Habe als jugendlicher meine Mutter geschlagen was tun?

14 Antworten

Vergeben! vergib deiner Mutter, vergib dir selbst.

Die meisten langanhaltenden inneren Konflikfte beruhen darauf, dass man anderen oder sich sich selbst nicht vergeben kann, oder will. Hat man wirklich vergeben, dann bleibt zwar die Erinnerung, aber sie beeinflusst dass Unterbewusstsein völlig anders. Nämlich so, dass man aus der Erfahrung positives gelernt hat. 

Ja, das hat schon etwas mit Karma zu tun. Aber Karma hat nicht das Ziel uns "immer und ewig" leiden zulassen, sondern ist ein Anlass aus einer Situation zu lernen und eigene Verhaltensweisen zu verändern. Dann geht man aus jeder noch so negativ erscheinenden Situation als "Gewinner" hervor.

Es ist unbedingt notwendig, dass du mit deiner Mutter noch einmal darüber sprichst. Vielleicht leidet sie doch noch selbst unter dem, was da passiert ist. Wird dir aber nie etwas sagen, da sie dich als ihren einzigen Sohn, den sie (was auch immer passiert ist) mit so viel Mühe und Liebe großgezogen hat, nicht verletzen möchte. 

Da könnte noch irgendetwas sein. Und wenn nicht, dann ist das für dich eine Entlastung.

Sprich mit ihr darüber, wie sie ihr Leben als alleinerziehende Mutter empfunden hat. Auch darüber, wie das für dich war. Keinen Vater zu haben, kein männliches Vorbild, von dem du lernen könntest, wie man sich in schwierigen Situationen verhält. Vielleicht hast du viele Filme gesehen, in denen ein Mann idealerweise "hart" ist, oder viele dieser "Ballerspiele" gespielt, in dem man sich seinen Weg freizukämpfen hat. Das beeinflusst das Unterbewusstsein mehr als die meisten Menschen denken. 

Falls das so war, dann wird sie dir niemals Vorwürfe machen. Denn Frauen sind von Natur aus sensibel. Und vielleicht hat sie viel zu spät verstanden, dass es besser für dich gewesen wäre, wenn sie auf mehr verzichtet  und versucht hätte, länger/so lange wie möglich lieber Sozialamt/später Jobcenter zu strapazieren, als für den Wohnstand/das Ansehen eurer kleinen Familie hart zu arbeiten und gezwungen zu sein, weniger Zeit mit dem geliebten Kind zu verbringen. Auch das könnte man ihr nicht vorwerfen, denn falls das so war, dann war sie zu diesem Zeitpunkt sicher 100%ig davon überzeugt, genau das richtige zu tun.

Das ist der Geist der modernen Zeit. Zwingt die Frauen zum arbeiten, selbst wenn sie kleine Kinder haben (es gibt doch diese "wunderbaren Kinderaufbewahrungsanstalten- sorry da war oich wieder völlig inkorrelt , ich meinte natürlich wunderbaren Kinderkrippen, Kindergärten, Kinderhorte...),  lasst die alten Leute zu arbeiten haben bis sie umfallen - um so besser, das kürzt die Rentenausgaben! lLasst doch ruhig andere, junge Leute, zuhause rumsitzen (falls sie depressiv werden - es gibt doch Psychologen)!

Das scheint jetzt ein bisschen vom Thema abzuschweifen, aber wenn man genauer hinschaut, sich da mal hineindenkt, dann versteht man schon, dass das eigentlich total verrückt ist. Wie schädlich das am Ende für die gesamte Bevölkerung werden kann.

Also mein Rat an dich: Geh aktiv an die Sache heraun, sei offen für Veränderungen. Vertiefe die Beziehung zu deiner Mutter durch wiederholten, ständigen tiefen persönlichen Austausch. Nicht nach dem Schema: du erzählst etwas über dich, dann sie etwas über sich, dann bist du wieder dran... Das ist kein wirklicher Austausch. Geh auf das ein, was sie dir sagt, frage nach, zeige Interesse. Und wenn du etwas von dir selbst erzählt, dann frag sie "wie siehst du das eigentlich", "wie hast du das damals empfunden/wahrgenommen?

Du wirst sehen, das wirkt Wunder.

