Hallo ich wollte was für meine Freundin fragen und zwar wegen besteuerung, Gewerbe und so?

12 Antworten

Niemand kann in Deutschland steuerfrei legal Geld verdienen!

Sie hat Umsätze die der Umsatzsteuer unterliegen, sofern sie nicht die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen kann.

Ihr Gewinn nach Abzug der Betriebsausgaben ist einkommensteuerpflichtig.

Ob Gewerbesteuer anfällt hängt letztendlich vom Gewerbeertrag ab. Die Höhe von der Gemeinde in der sie lebt.

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Sie soll das Gewerbe anmelden und sich einen Steuerberater suchen. Dann noch einen Gründerkurs bei der IHK besuchen.

...Niemand kann in Deutschland steuerfrei legal Geld verdienen!...

Experten ????

Man kann 410 Euro im Jahr STEUERFREI verdienen...

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@kleinerheiner77

Ernsthaft?

Erwartest du von mir, dass ich diese Aussage dadurch annotiere, dass ich jeden verkackten Freibetrag und jede Freigrenze, die das EStG vorsieht einzeln aufführe und so aus dem grundsätzlich richtigen Satz einen informationellen Clusterfuck mache?

410,- € sind aus Nebeneinkünften steuerfrei, diese muss man aber erstmal erklären damit das FA auch sieht, dass man nur 410,- € hatte.

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So bald eine Dienstleistung oder eine Ware zur Gewinnerzielung angeboten wird ist ein Gewerbe an zumelden. Dabei ist es erst einmal unerheblich ob in der Tat tatsächlich ein Gewinn erzielt wird.

Freiberufler haben unverzüglich die Aufnahme ihrer Tätigkeit dem Fiananzamt zumelden.

Meldet sie kein Gewerbe an, so begeht sie Schwarzarbeit.

Grundsätzlich gilt erst einmal: Jeder Cent ist zu versteuern.

Jetzt kommt das große aber:

es gibt in allen Bereichen jedoch Freibeträge, die das zu versteuerende Einkommen reduzieren.

Um den Schlaumeiern zu vor zu kommen: ich zähle hier nicht alles auf was es an Freibeträgen gibt.

Bei euerer Kennntnis zum Gewerbetreiben, ist ein  Steuerberater eine unabdingbare Sache.

Die Kosten des Steuerberaters können bei der Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden.

Als erstes muss sie ein Gewerbe anmelden ! Da gibt es keine Freigrenzen.

Das Gewerbeamt informiert das Finanzamt. Das schickt einen Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Dabei muss man auch seinen Umsatz schätzen.  Bei einem geschätzten Umsatz von mehr als 17.500 € muss man MwSt von den Kunden erheben und ans FA abführen. Am Ende des Jahres muss eine Einnehme-Überschuss-Rechnung abgegeben werden. Dabei entscheidet sich, ob man ESt nachzahlen muss. Wie viel das ist, richtet sich nach dem gesamten zu versteuernden EInkommen....

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