Geht der Motor dann aus?

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Also bis Leerlaufdrehzahl den hohen Gang drin zu lassen, ist schon ok. Umso länger arbeitet die Schubabschaltung. Im schlimsten Fall fängt der Motor an, zu ruckeln und zu stottern, geht aber nicht aus.

Der Schaltvorgang in den niedrigeren sollte dann aber vorm Einlenken beendet sein um sich auf die Kurve konzentrieren zu können. Mit gedrückter Kupplung in die Kurve zu fahren ist ein schwerer Anfängerfehler, der leider häufig gemacht wird. Die Kupplung dient nicht der Regelung der Geschwindigkeit!!!...dazu sind Gänge und Gaspedal da.

Das darf man sich gar nicht erst angewöhnen, sonst kriegt man das später nur schlecht wieder raus. Der Sitz muss so weit nach vorne, dass Bremse und Kupplung ohne Schwierigkeit vollständig und mit Kraft durchgedrückt werden können.

Die Kupplung soll zügig und vollständig gedrückt werden. Wenn man die Kupplung nicht voll drückt, geht das gewaltig auf die Lebensdauer, weil sie immer schleift. Während des Fahrens muss der Fuß runter vom Kupplungsbedal, weil sonst das Ausrücklager ständig belastet ist und stark verschleißt. Nach dem Schalten sollte man die Kupplung auch zügig wieder kommen lassen.


Solange sie den zweiten Gang drinnen hat und die Kupplung wieder losgelassen, bevor sie einlenkt ist das ok. Allerdings sollte das Pedal schon ganz durchgetreten werden (Sitz zu weit hinten?). Der 4. Gang ist mit 30 noch ok, Drehzahl ab Leerlaufdrehzahl ist absolut ok, man will in der Situation schließlich gar keine "Power" haben.

So macht man sich langsam die Kupplung kaputt, da das Ausrücklager die ganze Zeit am arbeiten ist.

Die Kupplung wird nur zum schalten getreten und nicht wenn man an der Ampel steht, sich bergab rollen lassen will oder durch Kurven fährt! Niedriger Gang rein und fertig.

Ich kenne es so: leicht bremsen, runter schalten bis ich die Abbiegegeschwin digkeit errreicht habe. Wenn sie runterschaltet würgt sie den Motor auch nicht ab. Hat sie das so vielleicht in der Fahrschule gelernt? Ob sich das noch öndert? Vielleicht, wenn sie später ihren eigenen Wagen hat und dann laufend die Kupplungsbelege erneuert werden müssen, weil sie die Kupplung schleifen lässt. Sie sollte es nach bestandener Prüfung eher mal mit einem Automaticwagen probieren, der macht so etwas von alleine.

moderne motoren verkraften heute auch dauerbetrieb knapp über der leerlauf-drehzahl, aber in der regel ist das drehmomemt (die kraft) in diesem bereich ziemlich miserabel. das merkt man, wenn man in einem höheren gang ist und beschleunigen will, das geht nur bei extrem drehmomemtstarken motoren, z.b. großen turbo-dieseln.

wenn das die fahrschule oder der fahrlehrer nicht macht, deiner tochter den richtigen umgang mit kupplung, gangwahl, hoch- und herunterschalten beibringt, dass sollte deine tochter die fahrschule wechseln oder auf automatik umsatteln.

Modernere Motoren? Sach ma, ich habe oft genug über mein Opel Zafira geredet :D mich müsste man kennen :P

Opel Zafira 2.2l mit 125 Diesel-PS und 280nm. Das Auto von 2004 hat schon sehr viel erlebt ;)  Ich dachte ich wäre hier bekannt 😖

Spaß bei Seite. Ich werde mal mit dem Lehrer reden und ihm fragen ob ihn das auch aufgefallen ist. Danke für die Antwort!

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