Haben wir in unserer heutigen Zeit eigentlich noch Genies?

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33 Antworten

Es gibt die Genies definitiv. Denke z.B. an Andrew Wiles, der vor einigen Jahren den großen fermatschen Satz bewiesen hat, so ziemlich das größte mathematische Problem des letzten halben Jahrtausends, an dem sich zahlreiche deiner historischen Genies die Zähne ausgebissen haben. Wiles hat sich sieben Jahre lang aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und an dem Beweis rumgetüftelt. Hört sich für mich irgendwie schon ganz schön geniemäßig an. http://de.wikipedia.org/wiki/Andrew_Wiles

Zu ihrer Zeit wurden die berühmten Denker von Dummköpfen bekämpft - man ließ sie nicht hochkommen - - - und heute ist das nicht anders.

In der Wissenschaft ist das wie in der Kunst: Anerkannt werden die meisten Genies erst nach dem Tod, nämlich dann, wenn auch ihre Widersacher und Neider gestorben sind.

Etwas Interessantes zu erforschen und dies auch geschickt zu vermarkten, ist nicht jedem in die Wiege gelegt. Der Erfinder des Fernsehens beispielsweise hat sein System in einer Fachzeitschrift veröffentlicht ohne Patentrechte anzumelden. Firmen haben es vermarktet und sich damit goldene Nasen verdient, ihm freiwillig keinen Pfennig abgegeben - und dann ist er als unbekannter Rentner in einer Münchner Mietwohnung verstorben...

Was die "öffentliche Meinunung" angeht: Die wird von Leuten hochgeputscht, die sich ausrechnen, mit dem "kleinsten gemeinsamen Nenner" - auf gut Deutsch "unterste Schublade" die meisten Leute zu erreichen und damit die höchsten Werbe-Einnahmen zu erzielen. Deshalb siehst Du auf Internetz-Seiten und in privaten Sendern soviel Schrott.

Ich hab ein psychologisches System entwickelt, mit dem ich die Bedürfnis-Struktur des Menschen aufdeckte - da ich wegen widriger Umstände kein Examen habe und keine Karriere machen konnte, interessiert das niemanden. Die Entdeckung könnte unser Leben evolutionieren, die Menschen zufrieden und glücklich machen, all die überhand nehmenden psychosomatischen Krankheiten, Kriminalität und Extremismus weitgehend ihrer Ursache berauben, die öffentlichen Ausgaben immens entlasten. Den Inhabern gesellschaftlicher Macht fehlt der Horizont, um die Zusammenhänge zu begreifen, sie wollen sich das System nichtmal erklären lassen - da läuft man gegen Windmühlen...

Ich werde anhand meines Systems eine Schulung entwickeln und diese kostenpflichtig über meine Webseite anbieten - zum kleinen Preis, damit sich das jeder leisten kann. Basis-Infos sind bereits gratis online: http://psychotraining.beepworld.de

Eine Broschüre über bedürfnisgerechtes Wohnen habe ich gerade fertig gestellt. Wenn sie gedruckt ist, werde ich sie Architekten und Bauherren anbieten. Ein Architekt hat den Text vorab gelesen und schon einen kleinen Vorrat für seine Kunden bestellt.

Wieso gibt es keinen Menschen in der Evolutionsbiologie, der so berühmt ist wie Charles Darwin? - Zählst du den denn nicht zu den Menschen, sondern gemäß seinen zeitgenössischen Karikaturisten eher zu den Affen? - Aber Spaß beiseite. Ich habe allerdings den Eindruck, daß du dich seit deiner Schulzeit nicht weitergebildet hast, denn sonst wüßtest du, daß Sigmund Freud ja inzwischen - zumindest nach der Ansicht vieler Adepten - durch seinen noch bedeutenderen Schüler C.G. Jung in den Schatten gestellt wurde - und Kant zumindest durch Schopenhauer. Was aber Max Weber angeht, da würde ich dir selbst zustimmen, obwohl da andere vielleicht auch auf andere tippen würden. Im übrigen solltest du bedenken, daß der Genie-Begriff niemals objektivierbar ist. Sprechen wir also lieber von Ruhm, und der ist immer szenebedingt. Die Frage, warum es in der Renaissance und da beonders in Florenz so viele 'Genies' gab, läßt sich demnach so beantworten, daß in Florenz durch die Medici ein entsprechendes Resonanzfeld geschaffen wurde, ohne das sie unbekannt geblieben wären. Kennst du nämlich Xulpup? - Das war der Eskimo-Einstein: der hatte eines Nachts eine noch viel genialere Relativitätstheorie entwickelt. Allerdings blieb das unbekannt, weil sich kein Max Planck für ihn interessierte und auch sonst niemand - noch nicht einmal seine Frau, die ihn stattdessen immer auf Robbenjagd schickte. Kennst du dagegen Lüpertz? Das ist ein ganz gewöhnliches Feld-Wald-und Wiesen-A....loch, der aber inzwischen zu einem bekannten Maler hochgepusht wurde, aus rein spekulativen Gründen und ohne jedes Talent. Somit ist das heute oft nur eine Frage des Geldes.

