Gibt es Soja-Joghurt, der gut schmeckt und sauer ist?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Auch für mich schmecken die meisten Soja-"Joghurts" eher wie Pappe.

Deshalb mache ich ihn selber - genauso, wie Joghurt aus Milch: Ich nehme Sojamilch (Alprosoya), gebe Joghurt-Fermente (von A.Vogel, Reformhaus) hinzu und stelle das Ganze für 24 Stunden in einen Joghurt-Bereiter. Beim ersten Durchgang schäumt das ziemlich. Wenn du den nächsten Durchgang bereitest (etwas vom ersten aufheben und in die nächste Fuhre Sojamilch geben), dann schäumt es nicht mehr so.

Dieser "Joghurt" schmeckt richtig schön aromatisch säuerlich, ist allerdings relativ flüssig.

Wenn er fester sein soll: Ich mache im Thermomix Sojamilch, und nehme relative mehr Bohnen, so dass die Milch sehr dick ist. Dann ist der "Sojajoghurt" schön dick!

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@Azizamasrya

Machst du die Milch warm und rührst es dann erst ein? Warum 24h im bereiter stehenlasse? Wie lange muss der dann noch in den Kühlschrank um fest zu werden? Wann setze ich das Verdickungsmittel zu? Und wie viel Johannisbrotkernmehl gibt man auf ein glas?

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Gibt es bei euch in Deutschland auch "Sojasun" (in der Schweiz in "Manor Food", "Solo Markt"). Das Bifidus Dessert Nature schmeckt sehr gut, leicht sauer. Kann ich nur empfehlen! Sonst Sojade, das bekommst du z.B. bei Alnatura und in Reformhäusern.

Soja ist mehlig und fade. Da kannst Du nix tun.

Wenn es ein bestimtes Aroma tragen soll, musst Du das erst zufügen. Säuerlich soll es sein? Zitronensaft?

So in der Art macht es ja auch die Lebensmittelindustrie, die aus Sojamehl sogar "Kunstfleisch" backt.

Ich halte von all dem nicht soviel. Wenn Du Joghurtgeschmackt suchst, wirst Du ihn nur in Joghurt finden.

vegane Babys - Was füttere ich zu (beim stillen)?

Liebe vegane Muttis,

unsere Zwillinge sind jetzt 8 Wochen alt und wurden bisher komplett gestillt. Gern möchten wir sie auch möglichst lange weiter stillen. Jedoch ist die Belastung des Vollzeitstillens bei zwei Babys vor allem für die Mama eine große Herausforderung (geistig wie körperlich). Gern würden wir uns da Erleichterung holen, sodass der Papa zumindest einem der Kinder ab und an mal die Flasche geben kann (z.B. nachts) oder Mama anderweitig beim Füttern unterstützt.

Aber was zufüttern?

Im Internet fand ich dazu recht wenig. Dort hieß es immer nur "Entweder Stillen ODER Ersatznahrung". Aber die Frage stellt sich ja bei uns nicht. Wir wollen ja stillen. Nur halten wir nichts von diesen künstlichen Kuh-Kunstmilch-Produkten (Ziege-, Schaf-, usw), und möchten unseren Kindern möglichst selbst die Wahl lassen, ob und wann sie Tierprodukte in ihren Speiseplan einbeziehen. Auch von Muttermilchersatz auf Soja-Basis kann und soll hier nicht die Rede sein. Um es hier nochmal zu betonen: Wir wollen unsere Kinder NICHT frühzeitig abstillen. Muttermilch ist unseres Erachtens die beste Nahrung, welche Neugeborene und Kleinkinder bekommen können. Uns geht es lediglich um das** ZUFÜTTERN** von sehr einfachen Speisen, um eine überbeanspruchte Zwillingsmama zu entlasten. Mir schweben da so einfache Gerichte wie selbst gekochter Kartoffelbrei (ohne Milch und Gewürze), geriebener Apfel, geraspelte Karotte oder dergleichen vor. Je einfacher und ursprünglicher desto besser. Was habt ihr da für praktische Erfahrungen gemacht?

Vielleicht auch interessant: Wie machen das die Rohköstler unter euch?

PS.:

Bitte keine Diskussionen über den Sinn und Unsinn von veganer Ernährung. Dazu gibt es weiß Gott genug andere Diskussionsplätze im Internet.

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