Einer persönliche Erfahrung dazu: Meine jüngste Tochter kann mir bestimmte Entscheidungen/Verhaltensweisen bis heute nicht wirklich evrzeihen, die ich vor vielen Jahren aus der Situation heraus meinte treffen zu müssen - und die ich auch für richtig hielt. Sie wird niemals verstehen, dass nicht all ihre heutigen Probleme auf meinen "Unterrlassungen" basieren. Und sie wäre viel zu stolz, auch nur einmal so etwas wie "tut mir leid" zu sagen. Denn was sie getan, wie sie reagiert hat - dafür hatte sie ja immer einen guten Grund, dass kann also gar nicht auf irgendeine Art und Weise falsch gewesen sein. Natürlich wäre sie viel zu "ehrlich", um sich für etwas zu entschuldigen, wenn es keinen Grund dafür gibt. Ich denke du verstehst den Punkt.

Alles Gute! Ich hoffe für dich, das es funktionieren wird.

Und denke immer daran: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Sprich nochmal innig mit deiner Mutter drüber und offenbare ihr nochmal wie sehr dir das leid tut und das  in dir noch sehr viel Trauer deshalb gibt. Verbring mehr Zeit mit ihr. Schenk ihr alles liebe der Welt und zeig ihr das du immer für sie da bist. Deshalb wahrscheinlich auch der beschützer instinkt. Du willst es wieder gut machen und bereust es zutiefst. Das verstehe ich sehr gut , weil ich das auch durchgemacht hab. Keine Mutter der Welt wünscht sich das ihre Kinder leiden und wenn doch ist es kein Mensch aber das glaube ich trifft bei euch auf keinen Fall zu. Aus diesem Grund rede nochmal mit ihr.. weinen ist erlaubt. Wenn deine Mutter merkt das es dich wirklich schmerzt wird sie dir dieses Leid nehmen können. Wie .. das wirst du dann schon merken. Manchmal ist es eine Umarmung die sich stark von allen anderen unterscheidet. Das du  darüber so nachdenkst ist für deine Mutter schon ein geschenk, weil sie dann weiß das du sie wertschätzt. Komm aber bitte nicht auf die Idee dich dafür selbst zu bestrafen. Nichts ist schlimmer als das . Wie gesagt.. keine Mum der welt wünscht sich das ihre Kinder leiden. :)



Du kannst es ihr sagen.

Ich denke, es wird sie freuen, dass es dir jetzt so ehrlich und von innen heraus leid tut.

Und sie wird sehen, dass du in der Zwischenzeit ein anderer Mensch geworden bist, und das an sich wird sie auch freuen.

Aber es ist gut, wenn du mit ihr darüber sprichst...

Und vielleicht auch, wenn du versuchst, herauszufinden, was dich dazu gebracht hat, um anderen Müttern, die in einer ähnlichen Situation sind, zu helfen, wie sie ihre heranwachsenden Jugendlichen besser verstehen können und solche Situationen vermeiden können.

Ich habe das schon öfter gehört, dass Söhne, die bei der Mutter oder Grossmutter aufwachsen plötzlich solche Anfälle haben und sich dabei irgendwie selber nicht verstehen. Sie haben einen tiefen inneren Schmerz und der kommt dann leider so raus...

Meine Schwester hat glaube ich psychische Probleme?

Hallo,ich bin 15 und habe eine kleine Schwester (6) seid ich klein bin habe ich heftigen Streit mit meinen Eltern,bzw. Mutter.
Meine Schwester musste leider ein paar streite mit ansehen zB wie mein Vater mir an den Haaren gezogen hat
Oder Streit mit meiner Mutter
Sie hört einfach nicht auf wenn man sagt hör auf nie!!!
Sie haut auch . Und wenn sie mit bekommt wie meine Mutter und ich eine mini Diskussion haben ist sie aufeinmal sauer auf mich.
Sie will immer provozieren..
Heute hatten meine Mutter und ich ein kleinen Streit und meine Mutter hat dann auf den Tisch geschlagen -meine Schwester hat dann die amgewohnheit einfach weg zugehen weil ihr das Zuviel wird..wir streiten jetzt nicht täglich aber ich denke paar Sachen waren zu viel.
Heute habe ich sie ein wenig in den Streit eingezogen Ich meinte das meine Mutter sie nicht unter Kontrolle habe und so
Ich weiß ja das das falsch war
Aber kann ich mich irg was tun es tut mir so leid aber manchmal gehst nicht anders...
Meint ihr ich kann irg was machen? Dagegen wie soll ich mich verhalten nach dem Streit wenn sie auch bisschen sauer ist und wie soll ich mit ihr reden wenn sie wieder rumschreit?

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