Habt ihr mal gedacht ihr sterbt wenn ja wann?

Das Ergebnis basiert auf 31 Abstimmungen

Ja und zwar 74%
Ne 26%

19 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ja und zwar

Letzten Monat noch als ich mein Kind bekommen habe, dachte meine Knochen zerspringen in mir.

Ja und zwar

Ich war ungefähr 10 Jahre alt, meine Eltern hatten ein eigenes Haus auf dem Dorf, mit vielen Garagen, Schweinestall und einen völlig baufälligen Schuppen. Der Nachbarjunge(12ahre)und ich kletterten auf dem Schuppen rum und ich brach durch's Dach durch.🙇‍♀️🙈

Ich blieb mit dem Hals zwischen den Dachlatten stecken und hing dort, kriege keine Luft und konnte mich nicht befreien. 🥺

Dem Himmel sei Dank, hat der Nachbarjunge nicht Angst gekriegt und lief weg, sondern tat genau das richtige, lief bei uns rein, holte meinen Papi und der befreite mich. Papa hatte bis dahin und auch danach nie so eine Angst um sein einziges Kind.

Er ist bis heute dankbar, dass der Nachbarjunge nicht weggelaufen ist, sondern Hilfe geholt hat. 🙏💁‍♀️

Ich blieb mit

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Großwerden mit Spitzzange und Drehmomentschlüssel
Ja und zwar

Ein paar mal.

Aber an schlimmsten war Boreliose bei mir. Ich hatte ne Zecke am Rücken mit 14 und merkte es garnicht. Fleißig dran herumgekratzt weil ich nicht an eine Zecke dachte.

Bei den Bundesjugendspielen war ich dann von der Leistung SO schlecht obwohl ich einer der sportlichsten Schüler war, dass klar wurde, das irgendwas nicht stimmt.

Ich hab beim weitwurf ganze 14 meter geschafft mit voller kraft und es fühlte sich an als würde mein arm mitfliegen.

Zuhause angekommen sagte mein bruder "Wie machst du das?" Ich fragte was er meint und er sagte "Du blinzelst nur auf dem rechten auge. Dein linkes ist durchgehend offen.

Also zum Spiegel. Musste lachen. und auch da lachte nur die rechte gesichtshälfte.

Also sind wir ins krankenhaus. Mir wurde Rückenmark entnommen weil ich schon in einem kritischen Stadium war laut ärzten. Das Rückenmark entnehmen tat abartig weh.

Und dann kam das wirklich schlimme.

Ich war die folgenden ca 28 Stunden komplett gelähmt. Konnte weder blinzeln, noch den kleinen finger heben. Selbst das atmen ist schwer gefallen.

So lag ich dann 28 Stunden ohne die kleinste bewegung und hellwach im Bett im Krankenhaus. Konnte vor Panik nicht schlafen aber konnte eben auch nichts machen, war gefangen im eigenen Körper.

Ich dachte mir da nur das dieser mist hoffentlich wieder weggeht oder ich sterbe.

Denn ganz im ernst. Diese Lähmung und dieses gefangensein im eigenen Körper war für mich viel schlimmer als die Vorstellung vom Tod.

Zum glück konnte ich nach diesen 28 stunden mich ganz langsam wieder bewegen.

Nur meine linke körperhälfte hat komplett verlernt wie das alles geht. Ich musste der linken seite dann wirklich wieder jede bewegung "antrainieren".

Heute ist zum glück wieder alles in ordnung.

Aber dennoch war das so ziemlich das schlimmste was ich erlebt hatte. Und ich hatte etliche Brüche usw.

Die lähmung war aber dennoch viel schlimmer, vorallem für die psyche.

Ja und zwar

1 x mal bei einem Verkehrsunfall, 1 x bei einem Beinahe-Verkehrsunfall und einmal als mehrere junge Männer auf mich losgingen.


Ja und zwar

Vor ca. 20 Jahren. War als Beifahrer mit einem Freund im Auto unterwegs. Er überholt auf einer Landstraße ein anderes Auto. Während des Überholvorgangs kommt uns auf der Spur ein anderes Auto entgegen, das wir beide vorher nicht gesehen haben. Ein paar Sekunden vor dem Zusammenprall konnte mein Kumpel wieder zurück auf unsere Seite ziehen. Das hat nur vielleicht 5 oder 6 Sekunden gedauert, aber wir beide dachten, dass es das war.


Arctus  08.06.2024, 11:00

ich hatte auch schon ähnliche Momente, die im Nachhinein vielleicht eine Wahrscheinlichkeit von 50% hatten, dass sie gut ausgingen. Aber meiner Meinung nach ist man in solchen Situationen eigentlich nie groß aufgeregt, als wäre man gerade emotional der Situation entrückt. Die Aufregung kommt meistens eher hinterher. Quasi.."upps. war das knapp"

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