Hat der Kieferorthopäde das Recht meine lose Spange die ich zur Retention brauche , einzuziehen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also, Du kannst doch sagen, dass Du die Zahnspange verlegt hast.

Und trag sie unbedingt weiter,

solange noch Druck produziert wird von der Zahnspange.

So lange haben sich Deine Zähne und hat sich die Retention noch nicht gefestigt.

Autsch!

Geballtes Halbwissen wird als ‚kompetenz‘ verstanden!

Frag besser Leute die sich damit auskennen und keine Zahnarzthelferinnen-Azubis!

@zahn...

Du bist dir sicher zu wissen es eine ‚retention‘ ist?

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@Vampire321

Mit deiner Antwort kann man aber viel anfangen.

Weder spezifiziert noch artikulierst du deine Kritik noch gibt es eine positive Antwort zu dem Problem noch erklärst du , was an meiner Antwort falsch sein soll.

Ich habe lediglich versucht laienverständlich eine Frage zu beantworten.

Was soll daran falsch sein?

Deine Antwort und Kritik ist weder zielführend noch verständlich nachvollziehbar.

wem soll damit geholfen sein?

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Hey!

Wie es genau rechtlich aussieht, weiß ich nicht sicher, meine Vermutung wäre, dass sie dir gehört - aber du hast mit deiner Befürchtung recht: Wenn man aufhört, die lose Zahnspange zu tragen, werden die Zähne meistens schiefer, auch nach 18 Monaten (und lange darüber hinaus).

Mein Gefühl ist, dass das in den letzten Jahren eher zum Konsens geworden ist, daher kann ich es absolut nicht nachvollziehen, warum er 1. die Empfehlung ausspricht, sie nicht mehr zu tragen und sie sogar 2. zurückhaben will.

Manchmal frage ich mich, ob manche Kieferorthopäden so auf eine kostspielige Nachbehandlung hoffen. Meine Empfehlung wäre also: Ja, behalten, weitertragen. Wenn es zu Stress kommt, kannst du ja einfach nicht mehr zum Termin gehen oder die Praxis wechseln, wenn es nur noch um Kontrollen geht. Eine Zweitmeinung kann auch helfen.

Deine Vermutung ist sehr naheliegend.

Zudem gibt es das Problem, dass nach einer gewissen Zeit der Zahnarzt von den gesetzlichen Krankenkassen keinerlei Geld mehr für seine kieferorthopädische Behandlung erhält,

völlig unabhängig davon , ob das Behandlungsergebnis gefestigt und von Dauer ist.

Wer also vorrangig auf das Geld schaut , hat also keinerlei Lust mehr auf eine Weiterbehandlung ohne Bezahlung , selbst wenn diese zur Festigung des Behandlungs-Ergebnisses absolut notwendig ist , was aber der wichtigste Teil an der gesamten Behandlung zumindest für den Patienten ist und eigentlich auch für jeden Zahnarzt sein sollte,

wenn er seinen Beruf als Berufung sieht.

Der Patient kann schließlich am allerwenigsten etwas an diesem völlig absurden Honorierungs-System mit den völlig falschen Anreizen ändern und ist das schwächste Glied in diesen völlig monetarisierten Gesundheitssystem.

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1. gehe ich davon aus, das du mit der Klammer deine Zähne fixieren möchtest... eine retention ist zahntechnisch etwas anderes ;)

2. werden - um Rückwanderungen zu verhindern- bei bedarf ein Prof ‚fixierdraht‘ („retainer“) von innen auf die Zähne geklebt

3. wenn der Facharzt die behandlung für beendet erklärt, ist es kontraproduktiv das Kfo gerät nach eigenem Ermessen weiter zu benutzen.

Sprich deinen Kieferorthopäden doch einfach mal auf seine Meinung nach einer retainer- Indikation an

... sage ich dir als Zahntechnikermeister mit >25 Jahren Berufserfahrung!

Frag mal bei der Krankenkasse nach aber wenn du es bezahlt hast dann gehört es dir

Warum auch immer du die bekommen und unverständlicherweise weiter tragen willst: Das Ding ist als Hilfsmittel verschrieben und bezahlt (von der Kasse) und ist dein Eigentum. Das nimmt dir keiner weg. Und jemand anders einsetzen kann man das ja wohl kaum, oder?

Ruf doch morgen mal bei der Krankenkasse an und frag. Das kostet nix, tut nicht weh und die freuen sich über solche Infos.

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