Gute Gründe für heimatnahe Versetzung nach der AGA?

8 Antworten

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Kommt grundsätzlich erstmal drauf an ob dein Freund nur den Grundwehrdienst (also die 9 Monate) absolviert oder sich für längere Zeit verpflichtet hat. Sollte ersteres der Fall sein ist es i.d.R. nicht so schwierig. Einfach über seinen KpFw (dein Freund dürfte nach 9 Tagen die Abkürzung kennen :o)) gehn und den mal freundlich fragen... Da beisst ihm keiner den Kopf ab. Irgend welche Vorwände erfinden ist Schwachsinn. Sollte es um Härtefälle gehn wird das geprüft und stellt sich dabei eine unwahre Meldung raus dann erwirkt dein Freund eher das Gegenteil als das ihm entgegengekommen wird. Sollte er allerdings längerdienend sein, also z.B. Zeitsoldat kann die Sache je nach Laufbahn schwieriger werden. Darüber sollte man sich aber in dem Fall vorher Gedanken machen. Trotzdem viel Glück euch beiden.

Mir kommen die Tränen. Es gibt Soldaten, die teilweise bis zu 8 Stunden von ihrem Wohnort entfernt wohnen. Nach § 7 Soldatengesetz hat man seinen Wohnort in angemessener Entfernung zum Dienstort zu wählen. Einen Antrag auf Versetzung kann man natürlich immer stellen (bei GWDL einfahcer als bei SaZ, siehe Vorredner). Besondere Gründe verrate ich nicht, da man auf diese mit gesundem Menschenverstand (und Ehrlichkeit) auch selber kommen kann.

Ich wollte ja damit auch nicht sagen, dass ich bzw. er lügen will, sondern nur nach ein paar Erfahrungen fragen, mit Gründen, die schon funktioniert haben!! Aber Danke Schön für die Antworten von allen anderen:)

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@Jule98

Wie nach Gründen, die schon funktioniert haben? Entweder man hat einen driftigen Grund oder man hat keinen. Sich etwas aus den Finger zu saugen ist nicht wirklich der richtige Weg. Solche Personen sind für mich einfach nur charakterschwach und ein Dorn im Auge.

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@bauigel2003

Mein Gott...Ich meine damit ja auch nur, dass es ja vielleicht Gründe gibt(, die bei uns auch eintreffen), die wir, als Gründe für solches aber vielleicht gar nicht wahrnehmen und nicht wissen, dass man sich sich dadurch auch versetzen lassen kann!! Und dein Geschwafel mit der Charakterschwäche ist hier, glaub ich, echt fehl am Platz! Wenn du mir keine vernünftige Antwort geben willst, denn lass es doch bitte gleich ganz!! DANKE

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@Jule98

Das mit der Charakterschwäche ist so wie ich es meine. Dein Kommentar dazu belegt das nur aufs Weitere und zeigt, dass ich Dich damit gar nicht mal so falsch lag.

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@bauigel2003

@ Jule98:

Und wie ich den Sachverhalt bewerte, überlässt Du auch schön mir.

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gibt da eigentlich keien guten Gründe, die man sich aus denn Haaren ziehen kann. Aber wenn er einen Tauschpartner findet, ist so etwas relativ leicht möglich. Einfach mal gucken, wer zeitgleich die AGA beendet und in eurer Heimatnähe eingesetzt werden soll. Den mal fragen, ob er mit einem Tausch einverstanden wäre und wenn ja, dann über seinen Spieß regeln.

Grundlegend wird von einem Soldaten Verlangt, dass er näher an seinen Dienstort zieht, als das der Dienstherr Heimatnaher Verwendung zustimmt. Wenn das so einfach wäre, würde es in der deutschen Bundeswehr ein riesiges Chaos geben, weil jeder X-Beliegige Schütze auf einmal näher an Mamis Schulter seinen Dienst tun will, damit er sich nach Feierabend immer schön ausheulen kann. Ausserdem ist eine Heimatnahe Verwendung sowieso nur möglich, wenn eine Teileinheit eine Dienststelle zur Besetzung ausschreibt und ein Bewerber aus einer fremden Teileinheit die Anforderungen dafür erfüllt.

3 Autostunden ist ja schon nah, und außerdem ist Deutschland deine Heimat, also ist man überall heimatnah ;-) Chancen würden wohl nur bestehen, wenn man jemanden pflegen muss, aus dem nahen Angehörigenkreis, weil kein anderer da ist.

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