Hat ATU mein Auto kaputt repariert / Defekt nach Reparatur?

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5 Antworten

Das ist natürlich, wenn es ein Zufall war, ein ziemlich komischer Zufall, dass das ausgerechnet nach der Inspektion passiert ist.

Du solltest mal bei Renault nachfragen in welchem Fall dieser Schalter (mit Absicht) kaputt geht... Danach kannst du ja mit der Rechnung mal abgleichen, ob irgendwas an der Elektronik gemacht wurde.

Blöd, dass du nicht bei der Abholung dabei warst, sonst hättest du dir den Mitarbeiter direkt krallen können, der die Sichtprüfung durchgeführt hat.

Es kann ja nicht angehen, dass du mit Funktion in die Werkstatt fährst und ohne wieder rauskommst...Es muss also in der Zwischenzeit irgendwas passiert sein.

Du musst beweisen, dass ATU dafür verantwortlich ist... Sonst sehe ich leider keine Chance deine Ansprüche zu erwirken.

Viel Glück!

Wenn es ein Verschleißteil ist, dann müsste sich das doch irgendwie ankündigen oder? Mal Ausfälle oder so. Das gab es überhaupt nicht. Bei der Abholung war ich zwecks Bezahlung dabei, bin aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mit diesem Auto nach Hause gefahren.

Als ich bei Abgabe in der Werkstatt noch zugeschaut habe wie der nette Herr mit der Inspektion begonnen hat war alles funktionstüchtig. Reicht das nicht als Beweis?

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Deshalb solltest du mal bei Renault nachfragen, wie es möglich ist, dass es einfach nicht mehr funktioniert.

Nein, das reicht nicht weil wenn der Mitarbeiter das Gegenteil behauptet, steht es Aussage gegen Aussage.
Wenn die Funktion dokumentiert wurde, dann hätte es gereicht wenn du den Fehler direkt nach Abholung gemeldet hättest... Wenn die Werkstatt während der Reparatur was beschädigt muss sie auch dafür aufkommen.

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Der Lenkstockschalter ist nicht schnell mal in 5 Minuten ausgebaut. ATU baut ihn sicher nicht aus und ersetzt ihn durch einen defekten, zumal sie selbst sagen, dass sie die Reparatur nicht durchführen wollen/können.

Der Schalter war kurz vorm Defekt, durch das Durchschalten aller Funktionen wird er dann wohl letztendlich gar kaputtgegangen sein.

Du kannst eine Werkstatt nicht dafür haftbar machen, wenn dein Auto bei normaler Bedienung den Geist aufgibt.

Es ist der Blinkerschalter. ATU war sich selbst nicht sicher was genau kaputt war. Sie haben diese zwei Teile nur im Verdacht gehabt. ("Es könnte der Lenkstockschalter oder der Blinkerschalter sein. Ich frage morgen den Werkstattmeister, aber gehen sie lieber zu Ihrem Renaulthändler.") Und wenn sie nicht zu 100% wissen was es ist, können sie es auch eh nicht reparieren.

Es klingt so als hättest du (etwas) Ahnung. Da hätte ich ein paar Fragen. Kündigt sich ein solcher Defekt nicht irgendwie an? Dass zum Beispiel erst eine Funktion ausfällt, dann eine andere oder ähnlich... Kann denn wirklich von jetzt auf gleich alles auf einmal kaputt sein? Wie lange hält denn so ein Teil im Durchschnitt? 

Vielen Dank schonmal für deine Antwort.

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@CokeLemonPlus

Kommt drauf an, wie das Teil aufgebaut ist und was davon kaputtgeht. Denkbar wäre alles. Wenn da drin irgendein Kontakt bricht und jetzt nach Lust und Laune im Schaltergehäuse herumfliegt, wäre das schon möglich, dass von jetzt auf gleich nichts mehr richtig funktioniert.

Eine genaue Aussage zur Lebensdauer lässt sich schlecht machen, ein Materialfehler kann immer auftreten. In hohem Alter steigt halt die Wahrscheinlichkeit, was nicht heißt, dass es bei einem drei Jahre alten Auto nicht passieren kann. Hatten wir auch schon.

Damit man die Werkstatt haftbar machen kann, müsste die Ursache für den Defekt bei der Werkstatt liegen. Damit man schuldhaft so einen Defekt verursachen kann, muss man schon dauerhaft mit gröbster Gewalt an dem Schalter herumreißen, und selbst dann ist nicht gesagt, ob da nicht eher die Sollbruchstelle am Hebel nachgibt.

Durch das Durschschalten aller Funktionen wird der Mechaniker wohl auch die erwischt haben, bei der ein Kontakt oder bewegliches Teil schon vorgeschädigt war. Hätte er das nicht gemacht, wärs halt bei dir passiert, wenn du beispielsweise in 50 km das nächste Mal Lichthupe gegeben hättest.

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A.T.U.=Amateure Treiben Unfug

Schon allein die Aussage "Blinkschalter oder Lenkstockschalter" sagt alles über die fachliche Kompetenz dieses Möchtegernmechanikers aus.

Natürlich kann so ein Schalter von jetzt auf gleich kaputtgehen. Natürlich kann man ihn auch vorsätzlich oder fahrlässig zerstören, z.B. indem man beim Aussteigen mit einem Schlüsselband daran hängen bleibt.

Für die Zukunft bleibt nur zu empfehlen, einen großen Bogen um die Lockangebote der rot-weißen Umsatzsteigerer zu machen. Kleine freie Werkstätten sind meist kompetenter und günstiger (und ehrlicher, wenn sie mal einen Schaden am Kundenfahrzeug verursachen)

Also wenn es der Blinkerschalter ist, warum sind dann auch Probleme mit den Scheibenwischern? Finde das sehr merkwürdig. 

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