Hallo ... nach absetzen des l thyroxin 150, ca 5 wochen später nebenwirkungen angststörung , übelkeit , appetitlosigkeit?

2 Antworten

Du darfst l-Thyroxin nicht eigenhändig absetzen, solltest regelmäßig zum Arzt gehen, vorzugsweise zu einem Endokrinologen und die mit dem Arzt vereinbarte Dosis täglich nehmen.Vitamin D -Einnahme  , Vitamin B- Komplex, Zink und Selen wären weiter wichtig.Kläre das alles immer regelmäßig mit Deinem Arzt ab.


Halloooo,

Du darfst NIEMALS ABRUPT die Behandlung mit L-Thyroxin abbrechen, dann kann es wirklch ernst mit deiner Gesundheit werden!!!

So, dein Körper hat durch das plötzliche Abbrechen der Hormongabe eine Art Schock erlitten...Er hat versucht dies zu kompensieren...

Hat dein Arzt denn überhaupt eine Blutanalyse angestrebt, hat er deine Schilddrüse mit Hilfe von Ultra-Schall gemessen?

Bei der Wiederaufnahme von L-Thyroxin, hättest du die Dosis erstmals einigermaßen "einschleichen" müssen, das hängt aber von deinen Werten ab, und wenn dein Arzt, sich nicht darum kümmert, dann wechsele bitte den Arzt (wieder einer, der wahrscheinlich kaum eine Ahnung hat!).

Es kann sein, daß es noch einige Zeit dauert, bis die Symptome verschwinden. Du mußt nur durchhalten...sonst wird es wieder schlimmer, wenn du die Tabletten wieder absetzt.

Die Schilddrüse ist sehr wichtig für die Steuerung der Hormonen im Körper und für die psychische Verfassung.

Halte durch und nimm deine Tabletten wieder. Allerdings, wenn du zur Blutentnahme gehst (nüchtern), darfst du keine Tablette vor der Blutentnahme nehmen, erst danach, sonst werden die Ergebnisse so nicht ganz stimmen.

Ja, diese Beschwerden sind typisch für eine Schidldrüsenunterfunktion.

http://www.forum-schilddruese.de/Die-Schilddruese-verstehen.htm?ID=25

Laß dir bitte deine Laborwerte jedesmal von der Sprechstundenhilfe aushändigen! Und leg eine Privatakte an!

http://www.forum-schilddruese.de/Die-Schilddruese-verstehen.htm?ID=25

Bei Hashimoto ist die zusätzliche Gabe von Jod vollkommen kontraproduktiv.

Du solltest dich auch nicht operieren lassen, da ein Rest von Schilddrüse immer besser ist als gar keine Schilddrüse mehr!

Außerdem. bei den SD-Operationen werden hier häufig die Nebenschilddrüsen mit herausoperiert. Das darf nicht passieren, da die Nebenschilddrüsen extrem wichtig sind für den Knochenbau.

Was du zusätzlich brauchst ist Selen, Vit. D3 und Vit. B12. Es war schon richtig, daß du diese Vitamine genommen hast.

Du solltest niemals die Behandlung abrupt beenden, das kann unter Umständen lebensgefährlich werden. Hat dir dein Hausarzt denn überhaupt nichts erklärt???

Die Tabletten mußt du ein Leben lang einnehmen! Ohne L-Thyroxin hast du die ganzen Symptome, die du beschreibst, außerdem kannst du unfruchtbar werden oder dein Kind verlieren, wenn du schwanger bist!

ich weiß wovon ich rede...

Ich wünsche dir alles gute, Durchhaltevermöglen und eine gute Besserung, Emmy

Vielen Dank für ihre Antwort ...

Leider ich habe einen fehler gemacht .. ich hatte voher diese beschwerden noch nie gehabt ...angststörung , übelkeit , appetitlösigkeit  usw ... die beschwerden kammen nach ca 4 wochen nach absetzen des L thyroxin ...die schlimmste ist jetzt diese angststörung ... ich bin männlisch ... ich nehme seit 12.05  L thyroxin 150   ...ich hatte tatsächlich eine schilddrüsenunterfunktion nach das absetzen des L thyroxin TSH  zwichen 6 und 10 ... trotzdem habe ich kein l thyroxin genommen bis ich diese sympome bekam ...muskelkrämpfe , übelkeit , angsstsörung , appetitlosigkeit , geschwollene linkes hand ...

ich habe seit 3 jahren l thyroxin 150 genommen ..und alles war in ordnung , mein TSH war immer unter 1 , ca  0,58   ....und jetzt nehme ich wieder 150 lthyroxin seit 12.05   .

es ist so spät für einschleichen? soll ich weiter l thyroxin 150 nehmen?

durch die einnahme von vitamin d hatte ich nebenwirkungen .. ich hatte hochdosiert genommen bis 20000 einheiten ...

