Hausverwaltung und Reinigungsfirma wollen Teil des Gemeinschaftseigentums nicht säubern - Ist das zulässig?

4 Antworten

Wenn es einen Vertrag gibt, in dem genau steht, was gereinigt werden muss (nämlich das gesamte Gemeinschaftseigentum), dann muss sich die Reinigungsfirma daran halten.

Warum die WEG einem Vertrag mit einer Reinigungsfirma zugestimmt hat, die der Geschäftsführerin der Hausverwaltung gehört, entzieht sich meinem Vorstellungsvermögen. Dass das nicht angenehm funktioniert, ist klar.

Ihr (am besten alle WEG) könnt jetzt die Hausverwaltung anschreiben, dass sie der Reinigungsfirma bitte sagen sollen, sie sollen ordentlich putzen. Wenn nicht, soll sie bitte das Honorar entsprechend kürzen.

Wenn die HV das nicht tut, dann viel Spaß :-( Hier einen Rechtsstreit anzetteln, würde Erfolg und Kosten kaum in eine vernünftige Relation setzen. Dann bleibt nur, VH und Reiniger bei der nächsten Wahl vor die Tür zu setzen. 

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Die Hausverwaltung ist wie gesagt der selben Ansicht wie die Reinigungsfirma. Die wollen beide den Vertrag in dieser Hinsicht nicht erfüllen, obwohl es schriftlich festgelegt wurde. Tun aber so, als würden sie den Vertrag erfüllen. Und den anderen Eigentümern ist es egal, die sind in ganz Deutschland verstreut und wohnen nicht im Objekt.

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@yxz2001

Tja, dann kann man nicht viel machen. Wenn man die anderen Eigentümer bei  der Versammlung nicht überzeugen kann ...

Klar, klagen ... Aber ob es das wert ist.

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Hallo,

nun, wie viele Eigentümer gibt es denn dort ?

Wenn es nicht zu viele sind, kann man dann bei der nächsten Versammlung das ganze zur Sprache bringen und notfalls die Hausverwaltung kündigen.

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Es gibt viele Eigentümer und die sind meißt zufrieden, weil sie in anderen Bundesländern wohnen und das Objekt nur einmal im Jahr sehen oder so. Manche interessieren sich auch gar nicht dafür, weil sie einfach andere Dinge zu tun haben. Ein Verwalter abzuwählen ist nicht leicht und es geht ja nur um diese Vertragsverletzung.

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.... jeder einzelne Eigentümer kann den Verwalter in die Wüste schicken lassen. Nur Mut!

Ich fürchte aber, er/sie wird Vollmacht der Eigentümer haben, um so einen  Vertrag zu schließen.

Fehlende Dämmung im Dach nachrüsten- Zuständigkeiten

Folgender Sachverhalt: Ein Eigentumswohnung wurde gekauft- Gebäude von ca. 1900, Letzte Sanierung/ Renovierung, um 1990. Es handelt sich um eine Dachgeschoss- Maisonette-Wohung, beide Geschosse sind mit Dachschrägen. Jetzt wurde festgestellt, dass die alte Dachkonstruktion (Sparren, Zwischensparren anscheinende Strohfüllung, innenseitig verputzt,) bei der letzten Sanierung einfach von innen doppelt beplankt wurde und das war's. Als die abgehängte Decke geöffnet wurde, schien es, dass das Dach offen ist, nicht gedämpft und auch keinerlei Folie vorhanden ist. Es zieht hinein, bzw. die Zugerscheinung ist nur durch die Gipskartonverkleidung im Bereich Dachschräge und unter der Decke nicht spürbar.

Nichtsdestotrotz soll jetzt die Wohnung nach dem Kauf umgebaut werden. Bei heutigen Energiepreisen, ist die Ertüchtigung der Dachflächen selbstredend. Wie ich schon rausgefunden habe ist Dämmung und Isolierung/ Dampgsperre Teil des Gemeinschaftseigentums. Wie ist die Lage, wenn es beides gar nicht gibt, obwohl der Raum schon als Wohnraum genutzt wurde? Wie steht es mit den Kosten? Müssen diese durch die Gemeinschaft getragen werden? Es handelt sich ja um eine energetische Maßnahme und das Dach ist ja auch Gemeinschaftseigentum. Was ist, wenn die Gemeinschaft nicht zustimmt?

Zum Zeitpunkt des Kaufs war dieser Mangel nicht erkennbar, ist hier ggf. noch eine Kaufpreisminderung möglich? Gilt so ein Fall als "versteckter Mangel"?

Oder gilt hier "gekauft wie gesehen", und quasi Pech gehabt. Wenn sich nun der Käufer (im worst case) dann durchringt, die Dachertüchtigung selbst zu veranlassen, muss dennoch die Zustimmung der Gemeinschaft vorliegen?

Das Dach als Regenschutz und Raumbegrenzung funktioniert, aber viel mehr auch nicht. (Aufgrund der Kälte ist deutlich das Fugenbild im Trempel erkennbar) Die Hausverwaltung versucht das Thema erstmal wegzuschieben ("..wurde durch ehemaligen Besitzer ausgebaut.... über den Zustand/ Aufbau ist nichts bekannt..") Der Käufer ist natürlich davon ausgegangen, dass die Wohnung gut bewohnbar und zumindest dem Standard zum Zeitpunkt der letzten Sanierung entspricht, dem scheint aber nicht so.

Ich hoffe der Sachverhalt ist klar geworden und jemand kann eine Einschätzung geben..

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Zählt die Stromleitung in einem Mehrfamilienhaus ab dem Stromzähler im Keller zum Sondereigentum?

Wir haben eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus gekauft und lassen die Elektrik komplett erneuern. Der Stromzähler soll dabei (aufgrund der Anforderungen der Stadtwerke Hannover) aus dem Treppenhaus in den Keller verlegt werden. Die Hausverwaltung ist der Meinung, dass wir die Verlegung der Kabel aus dem Keller bis in unsere Eigentumseinheit selber zahlen müssen, da diese Kabel (da sie ab unserem Stromzähler losgehen) zum Sondereigentum gehören. Zählen die Leitungen, auch wenn sie nur zu unserer Wohnung führen nicht trotzdem bis in die Wohneinheit zum Gemeinschaftseigentum, unabhängig davon, wo der Stromzähler liegt? Folgendes Urteil habe ich dazu gefunden:

LG München I, 08.11.2010 - 1 S 10608/10

Wer weiß mehr bzw. gibt es evtl weitere Urteile dazu?

Ich weiß, dass die Eigentumsgemeinschaft per Beschluss regeln kann, dass jeder Eigentümer die Leitungen zB. bis zum Stromkasten im Keller selbst zahlen muss. Solch einen Beschluss gibt es aber in unserem Fall nicht. Daher interessiert mich nur, wie es im Normalfall (ohne Beschluss) gesetzlich geregelt ist.

Dank schonmal im Voraus :)

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Hausverwaltung wiedersetzt sich Eigentümerbeschluss

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Solange kann ich mit der Wohnungstür nicht warten.

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