Ich denke schon, dass wir heute noch Genies haben, nur diese sehen ganz anders aus, als früher. Ein Genie heute kann keine Gentiktheorie mehr aufstellen. Der Mensch hat schon so viel erforscht, dass ein heutiges Genie viel mehr wissen braucht und viel tiefer in manche Gebiete eindringen muss. Dennoch gibt es auch heute noch Genies. Ihre Entdeckungen sind vielleicht nicht mehr so bedeutend, dass sie die ganze Menschheit bewegen, aber in vielen Jahren werden auch ihre Namen berühmt sein, weil sie wichtige Dinge leisten, z. B. besonders entwickelte Medikamente. Ich denke, dass es Genies immer geben wird und auch muss, um in der Wissenschaft weiterzukommen.

Der Begriff des Genius ist zu Vielfältig und Vielschichtig um ihn in so einem Forum zu diskutieren/debattieren. Man kann zum einen die Zeiten Kants, Einsteins etc. nicht mit der heutigen vergleichen. Die Schulbildung ist ausgeprägter, Armutsgrenze geringer, "Gleiches Recht für Alle". Dass jeder immer mehr Kinder/Jugendliche das Gym. besuchen zeugt leider noch nicht von intelligenz. Sollte sich unter 100 Leuten ein Genie entpuppen hat es dieser schwer sich in dieser schnelllebigen Welt durchzusetzen. Es ist gar keine Zeit mehr für die Genies von "Früher". Wir sind an der Spitze des Kapitalismus angelangt und das lässt wenig Raum für diese speziellen Individuen. Des Weiteren stellt sich die frage, wie man Genie/Genius interpretiert. Jemand der viel Wissen über verschiedene Themengebiete aufweisen kann ist noch lange kein Genie, erst wenn dieser das angelernte Wissen in komplexe Zusammenhänge einfügen kann, lässt sich über Intelligenz oder dem Genius Begriff nachdenken. Der Geniusbegriff wie er "Früher" verwendet wurde ist heute definitv nicht mehr tragbar. Es gibt sie noch diese Genies, aber die würde heutzutage niemand mehr als Genie betrachten.

helisua66 17.03.2012, 11:24

Ich würde dir zustimmen - bis auf einen Satz allerdings, nämlich den, daß der frühere Genie-Begriff heute nicht mehr tragbar sei. Richtiger erscheint mir, daß er der heutigen Praxis nicht mehr entspricht, obwohl er durchaus noch berechtigt ist. Denn das entsprechende melancholische Temperament stirbt nie aus. Siehe dazu folgenden Artikel:

http://www.hintergrundstrukturen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=263:der-melancholiker&catid=42:thema-kultur&Itemid=72

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Wir haben unglaubliche viele Genies auch in der heutigen Zeit. die meisten Genies gehen aber unter. Das war früher so, das ist heute so. Lies Dir mal viele der Antworten bei gutefrage durch, wenn einer eine Frage stellt, die eigentlich ganz sinnvoll ist, aber nicht der Norm entspricht. Früher war das noch viel schlimmer. Ein Genie wurde und wird immer erst durch die Medien als Genie anerkannt. Nimm zum Beispiel Stephen Hawking. Er wird als Genie bezeichnet. Aber was hat er eigentlich so Geniales gemacht? Er hat ein nettes Buch geschrieben, dass einige astronomische Gesetze veständlich erklärt. Dafür hat er 10 Jahre gebraucht. Seien Forschung zu den Schwarzen Löchern? Das tun andere auch. Nein, er wurde nur durch seine Krankheit für die Medien interessant und ein Journalist bezeichnete ihn dann als den intelligenntesten Menschen der Welt. - So wird man ein Genie.