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@adel2016

Also, wenn du einen TSH Wert von 0,58 hattes, dann hast du damsls zu Überfunktion tendiert... Es wäre einfacher, die Dosis nach und nach ein bißchen zu senken, bis du beim Wert 1...angelangt wärest!

Dein Arzt müßte eigentlich jetzt schon tätig geworden sein, und überprüft haben, wie es um deinen TSH, FT3 und FT4 Werten steht.!!! Deine Antikörper müssen auch gemessen werden!

Wie ich sagte, es wird einige Zeit dauern, bis alles sich wieder eingependelt hat.

Nur halte ich für notwendig, deine Werte wieder zu ermitteln, um die L-Thyroxin genau anzupassen. Weil, wenn du plötzlich wieder hochdosiertes L-Thyroxin wieder einnimst, ist die Gefahr einer thyreotischen Krise gegeben.

Eine Überfunktion, verursacht durch eine zu hohe Dosierung, kann auch Angstgefühle, usw... verursachen. Du könntest versuchen, ein bißchen weniger von der Tablette zu nehme, dafür gibt es Tablettenschneider, aber nur ein kleines Teil entfernen...

Zu viel Vit. D3 kann auch kontraproduktiv sein, Also laß es sein für eine Weile.

Sollte es dir wirklich nicht gut gehen, dann gehe in die Ambulanz einer Klinik, am besten in der endokrinologischen Abteilung!

Wo wohnst du denn???

Laß mal dort deine Werte testen...

Alles Gute, Emmy

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@emily2001

Es wäre aber dringend erforderlich, daß du dich zui einem ERFAHRERNEN ENDOKRINOLOGEN begibst ...und dies sehr bald!!!

Emmy

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@emily2001

Danke

ich nehme zur zeit  l thyroxin 150   ...ich war auch wegen diese beschwerden anfang maj  in der notaufnahme ..07.05.2017  TSH  5,74   , f T4  1,26 ng/ dl  blutabnahme nacht ...  und seit anfang april bis 12.05.2017  habe ich l thyroxin abgesetzt ... war ich in der notaufnahme wegen atem probleme , hertzrasen , angst , die ärzte meinen das ist eine latente unterfunktion ...ich muss kein lthyroxin nehmen ... ich wohne in raum  Bochum , aber leider finde ich kein vernunftiges arzt ..alle meinen das kommt nicht aus der schilddrüse ... auch der schwellung meines linkes handes ist eine symptome der schilddrüsenunterfunktion .. weil ich hatte diese symptome vor ca 3 jahren und verschwand nach l thyroxin therapie...

soll ich lieber 75 lthyroxin nehmen ?

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@adel2016

Hallo,

du solltest "zu große Sprünge" in der Dosierung vermeiden...

Damals hattest du höchst wahrscheinlich schon eine Überfunktion durch Überdosierung.

Anstatt alles abzusetzen, hättest du zum Arzt gehen sollen...

Nun jetzt mußt du vorsichtig ein bißchen herabsetzen, du kaufst einen Tabletteenteiler.bei der Apotheke

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@emily2001

Folge...

Das Herzrasen und deine ganzen Symptome kommen eher von der plötzlichen Wiederaufnahme von hochdosierten Tabletten, das sind offensichtlich Anzeichen einer Überfunktion. Versuch mal, wie ich vorhin sagte, die Dosis vorsichtig herabzusetzen, wenn du übers WE nur noch solche 150 µ L-Thyroxine Tabletten hast... Du kannst dir in der Apotheke einen Tablettenteiler kaufen und vorsichtig ein kleines Teil der Tablette abschneiden (höchstens 1/4 für den Anfang)....Das solltest du immer auf gleicher Weise machen, so daß keine großen Schwankungen in der Dosierung wieder auftreten.

