Gewerbe für einen Tag abmelden für Sonderkündigungsrecht?

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5 Antworten

Klare Antwort..... NEIN.... und das nicht nur aus einem Grund, sondern aus vielen verschieden Gründen.

Mal ein paar der wichtigsten:

1. wenn das Gewerbe ab und wieder angemeldet würde, müsste theoretisch um die Sache rund zu machen auch eine Schluss- und eine neue Eröffnungsbilanz erstellt werden. An der Stelle würde das Finanzamt schon mal nicht mitspielen.

2. Das Ladenlokal müsste verschwinden.

3. die Mitarbeiter würden ihren Sozialstatus verlieren.

4. bei Kfz Verträgen funktioniert es auch nicht ein Auto heute abzumelden und morgen wieder anzumelden um die Versicherung zu wechseln. Gleicher Halter und gleicher Versicherungsnehmer... = gleicher Versicherer bis zur ordentlichen Kündigung.

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10. habe selten einen größeren Quatsch gehört

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Eine Gewerbeabmeldung für einen Tag begründet weder ein Sonderkündigungsrecht noch eine  Vertragsaufhebung wegen Risikofortfall. Lediglich der Nachweis eines dauerhaften Fortfalls des versicherten Interesses könnte eine Vertragsaufhebung ermöglichen. Das wäre dann z.B. die dauerhafte Abmeldung des Gewerbes in Verbindung mit dem Verkauf des Geschäftes / Kündigung des Mietvertrages o.ä.

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Herzlichen Glückwunsch an den Friseur! Wer sich so auf die Selbständigkeit vorbereitet kommt in solche Probleme! Darum sollte man mit Unterstützung einer versierten Person einen Businessplan aufstellen. Da wäre bereits in dem Zusammenhang einiges was vielleicht auch sonst noch falsch gemacht wurde nicht passiert.

In der Regel findet man immer locker 10.000 Euro in bis zu drei Jahren, die man sich hätte sparen können.

Wenn die Fehler bereits gemacht sind, dann kommt man da so einfach in der Regel nicht raus. Gerade an der Stelle. Schon mal überlegt, dass eine Abmeldung nicht nur einfach ein Blatt Papier ist, sondern eine amtliche Veranstaltung?

Ich bin kein Jurist, über für mich käme das in die Richtung eines Betrugs. Da sollte lieber ein Jurist sich die Verträge und das Beratungsprotokoll ansehen. Ob vielleicht eine wirtschaftliche Unerfahrenheit auf der einen Seite von der anderen Seite ausgenutzt wurde. Oder ob, wenn es hier um Existenzen geht, vielleicht viel zu teure Dinge verkauft wurden. Stichwort im Umgangssprachlichen wäre da Wucher.

Die nächste Möglichkeit besteht auf eine ganz andere Art. Man könnte sich den Verkäufer wieder in den Laden holen und mitteilen, dass da wirtschaftliche Probleme sind. Vielleicht einigt man sich auf sinnvollere Verträge?

Ansonsten kann ich mich den anderen Kommentatoren nur anschließen 'quatsch'. Und wenn Ihr beiden Experten da weiter rum macht, dann wird der Quatsch sicher immer quätscher...

Also nachholen was versäumt wurde. Vernünftige Beratungen ins Boot holen. Unternehmensberater, Steuerberater und Rechtsanwalt. Ja, die kosten Geld. In der Summe aber keine 10.000 Euro und es gibt durchaus positive Nebeneffekte.

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Kommentar von FreierBerater
11.12.2015, 08:41

Der Fragesteller lernt seit rund 2 Jahren Versicherungskaufmann.... oder ist Strukki oder so....

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Das KANN nichts Anderes als eine QUATSCHgeschichte sein!!! Sollte es der Wahrheit entsprechen, so überlasse doch die Lösung dieses "Problemchens" den Betroffenen selbst.

Übrigens hat Risikofortfall relativ wenig mit Sonderkündigungsrechten zu tun - nicht nur deshalb gilt meine Bitte, dich nicht in fremder Leute Rechtsgeschäfte einzumischen!

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Um welche Versicherungen handelt es sich denn? Existiert ein Beratungsprotokoll?

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