Albert Einstein würde heute keiner kennen, wenn er nicht zufällig in eine Zeit der Förderung hineingeboren wurde. Sein Aufsatz, der ihn bekannt machte, wurde nur durch Protektion eines Freundes veröffentlicht. Und wenn der damalige Reichsforschungsminister nicht ein fortschrittlicher Mann gewesen wäre und ihn eingestellt hätte, würde man vermutlich nichts von ihm hören und seine Forschungen, die heute maßgeblich zu unserem heutigen Fortschritt beitragen, wären nicht genannt worden.

Wusstest Du, dass Goethes Werke noch 50 Jahre nach seinem Tode auf dem Index der katholischen Kirche standen? Hätte Goethe nicht seinen Liebesroman Werthers Leiden geschrieben, hätte er sich nicht das Leben erlauben können, das ihm die Zeit zum Nachdenken ermöglichte. Hätte es nicht den fortschrittlichen Fürsten gegeben, der ihn zum Minister machte, wohl ebensowenig.

Leonardo da Vinci war schon lange vergessen, als ihn etwa 200 oder 300 Jahre nach seinem Tode ein geschäftstüchtiger Kaufmann wieder populär machte. Und zwar nicht wegen seiner futuristischen Erfindungen, sondern wegen dieses hässlichen Gemäldes, dass dieser Kaufmann als das schönste und edelste, was die Malerei je hervorgebracht hat, beworben hat.

Gutenberg wird als Erfinder des Buchdrucks bezeichnet, obwohl die Chinesen die beweglichen Lettern bereits Jahrhunderte zuvor kannten. Ist Dir bekannt, dass Gutenberg selbst lediglich die erste Seite seiner Bibel drucken konnte. Dann wurde seine Druckerei von seinem Gläubiger übernommen, der damit das große Geld machte. Gutenberg selbst starb im Armenhaus.

Der überwiegende Teil der Geniesgeht unter in der Dummheit der Massen, die sich dann mit dem brüsten, was trotz ihres Widerstandes zum Durchbruch kommen konnte. Wer spricht heute von Victor Schauberger, einer der ganz großen auf dem Gebiet der Wassertechnik? Man wollte ihn sogar ins Irrenhaus stecken, was aber dann doch nicht gelang. Im Gegensatz zu Semmelweis, der dort einige Zeit verbringen musste wegen seiner revolutionären Forderungen.

Was hätte uns Tesla noch alles bringen können, wenn man ihn gelassen hätte? Phillip Reis wäre fast im Gefängnis gelandet wegen seiner Erfindung des Telefons. Selten gibt es ein wirkliches Genie, das zu seiner Zeit Anerkennung findet. Edison war hauptsächlich ein Dieb, der die Erfindungen anderer abkupferte und unter seinem Namen herausbrachte. Und immer muss es erst mediengerecht aufbereitet werden bevor wir zuhören.

Erfindungen werden meist von Betrieben gefördert und müssen in eine bestimmte wirtschaftliche Richtung gehen, weshalb auch unsere gesamten Umwelttechnologien ein Betrug an der Natur sind, da die Produktion so viel Umwelt verschmutzt und wertvolle Ressourcen verschleudert, dass kein Gegenwert da ist. Es muss Geld bringen, das zählt.

Als das Unglück in Fukushima geschah bot ich eine Erfindung an, die die Reaktoren gezielt abkühlen können. Die Kosten machen nur einen Bruchteil der jetzt entstandenen Kosten aus. Das Erforderliche Wasser weniger als 1 Promille des tatsächlich verwendeten Wasserverbrauchs. Ich habe mich an die japanische Botschaft gewandt an Umweltorganisationen und Parteien, die sich so gerne ökologisch schmücken. Ich wollte dafür noch nicht einaml Geld haben. - Es hat sich niemand gemeldet.