Am besten wäre es sofort eine Blutentnahme machen zu lassen, um deine jetzigen Schilddrüsenwerten zu kennen. Das ist wichtig, so daß man die Dosierung einstellen kann.

Wenn es dir schlechter geht, dann mußt du dich unbedingt in die endokrinoligischen Abteilung eines Kreiskrankenhauses begeben und genau sagen, was du hast und warum..

Emmy

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@emily2001


Aus dem Bewertungsportal Sanego, ein kompetenter Endokrinolge mit guten Bewertungen:

https://www.sanego.de/Arzt/Nordrhein-Westfalen/4404-Bochum/Innere+Medizin/141947-Prof-Dr-Burkhard-Herrmann/

Rufe
am Montag sofort an, und sage der Sekretärin, daß´du ein Notfall
wärest, daß es dir wirkllich nicht gut geht und daß du einen Termin so
bald wie möglich bei Herrn Prof. Dr. Burkhard:bekommen möchtest. Laß
dich nicht abwimmeln!

Sag mir bitte, wie es "gelaufen" ist am Montag wegen des Termins beim Prof burkhard!

Melde dich wieder, ich hoffe, in einem besseren Zustand!!!

Mit diesem Zustand ist eigentlich nicht zu spaßen, da du eine thyreotoxische Krise riskierst


http://flexikon.doccheck.com/de/Thyreotoxische_Krise

Emmy

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@emily2001

Folge:


Mit diesem Zustand ist eigentlich nicht zu spaßen, da du eine
thyreotoxische Krise riskierst, wenn du laufend zu hoch dosiertes
L-Thyroxin einnimmst, du darfst aber nicht alles auf einmal absetzen!!!

Du mußt unbedingt große Schwankungen in der Hormondosierung vermeiden, weil das ist schlecht!!!


http://flexikon.doccheck.com/de/Thyreotoxische_Krise

Um eines klar zu stellen, was mit dir passiert ist:

1. du hast eine Überfunktion durch zu Hohe Dosierung bekommen

2. dann eine plötzliche Unterfunktion, weil alles abgesezt wurde

3 und jetzt wieder wahrscheinlich eine Überfunktion, was gewisse Risiken mit sich birgt.

Emmy

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@emily2001

Hallo

Danke , ich war 7 tage im krankenhaus ,  mein TSH lag be 1,42  , der oberarzt meinte ich soll l thyroxin 150 weiter nehmen ,  aber ich habe weiter übelkeit , appetitlosigkeit , und angststörung , der oberarzt meinte ich muss aushalten und geduld haben ,aber  meine geschwollene linke hand hat sich zurückgebildet ..
. Die Schilddrüse war im Ultraschall laut der Ärztin "unauffällig".

aber ich habe bemerkt das nur wenige ärzte mit hashimoto erfahrungen haben !!

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@adel2016

Hallo,

das ist leider so!

Die Schilddrüse wird während des Medizinstudiums so zu sagen "überflogen"...

Na ja, nicht jeder will sich hier als Endokrinologe spezialisieren - vielleicht verdienen die nicht genug -.. Es gibt Ärzte, die sich Endokrinologe nennen, weil sie sich auf Diabetes spezialisiert haben!

Was du meiden mußt, ist jodhaltige Nahrung, weil Jod die Aktivität der SD ankurbelt...

Hat man geschaut, wie es mit deinem Kreislauf/Blutdruck aussieht?

Ein hoher Blutdruck kann auch ein Gefühl der Unsicherheit und Beklemmung verursachen.

Am Anfang von Hahimoto kann die SD immer noch in etwa eine normale Größe haben.

Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung... dagegen gibt es auch etwas.

Hat man deine Antikörper gemessen?

Schau dir auch die Beiträge von Catlyn an!

Alles Gute!

Emmy

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@emily2001

Hallo

mir gehts gerade besser ... ich hoffe ...

Magenspiegelung:   alles in ordnung

24 std blutdruckmessung : unauffällig

Am Anfang von Hahimoto kann die SD immer noch in etwa eine normale Größe haben.
diagnose Hashimoto seit 20.03.2014

nehme ich  lthyroxin seit ca 3 jahren .

seit 01.04.2017   l thyroxin abgesetzt

20.04.2017

TSH  8,69

FT3 6,20

FT4  9,30

TPO_AK  378,6

cortisol 273, 70  ng/ml   so hoch

07.05.2017

TSH  5,74

FT4  16,2

wieso senkt TSH  von   8,69 auf   5,74   und  FT4 von 9.30  hoch auf  16,2   ohne l thyroxin  150? 

ich habe nur vitamin d genommen , vitamin b12 , magnesium ,

ich habe gelesen dass Hashimoto wahrscheinlich heilbar durch Vitamin d und andre nährstoffe...

aber das vitamin d spiegel muss hoch sein ab 50 ng/ ml  am besten 80 !!

