Hauskauf im Namen eines anderen

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Gehen wir die Angelegenheit sachlich an, ergibt sich folgendes: Wenn Dein Bekannter Dir für den Kauf eines Hauses in Italien Geld gibt, stellt das rein rechtlich eine Schenkung dar. Diese unterliegt der Schenkungssteuer, so dass z.B. bei einem Betrag von 100.000 EUR eine Schenkungssteuer von EUR 24.000 anfällt! (100.000 abzgl. 20.000 Freibetrag, Rest mal 30%). Beim Hauskauf in Italien wirst Du dann ins Grundbuch eingetragen (Achtung in Italien gibt es dafür zwei Systeme je nach Region, näheres z.B. unter http://www.hypotheca-europae.net/d-Hypotheken-Italien.htm) damit trittst Du in die Rechte aber auch in die Pflichten eines Hauseigentümers in Italien ein, d.h. Steuern und Gebühren, Versicherungen, sonstige Abgaben sind dann Deine Sache. Sicherlich kann man die ganze Sache vertraglich regeln, auch was passiert, wenn Dein Bekannter stirbt oder wenn Du stirbst, auch das mit den Kosten lässt sich festschreiben, allerdings ist so ein Vertrag ohne Anwalt nicht rechtssicher aufzusetzen und ohne notarielle Beglaubigung nicht wirklich was wert. Ich denke über die 10% Steuer, die Du erwähnt hast (die ich übrigens auch nicht nachvollziehen kann, was für Steuer soll das sein, wo muss sie gezahlt werden??) sollte Dein Bekannter angesichts der Schenkungssteuer von 30% nochmal nachdenken. Auch ist das Geld für einen Anwalt sowie einen Notar gut angelegt, wenn ihr sicher stellen wollt, das alles so läuft, wie ihr euch das vorstellt. Und sei Dir bei einem sicher: das deutsche Finanzamt will mit 100% Sicherheit wissen, woher Du das Geld hast für eine Immobilie in Bella Italia.

Also sehen wir die Sache mal so, mein Freund giebt mir einfach das Geld. Also bekommt niemand etwas davon mit das es eine Schenkung ist! Ich kaufe das Haus. Will das Finanzamt in D oder I wissen woher das Geld ist??? Das mit den 10 % ist so-wenn ich in I etwas erwerbe und selber nutze zahle ich 4 % Grunderwerbssteuer. Bei einer zweiten oder dritten Imobilie zahle ich 10 % Steuern. Weil er aber schon 1 Haus hat, bat er mich das ich das Haus kaufen solle.

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@sasapuck

Da Du offensichtlich in D wohnst will natürlich das deutsche Finanzamt wissen woher Du das Geld für einen Hauskauf in Italien hast. Das ist hier aber nicht das Problem. Das eigentliche Thema ist, dass Du Dich bereits entschieden hast, das Haus in Italien für Deinen Freund zu kaufen. Das ist ok, allerdings solltet Ihr beide bereit sein, die Konsequenzen aus diesem teils illegalen Deal zu tragen, was immer auch passiert. Du versuchst hier nun jemanden zu finden, der sagt, dass das was Du da tun willst, gut und vernünftig ist. Das ist es aber nicht, da nützen alle Argumente bzgl. einer 10% igen Steuer auch nichts, weil die anderen Umstände um diesen Deal herum mehr als fragwürdig sind.

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Das kann man ja in dem Fall so nicht regeln, weil wie gesagt, wenn DU das Haus kaufst, stehst DU im Grundbuch, sprich DU bist der Eigentümer! Denen ist doch total egal wo du das Geld her hast, sprich: seine Erben können gar nichts unternehmen! Es sei denn er (dein Geldgeber) lässt das irgendwie notariell festlegen, aber ich denke, dass das auch nicht so einfach geht. Das mit den 10% ist mir aber neu. Besitzt er in Italien schon ein HAus oder hier in Deutschland?

Lass dich anwaltlich und notariell beraten, ob sowas über einen Treuhändervertrag, eine zweckbestimmte Schenkung oder eine andere Konstruktion rechtlich sauber machbar ist.

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