Ich möchte eine Erfindung verwerten durch die wir nicht nur einge gesündere, auch allergikerfreundliche, Wärme erzielen, sondern gleichzeitig mehr als 98 % der Energiekosten einsparen, wobei die Umstellung bei nur rund 80 € für 10 Quadratmeter Wohnraum liegt. Es braucht dabei nichts merh zusätzlich erfunden werden. Ich habe mich an verschiedene Stiftungen und staatliche Organe gewandt, darunter auch an den BW Ministerpräsidenten Kretschmann mit der Bitte, mich bei den Verhandlungen zur Vergabe der Lizenzen zu unterstützen. Ich wollte also kein Geld und die Lizenzeinnahmen sollen voll der Umweltforschung zur Verfügung gestellt werden. Niemand hat sich zur Verfügung gestellt. Das einzige Ergebnis waren Nachfragen von Leuten, die es nachbauen wollten, von Betrieben, die selbst kein Geld haben und Trojaner, die versuchten meine Festplatten auszuspähen.

Enki40 17.03.2012, 10:24

Fortsetzung: Genies gab und gibt es immer. Dumpfheit und Neid aber auch.

Und dazu gibt es die vielen Genies, die nicht als Genies gewertet werden. Ich kenne eine Mutter, deren Umgang mit Kindern ich restlos bewundere und genau dieses Verhalten hat Eingang in einem meiner Romane gefunden. Aber wer sieht schon das Genie darin?

Die Muster sind immer noch die Gleichen. Und Genies gibt es mehr als genug immer noch. Einstein hat schon gesagt, dass wir zu wirklichen Lösungen erst durch eine völlige Umwälzung des Denkens kommen werden.

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Angel84 17.03.2012, 10:38

Nichts hinzuzufügen. Genau so isses!

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Ich schätze du hast eine fundamentale Person, unzwar Gutenberg, vergessen - Bzw. übersehen. Ihn halte ich pers. für eines der größten "Genies" der Menschheit. Ansonsten schließe ich mich meinen Vorrednern hptsl. an, es gibt inzwischen soviele Menschen die revolutionäres vollbringen - Es interessiert bloß die breite Masse, und damit die Medien, kaum.

Diese Menschen haben die Weltgeschichte revolutioniert. Zum Teil waren diese Personen auf der Flucht. Weil solche aussergewöhnliche Personen zu unserer Zeit mit Wissen dazu beitragen etwas hervorzutragen um zu verändern oder auf etwas hinzuweisen, werden sie gejagt weil diese Personen der Politik zu gefährlich werden. Daher lebt man gern die verstorbenen hoch, weil man sie nicht mehr nach der Wahrheit befragen kann. Es gibt sie, aber diese Menschen werden nicht genannt und vorab "aussortiert", so lange sie wirtschaftlich zu nutzen sind. Man bringt diese Menschen zum Schweigen und die Bücher werden tatsächlich hier in unserem Lande VERBOTEN. Im Ausland sind es Bestseller. Befasse dich doch einmal mit Namen der Nachkriegszeit. Alle verstorben die sich für ein wahres demokratisches Leben einsetzten. Verstorben ?

Angel84 17.03.2012, 10:37

Hm... interessant... dein Beitrag ist nicht bewertbar... Was soll uns das sagen?!

Dann sage ich eben auf diesem Weg: D.H.

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Das ist eine sehr gute Frage, die sich mit einem ganz klaren JA beantworten lässt. Ein Beispiel von einem Mann, der mich sehr inspiriert und der ein sehr großes Genie unserer Zeit ist:

http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Hawking

Stephen Hawking, der trotz seiner starken Behinderung, die komplexesten Zusammenhänge in der Physik erkennt. Vor einem solchen Menschen kann ich nur meine Hochachtung zeigen...

Was ich meine, ist: heutzutage ist es so, dass durch all das Vorwissen, welches die Genies der letzten Jahrhunderte angeeignet haben, die verschiedensten Zusammenhänge komplexer werden und schwer verständlich für jene, die sich mit diesen Themenbereichen nicht auskennen. So war es jedoch auch schon früher. Albert Einstein oder Immanuel Kant haben erst später oder nach ihrem Tod die große Anerkennung bekommen, weil die Tragweite des Erfolges, was ein Mensch geschaffen hat, erst auffällt, wenn dieser Mensch nicht mehr unter uns weilt bzw. seine Gedanken, mit der er uns in den letzten Jahren seines Lebens konfrontiert hat, weiter verfolgen kann.

