Hämangiosarkom Tumor Krebs 3 Jahre alter Hund?

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8 Antworten

Mein Kater hatte ein Fibrosarkom  (diese kommen auch immer wieder) ich behandle mit ABM Heilpilzen und haben kein Rezidiv mehr.

Guck mal bei ABM Heilpilzen nach, die sind bekannt dafür das die die Tumorzellen abtöten - sprich mal mit deiner THP darüber.

Bevor ich dem Hund eine Chemo oder gar eine Bestrahlung zumuten würde, würde ich mit dem ABM Heilpilz arbeiten.

Bei uns hat es geklappt.

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Hallo monk187,

es ist kein einfacher Weg, keine leichte Entscheidung, wann immer wir ein geliebtes Familienmitglied hergeben und loslassen müssen...

Ja auch ein Hund ist eines unserer "innersten" Familienmitglieder.

Jede Entscheidung in der Frage, wie und ob man einen todkranken Hund am Leben erhalten soll, was zu tun wäre, soll einzig dem Erhalt von Lebensfreude dienen.

Also kein Leid verlängern, sondern Lebensqualität erhalten.

Alles andere "was machbar wäre" würde sonst nur unserem Eigennutz dienen weil wir ein geliebtes Wesen nicht loslassen wollen und können.

Es bleibt Dir also nicht mehr viel. Einzig die noch verbleibende Zeit für und mit Deinem Hund mit Lebensfreude auszufüllen!

Chemotherapie und Bestrahlungen beim Hund in einem solchen Fall kann einzig nur der Erforschung von Methoden dienen und sollte das auch bleiben! Also keine Option für Deinen Hund und Dich, denn Lebenswertes Leben ist anders.

Also: Gedanken weg von dem was kommt. Lass Dich gut tieräztlich beraten wie man Deinem Hund Leid ersparen könnte, wie Du erkennen kannst wenn der Moment gekommen ist Abschied zu nehmen.

Lass Dich auch von einem guten Tierheilpraktiker beraten und begleiten. Und sei es, daß Du weißt wie Du ihm das Abschied nehmen erleichtern kannst.

Du solltest auch mit Deinem Tierarzt über die Möglichkeit sprechen Deinem Hund diesen letzten Weg dann aus seinem vertrauten Heim gehen zu lassen. Er soll keine Aufregung und Angst in diesem Moment mehr haben müssen.

Es ist eine Art Schicksal, daß manche Lebewesen schon früh gehen müssen und andere lange bleiben. Wichtig aber ist daß sie ohne Leid und in Würde gehen dürfen.

Nimm Deinen Chico und sei intensiv mit ihm zusammen. Plane jede freie Minute für ihn ein. Unternehmt etwas zusammen. Faht ans Meer, lass ihn zusammen mit die die unendlichen Wellen schauen.

Macht lange Strandspaziergänge...

Gib ihm zu futtern was er gerne haben will. Sei bei ihm, genieße die Zeit und wenn der Moment kommt, dann bleibe du bei ihm. Denn Du bist seine Lebensaufgabe und er im Moment Deine.

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Leider handelt es sich um ein Hämangiosarkom ( Gefäßtumor )unter der
Haut. Für mich brach in diesem Moment eine Welt zusammen. Ich durfte ihn
am 30.09. wieder abholen. Da ging es ihm sehr gut, von Schmerzen kaum
eine Spur. Daraufhin wurde ich nach den Laborergebnissen nach München
weitergeleitet worden. Ich bin letzte Woche nach München in die
Uniklinik gefahren. Mir wurde eine Chemo + Bestrahlung empfohlen. ( CT
wurde in der Tierklinik gemacht ) Da war zu erkennen, dass die Milz,
Leber etc. noch nicht betroffen waren ) Mir wurde gesagt, dass eine
Bestrahlung + Chemo nur eine Lebensverlängerung von ca. einem Jahr wäre.
Ich will meinem Hund die Chemo + Bestrahlung ersparen, da ich ihm
einfach eine schöne Zeit bieten möchte... Nach der Bestrahlung, JEDEN
Tag 17 x hintereinander würde er sehr starke Verbrennungen haben... Wenn
ich nichts unternehmen würde, liegt die Lebensdauer bei maximal zwei
Monaten..

Chiko geht es sehr gut, er hat viel kraft, energie, frisst gern und will spielen.

Am Freitag haben wir mit einer Tierheilpraktikerin zusammen eine Horvi Enzym Therapie angefangen.

 

Am Samstag habe ich wieder an der gleichen Stelle eine kleine Beule
entdeckt. Diese Beule wächst täglich, und hat schon eine Orangengröße
innerhalb von drei Tagen erreicht...