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@adel2016

Hallo,

Hashimoto ist nicht heilbar! Es ist eine Autoimmunerkrankung!

Hashimoto ist erst gar nicht heilbar mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamintabletten, usw... Die Vitamin- und Mineralientabletten sind eine Hilfe, aber die kurieren Hashimoto nicht aus!

Nur die Ersatzstherapie mit Thyroxin kann dir auf lange Sicht wirklich helfen, daher:

DIE TABLETTEN NIE WIEDER EINGENMÄCHTIG ABSETZEN!!!

Deine SD wird mit der Zeit unweigerlich schrumpfen... Den Prozeß kann man nur verlangsamen.

Die Thyroxin-Tabletten mußt du ein Leben lang nehmen!!! Sonst werden wieder massive Beschwerden auftreten, und deine Schilddrüse leidet jedesmal darunter, wenn du keine Tabletten einnimmst.

Das verschlimmert deinen Zustand, wenn du keine Tabletten nimmst!!!

Der Wert, der verdächtig hoch ist, ist der Cortisol... Da müßte nachgehakt werden!

Es gibt nämlich SD Unterfunktionen mit hohen Kortisolwerten... Es könnte sein, daß deine SD Unterfunktion auch diesen Aspekt beinhaltet...

Bist du schlank und nimmst nicht zu, egal was du ißt?

Ich schau mich noch um, um zu erfahren, was dieser hohen Cortisolwert bedeutet, ich melde mich noch mal...

Wenn der TSH niedriger wird, heißt es, daß deine Unterfunktion durch die Tabletten kompensiert wird, und daß es dir dann besser geht!

Emmy

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@emily2001

Hallo,

du solltest dich bei diesem Forum für Hashimoto melden:

www.ht-mb.de/forum

Deine Cortisolwerte könnten ein Indiz dafür sein, daß du unter einer sog. Adrenalfatigue leidest, siehe hierfür:

www.adrenal-fatigue.de

Ein Krankenhaus ist nicht geeignet, um dich richtig zu behandeln, so komisch es klingt, du brauchst unbedingt einen guten Endokrinologen, der dich richtig einstellt!!!

Hast du Kontakt mit Prof. Dr. Burkhard aufgenommen?

Alles Gute, Emmy

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@adel2016

Ja, aber die gesetzliche Krankenkasse kann etwas davon übernehmen, man kann auch mit dem Arzt ein Honorar vereinbaren..

Vielleicht interessiert dein Fall ihn...

Emmy

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@emily2001

magnesiummangel  durch vitamin d?

Häufigstes Symptom sind die berühmt-berüchtigten Wadenkrämpfe, die bei
Magnesiummangel oft als Warnsymptom auftreten. Folgende Symptome können
individuell in Zusammenhang mit einem Magnesiumdefizit auftreten:

Wadenkrämpfe, Krämpfe in den Füßen den Augenlidern (Lidzucken) – theoretisch kann jede einzelne Muskelgruppe im Körper betroffen sein.

Psychische Symptome wie erhöhte Reizbarkeit, Fahrigkeit, innere Unruhe, Verwirrtheit, Konzentrationsschwäche, Benommenheit, Schwindel

Angstgefühle

Müdigkeit, Mattigkeit, Energielosigkeit, Schwäche

erhöhtes Schlafbedürfnis oder Schlaflosigkeit

Erschöpfung

Kopfschmerzen und Migräne

Verspannungen der Nacken- und Schultermuskulatur

Kreuz- und Rückenschmerzen

Geräuschempfindlichkeit (Hyperakusis) und Ohrensausen (Tinnitus)

kalte Füße und Hände

Taubheitsgefühl in Beinen und Armen Empfindungsstörungen wie Kribbeln

Herzklopfen, Herzrasen, Herzstolpern (Herzrhythmusstörungen)

Herzenge, Druck auf der Brust bis hin zu Angina pectoris (Brustschmerz als Verkrampfung der Herzkranzgefäße mit Luftnot)

