Hausarzt will mich nicht weiter krank schreiben soll zum Arbeitsamt

14 Antworten

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Ein fachärztliches Attest ist zwar gut, aber Du musst unbedingt trotzdem diesen normalen gelben Krankschreibungszettel vorlegen können. Wenn Deine Stelle bereits anderweitig vergeben ist, kommst Du nach Beendigung des Krankenstandes automatisch zur Arge.

Für die Arge gelten nur diese gelben Zettel.

Oder Du beantragst Krankengeld und der Arzt bescheinigt Dir in vierzehntätigen Abständen, dass Du es noch brauchst. Für die Dauer der Krankengeldzahlung gilts Du weiterhin als krank und kommst solange NICHT zur Arge, falls Dein Arbeitsverhältnis formal noch besteht.

Eine Sperre bekommst Du nur, wenn Du selbst gekündigt hast. Dein Arbeitgeber darf Dir wegen Krankheit nicht kündigen. Falls Du selbst gekündigt hast, wirst Du um die Sperre kaum herum kommen und musst schnell einen neuen Job finden. Es sei denn, Du hättest einen Krankengeldanspruch. Geh am besten zu einen Fachanwalt für Arbeitsrecht. Falls Du ein geringes Einkommen hattest, lass Dir VORHER unter Vorlage Deiner Einkommensnachweise beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein geben, damit kann der Anwalt Dich kostenlos beraten.

Eine selbst ausgesprochene oder eigene schriftiche Kündigung kann man - ebenfalls schriftlich - widerrufen. Das solltest Du ggf. als erstes machen, denn dafür gibt es eine Frist, innerhalb derer ein Widerruf gültig ist.

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@evaness

Der Kündigungsschutz soll in diesem Falle nicht dazu dienen, das Arbeitsverhältnis später im selben Betrieb fortzusetzen, sondern um bei längerer Erkrankung Anspruch auf Krankengeld zu haben und Zeit, sich einen neuen passenderen Arbeitsplatz zu suchen.

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  1. Deine Psychologin kann Dich nicht krankschreiben. Sie kann Dich nur therapieren.

  2. Solltest Du Dich vom Arzt krankschreiben lassen, bis Du wieder hergestellt bist. Und das dauert nun mal. Wenn Du Dich noch nicht fühlst, hast Du auch nur eine geringe Chance auf eine neue Stelle.

  3. Wenn Du selbst gekündigt hast, bekommst Du eine Sperre. Egal ob Du jetzt in die Arbeitslosigkeit gehst oder erst in drei Wochen. Aber Du könntest die Zeit nutzen, um Dir eine neue Arbeit zu suchen.

Wenn eine Aushilfskraft eingestellt wurde, heißt das nicht das Deine Arbeitsstelle weg ist. Sie ist nur so lange da, wie Du krankgeschrieben bist. Das Recht hat der Arbeitgeber. Ansonsten soll der Arbeitgeber Dir kündigen.

Ich befinde mich derzeit auch in so einer Situation. Ich bin zwar wegen etwas anderem seit vier Monaten krankgeschrieben. Und meine Stelle ist auch mit einer Aushilfskraft besetzt. Zurzeit mache ich eine Wiedereingliederung in einem anderen Bereich. D. h. ich arbeite zwei Stunden täglich und bin weiterhin krankgeschrieben. Ich weiß noch nicht, wie es weiter geht. Ob ich an meine alte Stelle, die mich krank gemacht hat,, zurück muss, oder eine andere bekomme. Das wäre natürlich für meine Genesung das beste.

Jeder Psychologe kann die Arbeitsunfähigkeit feststellen und attestieren. Dein Punkt 1. ist falsch.

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@pilot350

Psychologen sind nur Therapeuten und können nicht krankschreiben. Das dürfen nur Psychiater.

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@pilot350

Aber ein Psychologe ist doch kein Arzt und dürfen das nicht nur Ärzte?

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Wenn dein Hausarzt dich nicht weiter krank schreibt, dann wird das seinen Grund haben. Du solltest aus deinem Selbstmitleid rausfinden und das Leben neu zu ordnen anfangen. Glaub mir, ich weiß wovon ich rede, ich habe das alles selber hinter mir. Nur habe ich das Glück einen sicheren Arbeitsplatz zu haben, an dem ich sehr schwer kündbar bin. Man kann vieles schaffen, wenn man will.

was soll ich denn jetzt tun

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@opalio

Gehe in eine Klinik und spreche von Deinen Ängsten und innere Unruhe. Die bringen Dich dann zum Psychologen und behalten Dich einige Tage auf der Station. Dann stellen Sie die schwere Deiner Erkrankung fest. Womöglich Depression. Eine Erkrankung deren Heilung sehr lange dauert und die wieder kommen kann.

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Mal ne ganz blöde Frage, was hat dein Arzt eigentlich auf deine Krankschreibung für eine Diagnose geschrieben. Meine Meinung ist folgende: Dein Arzt hat so langsam das Gefühl das du Arbeitsfähig bist, das bist du sicher auch. Du hast nur Probleme auf deiner Arbeit. Das ist aber keine Krankheit in meinen Augen. Weil bei einer anderen Arbeitsstelle könntest du ja auch sofort arbeiten. Also bist du nicht Arbeitsunfähig. Du hast nur ein Problem mit deinem Arbeitgeber und du bist dafür zuständig das zu klären. Bedeutet: suche das Gespräch mit deinem Arbeitgeber und findet eine Lösung. Letztendlich geht es dir nicht um deine Krankheit, sondern es geht dir um die Kohle. Wenn du keine Sperrzeit hättest wenn du selbst kündigst, würdest du dich auch nicht krankschreiben lassen. Dein Arbeitgeber wird dich niemals kündigen, allein schon weil er eben will das du beim Arbeitsamt eine Sperre kriegst, also darauf brauchst du nicht zu spekulieren. Also: entweder du gehst zur Arbeit und lebst damit das man dich dort nicht leiden kann oder du kündigst und nimmst die Konsequenzen in Kauf. Manchmal wenn man etwas möchte (in deinem Fall: Wohlbefinden und ein stressfreies Leben) dann muss man auch mal etwas tun was man eigentlich nicht will oder nicht einsieht. Wenn du so stur bleibst, dann viel spaß, denn es gibt keine Lösung für dein Problem.

Was soll ich mache ich will nicht arbeitslos sein

Du findest das was du hier bringst vollkommen in Ordnung. Auf der anderen Seite beklagst du dich aber sicherlich über die ständig steigenden Kassenbeiträge. Man was mußt du deinen Arzt vorgespielt haben, um diese 9 Wochen auszuhandeln.

das ist ja mal ein super Rat vielen Dank weist du schlaue Sprüche kann ich gar nicht gebrauchen wenn du nur hier Leuten blöd kommen willst dann schreib am besten gar nichts

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