Haben wir in unserer heutigen Zeit eigentlich noch Genies?

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28 Antworten

Genies gibt es auch weiterhin. Das Problem, was mir persoenlich auffaellt, ist folgendes: und zwar das G8 im deutschen Schulsystem. In den Gymnasien schwinden die Schueler aus den AGs, da sie schlicht und einfach keine Zeit/Lust fuer sowas haben. Und meiner Meinung nach erfolgt die beste Foerderung von naturwissenschaftlichen Talenten in diesen AGs, die oft auch mit Jugend Forscht zusammenarbeiten. Die wirklich Begabten finden Zeit, sich dort weiterzuentwickeln. Aber dafuer kaum noch diejenigen, die eigentlich auch ein uebermaessiges Interesse an Naturwissenschaften haben und in denen ebenfalls viel Potential steckt. Die wirklich begabten wird es mMn. aber immer geben.

Ich denke schon, dass wir heute noch Genies haben, nur diese sehen ganz anders aus, als früher. Ein Genie heute kann keine Gentiktheorie mehr aufstellen. Der Mensch hat schon so viel erforscht, dass ein heutiges Genie viel mehr wissen braucht und viel tiefer in manche Gebiete eindringen muss. Dennoch gibt es auch heute noch Genies. Ihre Entdeckungen sind vielleicht nicht mehr so bedeutend, dass sie die ganze Menschheit bewegen, aber in vielen Jahren werden auch ihre Namen berühmt sein, weil sie wichtige Dinge leisten, z. B. besonders entwickelte Medikamente. Ich denke, dass es Genies immer geben wird und auch muss, um in der Wissenschaft weiterzukommen.

Es gibt die Genies definitiv. Denke z.B. an Andrew Wiles, der vor einigen Jahren den großen fermatschen Satz bewiesen hat, so ziemlich das größte mathematische Problem des letzten halben Jahrtausends, an dem sich zahlreiche deiner historischen Genies die Zähne ausgebissen haben. Wiles hat sich sieben Jahre lang aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und an dem Beweis rumgetüftelt. Hört sich für mich irgendwie schon ganz schön geniemäßig an. http://de.wikipedia.org/wiki/Andrew_Wiles

Evolution: Führt sie uns ins Verderben?

Wenn man die Entwicklung der Menschheit versucht vorauszusagen und sich dabei im Rahmen der Gesetze der Evolution bewegt und annimmt, dass alles was fortschrittlicher also effizienter als das vorherige ist, sich etablieren wird, stellt sich mir die Frage, ob das am Ende wirklich gut ist.

Seit es Computer gibt, wurde das lösen von Problemen extrem beschleunigt. Sie entwickeln sich außerdem selbst noch schneller weiter, was uns immer mehr Möglichkeiten bietet und bieten wird.

Mithilfe des Internets und künstlicher Intelligenz, wird uns bald nahezu jegliche erdenkliche Aufgabe abgenommen werden. Alles im Sinne der Effizienz. Für uns, als Menschen die das Leben auch ohne diese Hilfen gelebt haben und verstehen, scheinen diese Entwicklungen als Segen, lassen Sie uns doch Zeit für die wichtigen Dinge im Leben.
Doch wie wird das in Zukunft sein, wenn Menschen in diese schon vereinfachte Welt hinein geboren werden? So vieles ist für sie selbstverständlich und bedarf keiner Gehirnaktivität.

Man mag jetzt behaupten, dass das gut sei, dass die Menschen in der Zukunft sich nicht mehr mit den kleinen Dingen im Leben beschäftigen müssen. Sie können sich voll und ganz auf die Forschung konzentrieren und die wichtigen sozialwissenschaftlichen, naturwissenschaftlichen und mathematischen Probleme dieser Welt lösen.

Nur kann das heute und in naher / mittlerer Zukunft der Fall sein. Irgendwann ist aufgrund der exponentiellen Entwicklung von Computern und künstlicher Intelligenz, der Mensch allerdings nicht mehr notwendig um diese Probleme zu lösen.

Auch die Versorgung und Programmierung, Weiterentwicklung der Computer wird irgendwann automatisiert werden können. Wofür wird der Mensch im größeren Sinne dann noch benötigt? Ich denke hier mal ganz düster und erinnere an den Film Matrix von 1999 indem die Menschen als Energiequelle dienen.