Magenkrämpfe, Übelkeit, Appetitlosigkeit

Verstopfung, auch im Wechsel mit Durchfall

Störungen der Menstruation mit PMS (Prämenstruelles Syndrom), verstärkte Menstruationsblutung, schmerzhafte Periodenkrämpfe

Bronchialkrämpfe mit Verstärkung von Asthma-Anfällen

Verstärkung allergischer Symptome

Bei schwangeren Frauen kann

es neben der erhöhten Gefahr vorzeitiger Wehen zur Eklampsie kommen

(EPF-Syndrom mit Wassereinlagerungen (Ödeme), Eiweiß im Urin und

Bluthochdruck

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@emily2001

https://www.vitamindmangel.net/vitamin-d-magnesium.html

Vitamin-D-Therapie führt zum Magnesium-Mangel

Im Gegenzug dazu hat das Vitamin D auf den Magnesiumspiegel im Körper
einen großen Einfluss. Eine hoch dosierte Therapie mit Vitamin D
bedingt mehrere Beeinträchtigungen des Magnesium-Haushalts.

Mehr Vitamin D benötigt gleichzeitig größere Mengen Magnesium für die
Umwandlung in die verschiedenen Formen sowie für den Transport des
Nährstoffes. Eine erhöhte Aufnahme des Vitamins führt zu einer
vermehrten Ausscheidung des Magnesiums. Als zufälliger Nebeneffekt
vermehrt sich die Aufnahme des Magnesiums durch den Darm, welches die
Ausscheidung nicht ausgleicht.

Aus diesem Grund reichen die Nebenwirkungen
einer Vitamin-D-Therapie von Herzstolpern, Kopfschmerzen über
Angstattacken und Krämpfen. Diese Symptome sind vielmehr ein Zeichen für
einen Magnesium-Mangel als für eine Vitamin-D-Überdosis.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass, wenn eine Unterversorgung von
Magnesium vorliegt, eine hoch dosierte Vitamin-D-Zufuhr den Mangel
ausweitet.

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@adel2016

Wenn du das alles

weißt, warum fragst du denn hier?

Sprichst du vom Honorar bei Privatpatienten. Es kann unterchiedlich ausfallen...

Man sollte auf jeden Fall die Frage des Honorars klären, wie z. B. nicht berechnen mit mehr als 1,8 oder 2,5  x (erhöhtes Honorar bei Privatbehandlungen).!

Es gibt übrigens eine Liste der gesetzlich festgelegten Preise für eine ärztliche Untersuchung, die sog. Göa-Liste.

Emmy

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@emily2001

GOÄ-Liste, dort sind alle Preise für die wichtigsten Untersuchungen/Behandlungen aufgelistet.

Emmy

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@emily2001

Hallo  ... ich frage hier weil ich kann meine symptome nich zuordnen...  Magnesiummangel , vitamin d , absetzung l thyroxin ,  wiedereinahme l thyoxin 150 ...?

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@emily2001

Magnesium

4. März 2014

SDG

Zu den wenig beachteten Folgen einer Unterfunktion der
Schilddrüse gehört die unzureichende Versorgung mit dem Mineralstoff
Magnesium.

Der Gesamtbestand an Magnesium im menschlichen Körper beträgt etwa 25
g. Der größte körpereigene Magnesiumspeicher sind die Knochen, in denen
sich etwa 60 % befindet. Knapp 40 % sind im Bindegewebe und in der
Muskulatur enthalten. Im Blut sind nur etwa 1 – 2 % des Körpermagnesiums
gelöst. Da der menschliche Körper nicht in der Lage ist Magnesium
selbst zu produzieren, muss dieser wichtige Mineralstoff dem Körper
durch die Nahrung von außen zugeführt werden. Der tägliche Bedarf liegt
laut DGE bei circa 300 – 400 mg. Magnesium ist an vielen Vorgängen im
Körper beteiligt. Es ist für die Aktivierung von mehr als 300 Enzymen
wichtig. Magnesium spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel,
bei der Eiweißherstellung, der Zellerneuerung, der Übertragung von
Nervenimpulsen, der Muskeltätigkeit und dem Knochenaufbau.

