Guter Freund steht auf Jugendliche - wie verhalten?

7 Antworten

Das ist dann keine Pädophilie, sondern eine Ephebophilie. Wahrscheinlich hat ein Ereignis in der Kindheit dazu geführt, dass er diese Neigung entwickelt hat.

Ich würde ihm empfehlen, dass er das mit einem Therapeuten bespricht, da seine Lebensqualität so sehr eingeschränkt werden kann. Ansonsten ist das ja kein Zwang, sondern eine Neigung, der er ja scheinbar nicht nachgeht. Um deinen Sohn würde ich mir daher keine Sorgen machen, diese Menschen schämen sich zutiefst und haben oft einen massiven Selbsthass, fühlen sich nicht liebenswert und versuchen nicht einmal eine Beziehung aufzubauen.

Er könnte ja durchaus mit jüngeren Menschen, sagen wir mal 22 Jahre. eine Beziehung anfangen, in der Therapie wird sowas begleitet und besprochen.

Ist ja nichts illegales dran oder so, solange die Leute über 14 sind. Wobei es schon cringe wäre. Helft ihm einfach damit klarzukommen und gebt auf euren Sohn acht.

Ich war über das niedrige Schutzalter schon erschrocken. Aber hast wohl recht.

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Naja...die moralische Komponente muss jeder für sich selbst entscheiden.

Strafrechtlich würde er nichts verbotenes zu tun solange Paragraph 182 StgB nicht greift.

Selbst wenn er was mit deinem Sohn anfängt, kannst du nichts anderes tun, als mit Worten zu argumentieren.

Man sollte ihn dafür nicht verurteilen, da es ein Krankheit ist. Vielleicht könntet ihr ihn davon überzeugen sich an eine Beratungsstelle für Pedophilie zu wenden. Aber grundsätzlich wäre ich schon vorsichtig, würde halt darauf ankommen wie sehr er sich selber unter Kontrolle hat.

Pedophile stehen auf Kinder, die noch nicht in der Pubertät sind.

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@Freecake1111

Geht es nicht. Aber bei der Breite hier an Fachspezialisten für Pädpohilie und Hebephilie, ist ja jeder ein Nobelpreisträger.

😉

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@Muhtant

Sehr toll das ich dir eine Vorlage geben konnte dein Ego zu boosten. Viel Spaß damit ;)

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@Freecake1111

Ich brauche mein Ego hier nicht boosten.

Denn was Leute wie du hier von sich geben, ist einfach nur fachlich falsch!

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@Muhtant

Du denkst auch du bist der beste in dem Thema. Beschäftige dich doch mal mit der Wirkung und dem Einfluss auf dich, von dem was du hier von dir gibst. Vielleicht verstehst du dann worauf ich hinaus wollte

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@Freecake1111

😁

Du bist lustig. Anstatt einzusehen, dass du Blödsinn von dir gegeben hast, windest du dich herum, wie eine Schlange in der Ecke.

Lächerlich, infantil und vor allem alles andere als ein klarer Geist. Wie auch 95% der restlichen Menschheit.

Gute Nacht

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@Muhtant

Da merkt man richtig deinen reifen Charakter du besonderer 5% Mensch. Ich sehe sehr wohl ein das ich das verwechselt habe, daher steht da ja auch ein ja. Aber schon sehr amüsant was du hier von dir gibst, daher bin ich nicht zurückgewichen. Und wie erwartet kam das was dich als Person ausmacht auch genau in deinen Antworten wieder.

Schönen Tag dir noch ;)

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Anmerkung: besagter Freund ist nicht pädophil, sondern hebephil, da er sich sexuell nicht von Kindern, sondern von Jugendlichen angezogen fühlt

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Eine "Krankheit" ist es übrigens auch nicht.

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Also nicht auf junge Männer, sondern Pubertierende zwischen 14 und 18/19.

"Boys".

Ältere sprächen ihn nur an, wenn sie sehr jung wirken.

"Twinks".

Er hätte noch nie etwas mit Minderjährigen gehabt.