Sicherlich mag die Definition von "Genie" streitbar sein, aber meine persönliche Meinung ist, dass es gut so ist, dass es so wenig "große Genies" in der Masse gibt, um überhaupt noch wahrzunehmen, geschweige denn zu erkennen, was Genialität ist und was sie ausmacht.

freezyderfrosch 17.03.2012, 10:27

Stephen Hawking ist sowieso genial. Was ich beeindruckend cool finde, ist dass die Simpsons seine Lieblingsserie ist. Das erwartet man ja erstmal gar nicht von einem hochintelligenten Physiker. Klar kann ein intelligenter Physiker die Simpsons mögen, aber wenn man sagt "Die Simpsons ist meine Lieblingsserie" dann denke ich so an dich und mich, an uns beide, oder an andere hier... dass Stephen Hawking sogar Gastauftritte hat in dieser Sendung, finde ich ganz interessant.

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helisua66 17.03.2012, 11:27

Hawkings Ruhm beruht allerdings in erster Linie auf seiner so interessanten Krankheit. Er ist ein gutes Beispiel vor allem dafür, wie heute Genies regelrecht gepusht werden, wenn die Journalisten ein Sommerloch haben.

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Genies gibt es auch weiterhin. Das Problem, was mir persoenlich auffaellt, ist folgendes: und zwar das G8 im deutschen Schulsystem. In den Gymnasien schwinden die Schueler aus den AGs, da sie schlicht und einfach keine Zeit/Lust fuer sowas haben. Und meiner Meinung nach erfolgt die beste Foerderung von naturwissenschaftlichen Talenten in diesen AGs, die oft auch mit Jugend Forscht zusammenarbeiten. Die wirklich Begabten finden Zeit, sich dort weiterzuentwickeln. Aber dafuer kaum noch diejenigen, die eigentlich auch ein uebermaessiges Interesse an Naturwissenschaften haben und in denen ebenfalls viel Potential steckt. Die wirklich begabten wird es mMn. aber immer geben.

Wir haben doch einen Physiker der vermutlich sogar bekannter ist als Albert Einstein: Steven Hawking. Das ist und war doch alles noch Hochgerede. Wenn Albert Einstein die Theorien nicht "erfunden" hätte dann wäre eben jemand Anderes gekommen. Früher waren die Leute wohl auch einfach leichter zu beeindrucken. Heute sind die "Genies" Jürgen Drews, Katjes jes jes jes und Mario Barth. Das ist in gewisser Weise eine Form von Personenkult. Sigmund Freud hat auch viel Mist erzählt. Der Einzige der mal nachgedacht hat war Immanuel Kant! Allerdings habe ich auch schon immer so gedacht und gehandelt wie Kant. Ist der kathegorische Imperativ nun meine Erfindung oder Seine? Achja... wir leben ja in einer linearen Zeit mit Kausalphysik. Er war vor mir da. Das sind also nicht unbedingt Genies sondern eher Menschen die das Unwichtige im Leben eliminieren. Wenn ich weniger an Esotherik glaube habe ich mehr Zeit für logisches Denken. Um die Frage also zu beantworten: Wir haben mit Sicherheit mindestens genausoviele "Genies".

Wir haben mehr als genug Genies, und auch sehr viele Bereiche. Aber: Für alle Bereiche gibt es Menschen, die den Grundstein legten- und diese sind uns bis heute bekannt. Aber,ja, es gibt noch Genies: Martin Scorsese, Francis Ford Coppola, George R.R. Martin- und sehr viele mehr!

Eigentlich werden die Menschen ja immer klüger denn Früher wurde die Glühbirne, das Auto, Elektrizität erfunden Heutzutage braucht man sowas nichtmehr erfinden (Elektrizität, Glühbirne, Auto, ...) den es gibt es schon

Heutzutage wird aber auch noch Erfunden z.b. Elektroauto, Facebook, Twitter, Youtube, ...

Also eigentlich werden wir Menschen immer klüger somit bedeutet das, dass diese wissenschaftler, Studien, ... viel Klüger sind

Sheldon, hallo?? Ein Genie ist man wohl erst, wenn sich viele Leute für einen interessieren. Man braucht also mediale Aufmerksamkeit. Dazu musst du etwas wirklich revolutionäres leisten. Gebt mir einen Hebel groß genug, dass ich die Welt bewegen kann (Archimedes). Viele Leute, die man von ihrer Intelligenz als Genies bezeichnen könnte, betätigen sich eher auf dem Gebiet der Evolution. Jemand wie Steve Jobs z. B. hat die Welt der mobilen Geräte revolutioniert. Sicher war auch ein bisschen Glück dabei. Ich denke ein Genie wirst du zufällig ;-)

Ist es nicht so, dass deine genannten Genies ihrer Zeit meist meilenweit voraus waren, dass sie dadurch zu ihrer Zeit eher wenig Zuspruch hatten? Ist es nicht so, dass sie teilweise sogar bekämpft wurden, ihre Leistungen zu diesem Zeitpunkt eher von einem recht kleinen Kreis Beachtung fanden?