Gestern waren wir wieder in der Tierklinik. Es gibt erneut die
Möglichkeit meinen Chiko zu operieren. Jedoch würde das nicht viel
bringen, da die Beule wieder kommen wird. Und die Schmerzen will ich ihm
ersparen. Das war das letzte mal so schlimm für uns beide... Er hat
Schmerzen ohne Ende gehabt, hat so viel Wundwasser verloren, durfe nicht
direkt zugenäht werden weil das Blut abfließen musste.. Die Ärztin in
der Klinik hat gesagt, ich soll noch die letzten Tage genießen. Sie hat
gesagt, es wird demnächst aufplatzen, dann müsste ich ihn gehen lassen.

Es sind vier Wochen her, von heute auf morgen ist die Beule wieder
aufgetaucht... Ich bin wirklich frustriert. Wir haben eine große Chance
durch die Horvi Therapie gesehen.

Ich kann keinen Hund einschläfern lassen, der so glücklich ist. Er
hat keine Schmerzen, er liegt auch gerne auf der Beule. Nur eine
Operation wird nichts bringen, weil es gleich wieder kommen wird.

Die Beule ist steinhart, gefüllt mit Blut. Die Ärztin hat gesagt, es
wird keine Entzündung sein, es ist an der gleichen Stelle, fühlt sich
gleich an und es gibt keinerlei Anzeichen für eine Entzündung.

 

Es ist mein erster Hund, er ist drei Jahre alt und Fit ohne Ende. Ich
weiß wirklich nicht mehr was ich machen soll... Wenn es ihm wenigstens
schlecht gehen würde, wäre es einfacher für mich...

Ich bin für jede Hilfe sehr sehr dankbar und freue mich schon auf eure Antworten...

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Kommentar von Sternfunzel
26.10.2016, 11:28

ich kenne sowas. Mein Hund hatte Mycosis Funghides. Schreibt man das so ?  Tödlicher Hautkrebs,  ein Pilz , der zuerst auf der Haut ist und schließlich die Organe befällt.  Er hatte keine Chemo, weil er laut Tierklinik keine Chance hatte. Man sah ihm nichts an , eine kleine  wässernde Wunde.  Mehr nicht , davon wurde gestanzt und die Probe weggeschickt. Keine Drei Monate mehr. Für mich ein Schock.  

Ich kann nur sagen:  Verbringe die Zeit , die Du  mit dem Hund hast , Glücklich , diese Zeit ist Geschenk. Ein Hund lebt freudig , und man kann nicht verstehen, wie?  er soll sterben ?  er will leben.   Für mich war es das Schlimmste was ich je erlebt habe.  Ich fühl im Moment mit Dir und habe selbst Tränen in den Augen.  Kostet die Zeit aus,   verschwendet nichts . Mir ging es wie Dir.., man ist dermaßen machtlos.   Liebe Grüße und  schenke im Freude und Liebe solange er da ist .   

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Kommentar von uwe4830
26.10.2016, 12:14

Hi, 

wenn der Tumor unter der Haut also sofort fühlbar ist, dann reibe diese harte Stelle mit Kanabisöl ein, je nach dem 3x täglich.

Dieses Öl ist intensiv ohne Nebenwirkung Kanabis Hanf ist eine Heilpflanze, du wirst deinem Hund nicht schaden.

Krebs verträgt sich nicht mit Kanabis und löst sich auf.

Gruß uwe4830

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Hallo Monk, Dein Post ist schon einige Tage her, aber ich melde mich trotzdem mal. Mein Hund hat dasselbe, allerdings am Ballen. Auch ihr geht es prächtig, man merkt ihr das nicht an. Und auch uns wurde eine Chemo empfohlen, die wir aus schon allein aus familiären Gründen (Kleinkinder) nicht machen können. Ich kann mir also in etwa vorstellen, wie Du Dich fühlst. Ich versuche mich damit zu trösten, dass der Hund es nicht merkt. Das scheint ein kleiner Vorteil dieser Tumorart zu sein. Sie leben weiter als sei nichts. Ihnen ist es auch egal, ob sie 3 oder 15 werden. Nur für uns ist es schlimm. Wir versuchen die Zeit mit unserer Ronja jetzt zu genießen.

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Das tut mir so leid das zu lesen! Ich kann dich sehr gut verstehen! Dir da einen Tipp zu geben oder einen Ratschlag ist echt schwer! Also ich könnte auch keinen Hund einschläfern der noch fit ist! Ich kann  ur von bekannten her erzählen das ihr Hund auch Krebs hatte und jeder die Hoffnung schon aufgegeben hat, außer das Herrchen und somit haben sie auch den Hund auf Homöopathie umgestellt und der Hund lebt immer noch das ist jetzt vier Jahre her! Mein Hund hat auch schon so vieles gehabt und wir hatten dieses Jahr auch große Sorgen um sie, jeder sagte auch der Hund wird nicht mehr, aber wir haben den Hund auch nicht aufgegebenen, und siehe da, ihr geht's wieder wie vorher! Und so lange er keine Schmerzen hat finde ich soll man darum kämpfen! Und nie die Hoffnung aufgeben! Ich drücke euch ganz fest die Daumen!!!!!

