Haben wir in unserer heutigen Zeit eigentlich noch Genies?

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32 Antworten

Diese Menschen haben die Weltgeschichte revolutioniert. Zum Teil waren diese Personen auf der Flucht. Weil solche aussergewöhnliche Personen zu unserer Zeit mit Wissen dazu beitragen etwas hervorzutragen um zu verändern oder auf etwas hinzuweisen, werden sie gejagt weil diese Personen der Politik zu gefährlich werden. Daher lebt man gern die verstorbenen hoch, weil man sie nicht mehr nach der Wahrheit befragen kann. Es gibt sie, aber diese Menschen werden nicht genannt und vorab "aussortiert", so lange sie wirtschaftlich zu nutzen sind. Man bringt diese Menschen zum Schweigen und die Bücher werden tatsächlich hier in unserem Lande VERBOTEN. Im Ausland sind es Bestseller. Befasse dich doch einmal mit Namen der Nachkriegszeit. Alle verstorben die sich für ein wahres demokratisches Leben einsetzten. Verstorben ?

Hm... interessant... dein Beitrag ist nicht bewertbar... Was soll uns das sagen?!

Dann sage ich eben auf diesem Weg: D.H.

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Das ist eine sehr gute Frage, die sich mit einem ganz klaren JA beantworten lässt. Ein Beispiel von einem Mann, der mich sehr inspiriert und der ein sehr großes Genie unserer Zeit ist:

http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Hawking

Stephen Hawking, der trotz seiner starken Behinderung, die komplexesten Zusammenhänge in der Physik erkennt. Vor einem solchen Menschen kann ich nur meine Hochachtung zeigen...

Was ich meine, ist: heutzutage ist es so, dass durch all das Vorwissen, welches die Genies der letzten Jahrhunderte angeeignet haben, die verschiedensten Zusammenhänge komplexer werden und schwer verständlich für jene, die sich mit diesen Themenbereichen nicht auskennen. So war es jedoch auch schon früher. Albert Einstein oder Immanuel Kant haben erst später oder nach ihrem Tod die große Anerkennung bekommen, weil die Tragweite des Erfolges, was ein Mensch geschaffen hat, erst auffällt, wenn dieser Mensch nicht mehr unter uns weilt bzw. seine Gedanken, mit der er uns in den letzten Jahren seines Lebens konfrontiert hat, weiter verfolgen kann.

Sicherlich mag die Definition von "Genie" streitbar sein, aber meine persönliche Meinung ist, dass es gut so ist, dass es so wenig "große Genies" in der Masse gibt, um überhaupt noch wahrzunehmen, geschweige denn zu erkennen, was Genialität ist und was sie ausmacht.

Stephen Hawking ist sowieso genial. Was ich beeindruckend cool finde, ist dass die Simpsons seine Lieblingsserie ist. Das erwartet man ja erstmal gar nicht von einem hochintelligenten Physiker. Klar kann ein intelligenter Physiker die Simpsons mögen, aber wenn man sagt "Die Simpsons ist meine Lieblingsserie" dann denke ich so an dich und mich, an uns beide, oder an andere hier... dass Stephen Hawking sogar Gastauftritte hat in dieser Sendung, finde ich ganz interessant.

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Hawkings Ruhm beruht allerdings in erster Linie auf seiner so interessanten Krankheit. Er ist ein gutes Beispiel vor allem dafür, wie heute Genies regelrecht gepusht werden, wenn die Journalisten ein Sommerloch haben.

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Zu ihrer Zeit wurden die berühmten Denker von Dummköpfen bekämpft - man ließ sie nicht hochkommen - - - und heute ist das nicht anders.

In der Wissenschaft ist das wie in der Kunst: Anerkannt werden die meisten Genies erst nach dem Tod, nämlich dann, wenn auch ihre Widersacher und Neider gestorben sind.

Etwas Interessantes zu erforschen und dies auch geschickt zu vermarkten, ist nicht jedem in die Wiege gelegt. Der Erfinder des Fernsehens beispielsweise hat sein System in einer Fachzeitschrift veröffentlicht ohne Patentrechte anzumelden. Firmen haben es vermarktet und sich damit goldene Nasen verdient, ihm freiwillig keinen Pfennig abgegeben - und dann ist er als unbekannter Rentner in einer Münchner Mietwohnung verstorben...

Was die "öffentliche Meinunung" angeht: Die wird von Leuten hochgeputscht, die sich ausrechnen, mit dem "kleinsten gemeinsamen Nenner" - auf gut Deutsch "unterste Schublade" die meisten Leute zu erreichen und damit die höchsten Werbe-Einnahmen zu erzielen. Deshalb siehst Du auf Internetz-Seiten und in privaten Sendern soviel Schrott.

Ich hab ein psychologisches System entwickelt, mit dem ich die Bedürfnis-Struktur des Menschen aufdeckte - da ich wegen widriger Umstände kein Examen habe und keine Karriere machen konnte, interessiert das niemanden. Die Entdeckung könnte unser Leben evolutionieren, die Menschen zufrieden und glücklich machen, all die überhand nehmenden psychosomatischen Krankheiten, Kriminalität und Extremismus weitgehend ihrer Ursache berauben, die öffentlichen Ausgaben immens entlasten. Den Inhabern gesellschaftlicher Macht fehlt der Horizont, um die Zusammenhänge zu begreifen, sie wollen sich das System nichtmal erklären lassen - da läuft man gegen Windmühlen...

Ich werde anhand meines Systems eine Schulung entwickeln und diese kostenpflichtig über meine Webseite anbieten - zum kleinen Preis, damit sich das jeder leisten kann. Basis-Infos sind bereits gratis online: http://psychotraining.beepworld.de

Eine Broschüre über bedürfnisgerechtes Wohnen habe ich gerade fertig gestellt. Wenn sie gedruckt ist, werde ich sie Architekten und Bauherren anbieten. Ein Architekt hat den Text vorab gelesen und schon einen kleinen Vorrat für seine Kunden bestellt.

Sheldon, hallo?? Ein Genie ist man wohl erst, wenn sich viele Leute für einen interessieren. Man braucht also mediale Aufmerksamkeit. Dazu musst du etwas wirklich revolutionäres leisten. Gebt mir einen Hebel groß genug, dass ich die Welt bewegen kann (Archimedes). Viele Leute, die man von ihrer Intelligenz als Genies bezeichnen könnte, betätigen sich eher auf dem Gebiet der Evolution. Jemand wie Steve Jobs z. B. hat die Welt der mobilen Geräte revolutioniert. Sicher war auch ein bisschen Glück dabei. Ich denke ein Genie wirst du zufällig ;-)

Genies gibt es auch weiterhin. Das Problem, was mir persoenlich auffaellt, ist folgendes: und zwar das G8 im deutschen Schulsystem. In den Gymnasien schwinden die Schueler aus den AGs, da sie schlicht und einfach keine Zeit/Lust fuer sowas haben. Und meiner Meinung nach erfolgt die beste Foerderung von naturwissenschaftlichen Talenten in diesen AGs, die oft auch mit Jugend Forscht zusammenarbeiten. Die wirklich Begabten finden Zeit, sich dort weiterzuentwickeln. Aber dafuer kaum noch diejenigen, die eigentlich auch ein uebermaessiges Interesse an Naturwissenschaften haben und in denen ebenfalls viel Potential steckt. Die wirklich begabten wird es mMn. aber immer geben.

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