Bei einer länger bestehenden Schilddrüsenunterfunktion wird aufgrund
des verlangsamten Stoffwechsels nicht ausreichend Magnesium aus der
Nahrung aufgenommen. Selbst bei erhöhter Zufuhr kann ein bestehender
Mangel dann nur sehr schlecht ausgeglichen werden. Eine japanische
Studie an 84 Patienten belegte, dass der Magnesiumstoffwechsel bei
Schilddrüsenerkrankungen nicht nur grundsätzlich von den
Schilddrüsenhormonen beeinflusst wird, sondern dass dabei die
Krankheitsdauer eine ganz entscheidende Rolle spielt. (Y. Shibutani, T.
Yokota, S. Iijima, A. Fujioka, S. Katsuno, K. Sakamoto: “Plasma and
erythrocyte magnesium concentrations in thyroid disease: relation to
thyroid function and the duration of illness” Jpn J Med 1989, 4 (28):496
– 502)

Insbesondere zu Beginn der Therapie mit Schilddrüsenhormonen kommt es
dadurch zu Problemen. Das Schilddrüsenhormon Thyroxin verbessert zwar
die Magnesiumaufnahme in die Zellen, erhöht aber durch die allgemeine
Stoffwechselanregung auch den Bedarf und fördert die
Magnesiumausscheidung. Dabei haben Betroffene dann oft das Gefühl, Über-
und Unterfunktionssymptome würden gleichzeitig bestehen oder sich in
schneller zeitlicher Folge abwechseln. Insbesondere wenn alle
Schilddrüsenwerte im Normalbereich sind, ist es wichtig an diese
Möglichkeit zu denken. Gerade weil sich die möglichen
Magnesiummangelsymptome nur so schwer von den durch die
Hashimoto-Thyreoiditis bedingten hormonellen Beschwerden abgrenzen
lassen, ist ein Substitutionsversuch sinnvoll.

Ein Magnesiummangel ist schwierig zu diagnostizieren. Die einzelnen
Krankheitszeichen sind sehr unterschiedlich bzw. uncharakteristisch und
auch die Laboruntersuchungen erlauben oft keinen sicheren Ausschluss
eines Mangels. Die Blutuntersuchung zur Feststellung der
Magnesiumversorgung ist nur wenig aussagefähig, da der Körper bei einer
zu geringen Magnesiumzufuhr zunächst das Magnesium aus den Speichern in
Muskeln und Knochen reaktiviert – erst bei einem sehr starken Mangel
kommt es zu einem Absinken des Serummagnesiumspiegels. Normale
Magnesiumkonzentrationen in der Blutflüssigkeit schließen einen Mangel
also nicht aus. Hinzu kommt, dass der aktuelle Referenzbereich 0.75 –
1.1 mmol/l umstritten ist und als untere Grenze eher 0.9 mmol/l
angestrebt werden sollte.

Mangelursachen:

Falsche Zubereitung wie beispielsweise langes Wässern und Kochen von

magnesiumhaltigen Gemüsen wie Kartoffeln, Erbsen, Kohlrabi, Grünkohl

oder auch Fehlernährung führen zu einer unzureichenden Zufuhr über die

Nahrung.

Durch starkes Schwitzen z. B. beim Sport oder bei Sommerhitze kommt es zu hohen Magnesiumverlusten über den Schweiß.

Alkohol hemmt die Aufnahme von Magnesium und fördert zudem dessen Ausscheidung.

Diäten (magnesiumreiche Lebensmittel wie Schokolade, Nüsse, Teigwaren usw. sind sehr kalorienreich.)

Chronische Durchfallerkrankungen, aber auch Missbrauch von Abführ-

oder Entwässerungsmitteln, führen sehr häufig zu Störungen im

Elektrolythaushalt.

Bei Einnahme oraler Kontrazeptiva oder in der Schwangerschaft

besteht ein erhöhter Bedarf an Magnesium. Östrogene führen zu einer

verstärkten Einlagerung von Magnesium in das Skelett, was zur Folge hat,

dass der Magnesiumspiegel im Blut und in den Muskeln sinkt.

Das Bakterium borrelia burgdorferi benutzt Magnesium als Co-Faktor

für Enzymreaktionen. Bei einer andauernden Infektion (Borreliose) kommt

es dadurch zu einer regelrechten Entmineralisierung von Skelett und

Muskeln.