Bedauerlich. Ist ja nichts Verbotenes. Also ...

will ihn nicht für irgendwas verurteilen, was er überhaupt nicht getan hat.

... gäbe es auch nichts zu "verurteilen", wenn er etwas "getan" hätte.

Allerdings bin ich auch Vater eines 16-jährigen, recht hübschen (heterosexuellen) Jungen, den er hat aufwachsen sehen und - auf meine mehrmalige Nachfrage hin - überaus attraktiv findet.

Was ich mich frage: Wie denkst Du über ganzen anderen Bekannten, die heterosexuell leben aber tatsächlich bisexuell sind, und deinen hübschen (angeblich) heterosexuellen Sohn auch hübsch finden?

Oder was denkst Du bei (vermeintlich) nicht lesbischen weiblichen Bekannten?

Und kannst Du dir vorstellen, was Du bei (vermeintlich) nicht-schwulen Bekannten denken würdest, wenn Du eine hübsche Tochter in dem Alter hättest?

Du merkst vielleicht selbst, worauf ich hinaus will, und wo das eigentliche Problem liegt?

Was ist eurer Meinung nach davon zu halten?

Euer Freund tut mir leid. Er hat es wohl - warum auch immer - in jüngeren Jahren verpasst, seine Sexualität auszuleben, und mit steigendem Alter wird es nicht einfacher. Er wird also nie ein erfülltes Sexual- und Beziehungsleben kennenlernen, wie es für uns eigentlich selbstverständlich ist.

Kann ich mir schwerlich vorstellen, will ich auch nicht, und Du vermutlich auch nicht.

Sollten wir uns verhalten wie immer?

Ja.

Nur weil man "Boy" oder "Twink Lover" ist, ist man ja kein Vergewaltiger. Unser Staat gesteht aus sehr guten Gründen Jugendlichen ab 14 das Recht zu, selbst über ihr Sexual- und grundsätzlich auch Beziehungsleben zu bestimnen.

Ob das dann heterosexuell, homosexuell oder mal so, mal so ist, oder wie alt Partner bzw. Partnerin ist inkl.

Wenn Du damit ein Problem hast, kannst Du dich ja mal fragen, woran das liegt.

Hey, Danke für deine Meinung. Er tut mir ja auch leid. Und ich würde ihn jetzt auch überhaupt nicht in eine Ecke mit Männern stellen wollen, die mit dem Lolli vor der Kita stehen, so wie manche alles über einen Kamm scheren.

Ich sehe in Jugendlichen halt noch das Kind. Zumindest variiert das sehr. Mein Sohn wirkt mit 16 z.B. eher wie 14/15, andere wie Anfang 20.

"Wenn Du damit ein Problem hast, kannst Du dich ja mal fragen, woran das liegt."
Na weil es zumindest was sehr anrüchiges für die meisten Menschen hat, wenn ein(e) 14-jährige(r) mit einem Mann 40+ rummacht. Nur weil der Gesetzgeber hier das absolute Limit setzt, muss es ja nicht heißen "Und go! Die Teeniejagd ist eröffnet!" Die Gefahr ist einfach zu groß, dass es für den Jugendlichen keine gute Erfahrung ist, während der vielleicht schon grauhaarige Mann da sehr viel abgeklärter sein dürfte.

Last but not least: Für die Neigung verurteile ich niemanden und ich unterscheide sie auch von Pädophilie. Ist halt doch noch mal was anderes, ob neben dem Liebespaar im Bett ein Teddybär oder ein Playstation-Controller liegt.

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@InsuranceMan
Ää++Ich sehe in Jugendlichen halt noch das Kind.

Das geht vielen so, es ist emotional bedingt, aber sachlich gesehen schlicht falsch - aus einer ganzen Reihe von Gründen.

Dahinter steht, neben dem Umstand, dass man für sein eigenes Kind - egal wie alt - einen besonders starken Beschützerinstinkt hat, ein traditionell anerzogen problematisches Verhältnis zur Sexualität.