Womit beschäftigt der Mensch sich in dieser Zukunft? Mit Geschlechtsverkehr und Konkurrenzkampf auf Grundlage der Intelligenz? Was kann in dieser Zukunft Antrieb für den Menschen sein? In einer Welt, in der im jegliche Herausforderung angenommen wird und er selbst nicht mehr benötigt wird?

Bis die Evolution an diesem Punkt angelangt ist, dürften noch ein paar hundert Jahre auf der Uhr gelaufen sein. Und wie sollte es auch anders kommen. Es würde nur Sinn machen, dass wir uns dahin bewegen, wenn wir uns im Sinne der Effizient entwickeln. Die einzige Möglichkeit das zu verhindern wäre, heute schon, oder in einem Zeitpunkt in der nahen Zukunft in dem gerade die großen Probleme gelöst wurden, die Entwicklung der Computer zu beenden und uns mehr der Natur zuzuwenden, nachhaltig leben. Dazu wird es aber nicht kommen.

Ich stelle mich hier klar auf de Seite der „Schwarzmaler“ um Elon Musk und sage dass es ins Verderben führt.

Was meint ihr dazu? Gerne auch konstruktives Kontra geben und Beleidigungen bitte sein lassen.

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Warum waren so ziemlich alle Genies, Wahnsinnig?

Wieso hatten viele Geistesgrößen psychische Störungen?

Zum Beispiel hatte Virginia Wolf eine bipolare Störung, Vincent Van Gogh: Schädeltraume und Epilepsie, Nikola Tesla: Zwangsstörung, Ernest Hemingway: Borderline-Syndrom, Isaac Newton: Asperger-Syndrom, John Nash: Schizophrenie, Charles Darwin: Agoraphobie und Howard Hughes: Zwangsstörung.

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Was denkt ihr über Nahtoderfahrungen und das Leben nach dem Tod ?

Ich beschäftige mich derzeit mit diesem Thema , da ich das Buch von Dr. Eben Alexander lese : Ein Neurochirurg der nach seiner Zeit im "Himmel", als sein Gehirn nach einer bakteriellen Meningitis klinisch "funktionsunfähig" war, über seine Erfahrungen spricht.

Ich dem ganzen allerdings noch nicht viel anfangen, auch wenn er versucht seine Erfahrung "wissenschaftlich" zu begründen, dies aber nicht wirklich funktioniert. Sicher, ein Leben nach dem Tod wäre etwäs wunderschönes aber kann das überhaupt der "Wahrheit" entsprechen ?

Eines meiner Probleme mit Nahtod Erfahrung und Leben nach dem Tod Allgemein (v.a die Auffassung von "Abrahamischen Religionen") ist die Sonderstellung des Menschen. Es rückt den Menschen in ein "besonderes Licht" , obwohl wir doch nur ein Produkt der Evolution sind . Wann haben wir aufgehört Tier zu sein ? Gar nicht ! Weil wir immer noch eines sind und deshalb müsste der Himmel, das Jenseits und alles andere spirituelle ja für JEDES Lebewesen gelten und doch werden Himmel und Das Leben nach dem Tod immer als etwas menschliches dargestellt. Wie funktioniert das Jenseits für andere Lebewesen ? Für Bakterien ? Pflanzen ? Reptilien?

Auch die zwei anderen "Kränkungen der Menscheit"(die kosmologische von Kopernikus und die psychologische von Freud) entziehen dem Menschen ja seine Sonderstellung!

Wie ist eure Meinung zu dem Thema ?

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Denkt sich die Evolution z.B. ich müsste dem Tier mal eine andere Farbe verpassen, damit es einen Vorteil hat, oder bestimmen die Tiere selber die Richtung ihrer eigenen Evolution?

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Ich habe ein paar Leute gefragt, wer der schlaueste Mensch der Welt ist. Und alle haben die selbe Antwort gegeben: Albert Einstein. Warum ist das so? Und wieso mag ihn jeder, wenn sie nicht mal wissen was er gemacht hat? Ich denke nicht das jeder weiß worum es in der Relativitätstheorie geht.

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Warum war für Hitler Albert Einstein so wichtig?

Ja. Wieso? Wie hätte er ihm nützlich sein können?

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