Hattet ihr schon mal Nierensteine wie ist das Therapie, Operation etc.?

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6 Antworten

Ich selber hatte zum Glück noch keine Nierensteine. Zur Therapie gibt es verschiedene Möglichkeiten. Sogar aus Ärztekreisen höre ich immer wieder, daß man dann einfach täglich ein Glas Bier trinken soll. Halte ich selber nicht für ganz abwägig, aber ich wäre trotzdem vorsichtig mit solchen Therapievorschlägen. Wenn jemand einen Nierenstein hat, man versuchen, den zu zertrümmern. Wenn man noch dazu in der Lage ist, wird einem z.B. geraten, viel laufen zu gehen. Dadurch kann sich der Stein vielleicht lösen und mit dem Urin ausgeschieden werden. Wenn er Stein zu groß ist, kann man ihn auch versuchen, mit Ultraschall zu zertrümmern. Ein Kollege von mir hatte dieses Jahr einen Nierenstein, der ganz komisch saß und nicht weiter behandelbar war. Der mußte dann für mehrere Wochen ins Krankenhaus, bekam was gegen die Schmerzen und halt viel Flüssigkeit, bis das Ding dann doch irgendwie den Weg durch den Harnleiter in die Blase gefunden hatte. Ich habe in der Pathologie auch schnon komplette Nieren gesehen, die entferntwerden mußten, weil sie quasi schon komplett zum Nierenstein wurde. Aber das sind zum Glück eher die heftigsten Fälle, die eher selten vorkommen.

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Oh ja, zwar ziemlich kleine, aber die können auch ganz schön piesaken. Bei mir artete das in eine Nierenbeckenentzündung aus, die sehr schmerzhaft ist, besonders, wenn auch noch eine Kolik hinzu kommt! - Eine starke akute Nierenkolik ist so ziemlich das schlimmste, was man sich vorstellen kann, die Schmerzen sind nahezu unerträglich, man schreit sie förmlich hinaus. Diese Schmerzen sind dann auch nur noch mit Morphium zu bekämpfen. - Dann heißt es: sofort ins Krankenhaus. Dort wird man an einen Tropf 'gehängt' und schon nach kurzer Zeit lassen die Schmerzen nach. In der Regel gehen die kleinen Steine auch von selber ab, d.h. man scheidet sie mit dem Urin aus. Hat man große Steine, die nicht in die Harnröhre passen, werden diese mittels Ultraschall zertrümmert. Das geht völlig schmerzlos vonstatten, man liegt dann unter dem Schußappart und hört nur ein leichtes knattern. Sehr große Steine werden auch operativ entfernt. Aber in den meisten Fällen versucht man, eine OP zu vermeiden. Ich lag nur ca. 2 Tage im KH, dann gingen die Steine von alleine ab. Eine urplötzliche Erleichterung überkam mich da, ich fing direkt an, zu tanzen, was vorher unmöglich war.

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die müssen nicht immer operativ entfernt werden, es gibt auch tabletten die bewirken das die sich auflösen. ansonsten kann der arzt die auch von außer zertrümmern per laser. erst wenn nichts mehr geht. zb ein stein steckt im gallengang wird operiert.

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Kommentar von gkyFFM
09.10.2011, 19:40

Bevor man Tabletten einsetzen kann, muß man aber wissen, woraus die Steine bestehen.

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Kommentar von Aliha
20.05.2014, 21:05
. zb ein stein steckt im gallengang wird operiert.

Wie kommt der Nierenstein in den Gallengang?

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Hatte ich selbst auch noch nie.

Bei den Behandlungsmethoden neben der Laserzertrümmerung zu ergänzen:

  • Stosswellenzertrümmerung durch ein Endoskop (mit kleinem Hautschnitt, also invasiv)

  • Harnleitersteinzertrümmerung über die Harnröhre (mit Laser/Stosswellen/manuell mit einer Zange)

  • Extrakorporale Stosswellentherapie (eigentlich der "Gold-Standard")

  • Harnleiterschiene (über einige Tage)

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noch nicht selbst gehabt

a. operative Entfernung wenn Sie sich nicht rausschwemmen lassen

b. besser - weiß aber nicht, ob es jedes Krankenhaus macht: mit Laser von außen zertrümmern, die Kleinstteile werden dann mit dem Urin ausgeschieden

b ist natürlich besser (keine Narkose, keine Narben, keine Schmerzen)

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Kommentar von Dana1406
09.10.2011, 19:41

`ne kleine Ergänzung noch: Man muss danach Medikamente schlucken, die der Neubildung von Nierensteine entgegenwirken. Mehr erfährst du vom behandelnden Arzt.

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Kommentar von Dana1406
09.10.2011, 19:41

`ne kleine Ergänzung noch: Man muss danach Medikamente schlucken, die der Neubildung von Nierensteine entgegenwirken. Mehr erfährst du vom behandelnden Arzt.

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