Auch heute gibt es genügend "Genies", die dieser jetzigen Zeit weit voraus sind, deren Erkenntnisse aber wieder nur bei einem kleinen Kreis Beachtung finden und für die Mehrheit eher Hirngespinste sind, nicht in ihr derzeitiges Weltbild passen.

Wenn du in 100 Jahren noch lebst ;-) wirst du bemerken, dass plötzlich viele der heute lebenden Genies "hoch gehandelt" werden... nur meist erleben sie es selbst nicht mehr mit.

"Der Prophet gilt nichts in seinem Vaterland..." ... und zu seiner Zeit - möchte ich noch ergänzen .-)))

Sicherlich. Doch viele der " Genies" gehen in der Öffentlichkeit unter. Aber auch unsere öffentliche Gesselschaft bildet sich weiter, und wird bald den Gehirnkapazitäten eines Genies vor längerer Zeit gleichkommen. Genie bedeutet wörtlich übersetzt Geist, und war ein Schc utzgeist in der Römischen Antike. In der Renaissance wurden damit erstmals geschickte oder besonder schlaue aussgezeichnet.

Nun, das ist eine sehr gute Frage, wesshalb sie auch einen Daumen hoch bekommen hat.

Doch ist sie nicht so einfach zu beantworten.

Bedenke zunächst, dass die Welt wie wir sie kennen schon so gut wie komplett ausgeforscht ist. Die Mathematik hat ihren Höhepunkt, die Phsyik ist bis ins kleinste Detail genau geplant und dies gilt in fast allen Gebieten. Die Moderne Kultur befasst sich nicht mehr mit solchen Fragen, wie "Wie kann ich eine Explosion gezielt aus einer Entfernung verursachen?". Die moderne Kultur zielt auf Geldmacherei ab. Steve Jobs - Kann er nicht auch als ein Genie gelten? Immerhin hat er die Smartphones (auch wenn es sie bereits gab) eingeführt und populär gemacht. Tablet-PCs waren erst nach dem iPad wirklich erfolgreich. Warum muss man die Relativitätstheorie widerlegen können um als ein Genie zu gelten?

Die heutige Kultur lebt ganz einfach in einer Welt der Übertreibung. Alles muss in Massen und Perfekt sein. Alles muss Geld bringen und wirtschaftlich gesehn nützlich sein. Der Staat will alles kontrollieren.

Bedenke z.B.: Alfred Nobel, der Stifter des Nobelpreises, erfand 1866 Dynamit, etwas was für uns heute kaum eine Rede wert ist, vermachte Alfred den Ruf eines der größten Genies der Welt. Würdest du heute mit einer neuen Sprengladung antanzen, würdest du vom FBI verhaftet werden, aufgrund Terrorismus.

gruß

Ich denke dein Letzter Satz reicht als antwort aus. Soweit ich weis waren viele(nicht alle) Genie zu ihrer Zeit eher unbekannt. Aber Steven Hawking ist zum Beispiel auch ein Genie der Heutigen zeit der realtiv bekannt ist.

Hosenmist95 16.03.2012, 23:30

Das sie zur damaligen Zeit eher unbekannt waren, lag wohl eher an den Kommunikationsmitteln ;-)

Wenn heute irgentwo auf der Welt ein Fahrrad umfällt, weiß 2 Sekunen später jeder Mensch auf der Welt darüber bescheid. Analysen werden aufgestellt.

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Ja, denn für mich ist ein Geniejemand, der trotz aller wiedrigkeiten glücklich durchs Leben kommt , und andere daran Teil haben läst !

Weil heute zu viele Menschen das Intelligenzniveau der damaligen Genies haben. Allerdings arbeiten die heutigen Genies alle auf so speziellen Themen, dass sich die Öffentlichkeit für diese speziellen Fachbereiche einfach nicht so interessiert. Darüber hinaus sind die wissenschaftlichen Fragen so komplex, dass immer Teams an einem Problem arbeiten, ganze Labors. Da kann man schlecht eine Einzelperson herausnehmen.

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