Ein argwöhnisches, ängstliches Verhältnis zur Sexualität liegt tief verwurzelt in unserer christlich geprägten Tradition, die, bewusst wie unbewusst, von Umfeld und Gesellschaft vorgelebt, und schon als Kind aufgenommen wird: "Das Schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und unnatürliche Einstellung zur Sexualität." (Bertrand Russell, Philosoph und Nobelpreisträger)

"Die bedeutendste negative Leistung des Christentums war die 'Problematisierung' der Sexualität (...) Wir brauchen eine Geisteshaltung, die in der Sexualität kein 'Problem', sondern ein 'Vergnügen' sieht. Den meisten Leuten fehlt dazu die Sicherheit - und oft auch die Liebe." (Dr. Alex Comfort, Arzt, Psychologe, Wissenschaftler und Schriftsteller)

Einer der ganz großen Traditionsbrüche meiner Eltern, die, mit Jahrgang 1930 gewiss keine "Hippies", dies bewusst bei ihren Kindern vermieden haben. Wir haben das also erfreulicherweise selbst nie erlebt, außer als teils fassungslose Zuschauer bei Familien von Freunden und Freundinnen.

Zumindest variiert das sehr. Mein Sohn wirkt mit 16 z.B. eher wie 14/15, andere wie Anfang 20.

"Zwischen zehn und dreizehn Jahren verwandelt sich diese erste [kindliche] Neugierde in die Sehnsucht, selbst Geborgenheit und auch [erwachsene] Sexualität mit jemand anderem zu erleben. (...) Auch wenn Jugendliche manchmal spürbar zwischen Erwachsensein und Kindsein hin und her pendeln, sind sie in ihrer Sexualität und in ihren Bedürfnissen nach Beziehung als Erwachsene zu sehen. Das Aufkeimen erwachsener sexueller Gefühle im Alter von etwa 12 Jahren macht einen Teil in ihrem Erleben bereits erwachsen." (DSA Bettina Weidinger, Sozialarbeiterin, Sexualpädagogin und Sexualtherapeutin - Pädagogische Leitung des Österreichischen Instituts für Sexualpädagogik)

Nur weil der Gesetzgeber hier das absolute Limit setzt, muss es ja nicht heißen "Und go! Die Teeniejagd ist eröffnet!
  1. "Teeniejagd"! Da ist es wieder: Das Angstmotiv.
  2. Doch, genau das heißt es. Wobei der Gesetzgeber da vollkommen zurecht das (Grund-)Recht Jugendlicher auf eine selbstbestimmte Sexualität im Auge hat, und nicht die "Bedürfnisse" der Eltern, geschweige denn potenzieller Partner.
  3. Das grundlegende Missverständnis geht i.d.R. schon dort los, dass man irrigerweise glaubt, 14 sei das "absolute Limit" für Sex. Dem ist nicht so. Nicht biologisch, nicht menschlich und auch nicht rechtlich.
  4. Das wirkt auf mich immer wie: 13 Jahre und 364 Tage hat man Sexualerziehung mal mehr, mal weniger vernachlässigt, und dann realisiert man plötzlich und unerwartet (oder auch überhaupt nicht), dass sein "kleiner Prinz"/seine "kleine Prinzessin" ab dem nächsten Tag nicht nur biologisch kein Kind mehr ist, sondern dann auch rechtlich - mit mehr Pflichten und mehr Rechten. Das ist aber nicht neu. Das ist schon so, seit es einen deutschen Staat gibt - also seit über 150 Jahren.
Die Gefahr ist einfach zu groß, dass es für den Jugendlichen keine gute Erfahrung ist

Und wieder diese Angst. Ist ein Vorurteil, das sich auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse nicht belegen lässt, und zudem praktisch im Widerspruch zur heutigen Entwicklung und Lebensrealität eines Großteils der Jugendlichen steht.

Fazit: Entspann dich mal.
Zumal Jugendliche seit je her dazu neigen, ohnehin das zu tun, was SIE tun wollen, und ganz bestimmt nicht das, was die Eltern gerne hätten.

Und da das hier bezügl. eures Freundes wohl ohnehin praktisch nicht relevant ist, entspann dich gleich doppelt! ;-)

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