Bei einem Mangel an den Vitaminen B 1, B 2 und B 6 (z. B. durch

erhöhten Konsum von Süßwaren bei gleichzeitig wenig Verzehr von

Vollkornprodukten) kann das Magnesium aus der Nahrung nur schlecht

verwertet werden.

Phosphatreiche Getränke wie z. B. Cola, Kaffeekonsum oder eine

kalziumreiche Ernährung sowie die Einnahme hoher Dosen Eisen oder Zink

behindern die Aufnahme.

Bei Diabetikern ist die Magnesiumausscheidung über den Urin erhöht.

Bei Stress wird ebenfalls verstärkt Magnesium benötigt.

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@adel2016

Mangelsymptome:

Das unwillkürliche Zucken eines oder beider Augenlider wird oft als
das Leitsymptom für einen Magnesiummangel bewertet. Auffällige Rötungen
im Gesicht, rechts und links neben der Nase (verstärkt nach
Alkoholgenuss, sog. Magnesia-Röte) sowie hektische Flecken im Bereich
von Hals und Dekollete in Stresssituationen können ebenfalls auf einen
Magnesiummangel hinweisen. Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist
auch ein regelrechter Heißhunger auf Schokolade.

Weitere Magnesiummangelsymptome können sein:

Schlafstörungen, Reizbarkeit, innere Unruhe, Angst, Panikattacken,

Schwindelanfälle, Benommenheit, Erschöpfung schon nach kleinen

Anstrengungen, allgemeines Schwächegefühl, Stressanfälligkeit mit

Schweißausbrüchen, Geräuschempfindlichkeit

Beklemmungsgefühle, Atemnot, Hyperventilation, vermindertes Lungenvolumen, Herzrasen (Tachykardie), Herzschmerzen, Bluthochdruck

Kopfschmerzen, Migräne, Muskelzittern, Augenlidzucken, Waden- und

Fußsohlenkrämpfe besonders in den frühen Morgenstunden,

Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Kribbeln und Taubheit in Händen

und Füßen

Appetitlosigkeit, Übelkeit, Verstopfung auch im Wechsel mit

Durchfällen, Magen-Darm-Krämpfe, Blähungen, Schmerzen der Gallenblase

(Calciumoxalatsteine)

Schwangerschaftserbrechen, Neigung zu Ödemen, vorzeitige Wehentätigkeit

Magesium-haltige Nahrungsmittel:

Kakaopulver (Schokolade), Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Nußmischung

Nebenwirkungen bei Überdosierug von Nährstoffpräparaten:

Grundsätzlich gilt, dass Magnesium nur sehr schlecht resorbiert wird.
Lediglich 15 – 35 % des zugeführten Magnesiums wird im Dünndarm
aufgenommen. Die absorbierte Menge sinkt mit steigender Zufuhr. Außerdem
wurde nachgewiesen, dass Magnesium in anorganischen Verbindungen
(Mg-carbonat, Mg-oxid) schlechter vom Körper verwertet werden kann als
in organischen Verbindungen (Mg-aspartat, Mg-glutamat, Mg-citrat). Als
grobe Richtschnur kann man davon ausgehen, dass bei einem Mangel etwa 5
mg Magnesium pro kg Körpergewicht über einen längeren Zeitraum
(empfohlen werden 6 Monate) substituiert werden müssen. Es ist sinnvoll,
keine Einzeldosen von mehr als 250 mg einzunehmen und dazwischen einen
Mindestabstand von 6 Stunden einzuhalten. Dadurch lässt sich der
resorbierte Anteil deutlich erhöhen. Die B-Vitamine Thiamin, Riboflavin
und Pyridoxin sowie die Vitamine C und D begünstigen ebenfalls die
Aufnahme von Magnesium. Es ist sehr wichtig, Magnesium ausreichend hoch
dosiert und vor allem auch ausreichend lange einzunehmen, um die
körpereigenen Magnesiumspeicher wieder aufzufüllen!Bei Tagesdosen >
500 mg kann es als Nebenwirkung zu Durchfall kommen. Ursache dafür ist,
dass Magnesium leicht Wasser anzieht und es dadurch zu einer Aufweichung
des Stuhls kommt. Eine Überdosierung kommt praktisch nur bei schweren
Nierenfunktionsstörungen vor. Neben Durchfall oder Verstopfung sind dann
meist weitere Symptome wie Übelkeit und Erbrechen, aber auch Müdigkeit,
Bewusstseinsstörungen und Atemlähmung vorhanden.

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