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Du hast alles für deinen Hund getan..hast ihn leiden und  jaulen gesehen waehrend dieser ganzen mediz. Maßnahmen. (Achterbahn).warst traurig. hast evt. geweint...e.r hat sich für sein Herrchen angestrengt..e.s wurde etwas besser..(Hunde spüren alles ) 

JEtzt ist sein Wunsch., dass auch DU wieder stark wirst...(Hunde spüren alles....sie leben in der Gegenwart)

Lasst jetzt wieder Ruhe in euer Haus ziehen.........s.o....wie früher. 

Nehm dir ( WENN MOEGLICH) 2Tage Urlaub...... für dich und für ihn......( für "die Achterbahn" musst du keine Eintrittskarte mehr kaufen).. ( Arzt Angst.Op Arzt.Angst.Traurigkeit...usw).

Schenke ihm die schönsten 2 Tage seines Lebens ( schnüffeln, spielen.,r,umalbern..dasein.knuddeln usw......tankt Kraft!

Hunde verfügen über ein mächtiges Schmerzpotential....sie sind so stark und schmerzlos wie ein Wolf...sei wie ein Wolfsbruder.( aber habe/ besorge dir ein gutes Schmerzmittel....wenn die Zeit kommt..wo er wie damals plötzlich jault.  Dann erst....wenn du meinst....dass er wohl Schmerzen hat....dann gib/hilf ihm mit der Arznei......danach wird es ihm wieder besser gehn....mach das ein zwei Tage......dann warte einen ganzen Tag......und hat er an diesem Tag keine Schmerzen mehr♡....dann warte wieder einen Tag.usw.

Verkuerzen sich diese Tage..mit den Schmerzen....und er schaut dich immer intensiver an..und die Arznei hilft nicht mehr so richtig.....dann sei sein Wolfsbruder.....dann wisst ihr beide...dass die Zeit gekommen ist   für einen ABschied.

SOlange....geniesst ihr diese Zeit....ohne diese ganzen Achterbahnen......dann hast du alles richtig gemacht.

TIere reden mit ihren Augen vernünftiger als  manche Menschen mit dem Mund.

Lebe in der Gegenwart....♡




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sch...!!! Das ist wirklich eine harte entscheidung! Ich kann dir nur sagen,das du die gemeinsame zeit geniesen sollst, erspar ihm schmerzen...hast eine tolle einstellung,nicht aus purem egoismus das tier quälen👍...sobald die milz od.leber betroffen sind wirds schnell gehn...

ich wünsch dir ganzganz viel kraft,hug fröschli und rudel

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Mein Anouk (war da elf Jahre alt, Saarloos Wolfhund) hatte eine unerklärliche Beule, die zunächst auch für ein Hämatom gehalten wurde. Nachdem das Ding aber wuchs, wurde eine Probe genommen. Ergebnis: Der Pathologe hat sowas noch nie gesehen und würde gerne weitere Untersuchungen machen (günstiger, wegen Eigeninteresse). Habe das abgelehnt. Mit Heparin-Salbe konnte das Wachstum gestoppt werden und damit war gut. Er hat dann wohl abgebaut, in dem Alter war es aber ok. Als er nicht mehr fressen und kuscheln wollte, ließ ich ihn einschläfern. Schwerer Schritt, aber man muss immer so handeln, dass es für das Tier das Beste ist und nicht für einen selbst.

Dein Hund ist noch verdammt jung. Ich finde toll, dass es Chemo und Co auch für Hunde gibt. Nur ist das mit Qualen verbunden. Ein Mensch versteht, dass er da durch muss und es dann besser wird. Ein Hund versteht sowas nicht. Wenn seine Heilungschancen bei über 90% lägen und er danach ein "normales" Alter erreichen könnte, würde ich es noch etwas anders sehen... Vier Monate mehr, von denen einige sehr unengenehm wären, stehen aber in keinem Verhältnis zueinander...

Ich würde garnichts machen und ihm ein schönes Leben schenken. Lass ihn die unbeschwerten Tage noch genießen und wenn Tag X gekommen ist, wirst du es merken und das Richtige tun. Wenn er Schmerzen bekommt, kann man mit Schmerzmittel behandeln. Alles andere sehe ich persönlich als falsche Tierliebe. Das ist aber meine persönliche Meinung und muss jeder letztendlich selbst entscheiden.

Alles Gute für euch

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