzende Male. :-)

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Nein mein junghund ist 8 Monate und hat sich mir nicht 1x untergeordnet ! Komisch und es funktioniert

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@Einafets2808

Dann hat er es - hoffentlich - von allein getan. Tun die meisten Hunde. Wenn nicht, hast du ein Problem - oder andere Leute/Hunde mit dir und deinem Hund. Manche Hunde testen kein Dominanzverhalten, dann braucht man es ihnen auch nicht beibringen. Die meisten lernen es auch schon von klein auf. Und nicht alle Menschen sind gleich und auch nicht alle Hunde. Und jetzt mußt du dich allein bespaßen, gehe jetzt eine Runde mit Hund und Kater.

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Ich nehme den Platz ein der Hundemama und beschütze ihn und ein Unterordnung gibt es nicht. Auch zwischen Hundemama und Welpen nicht! Bei Wölfen War das schon so und Hunde stammen ja bekanntlich von denen ab!

Eine Rangordnung in einem Rudel gibt es nicht , und nochmal Hausaufgaben

"Sozialordnung des Wolfes das Rudel. Das Wolfsrudel besteht im Regelfall aus dem Elternpaar und dessen Nachkommen, es handelt sich also um eine Familie. Wölfe werden erst mit zwei Jahren geschlechtsreif (Haushunde schon mit 7 bis 11 Monaten) und verbleiben bis zur Geschlechtsreife bei den Eltern. Die vorjährigen Jungwölfe unterstützen das Elternpaar bei der Aufzucht der neuen Welpen. Unter normalen Bedingungen besteht ein Rudel im Herbst also aus dem Elternpaar, dem Nachwuchs aus dem Vorjahr und dem Nachwuchs aus demselben Jahr. Mit Erreichen der Geschlechtsreife wandern die Jungwölfe in der Regel aus dem elterlichen Territorium ab und suchen sich ein freies Revier, wo sie mit einem auf der Wanderung getroffenen und ebenso ausgewanderten Jungwolf als Partner eine eigene Familie gründen.[11] Die Elterntiere sind grundsätzlich dominant gegenüber ihrem Nachwuchs, Kämpfe um die Rangordnung gibt es daher nicht. "

Quelle: Wikipedia Wolf Lebensweise

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