Gedichtsanalyse zu Ingeborg Bachmanns "Ihr Worte"?

2 Antworten

Da ich Ingeborg Bachmanns Werke nie mochte, kann ich leider nur mit Allgemeinem dienen:

In brutaler Kurzform:

- Autor, Titel, Quelle, Erscheinungsjahr, EPOCHE (inkl. zweier, dreier Sätze über die Biografie), Thematik (ein Satz),

- Beschreibung der Struktur (Aufbau, Strophenanzahl, Versanzahl der einzelnen Stophen - eben der ganze formale Krempel),

- Interpretation: Analyse z.B. auffallender Wortarten (Verb, Adjektiv, Substantiv / Nomen) und / oder Wortwiederholungen sowie rhetorischer Mittel (Alliteration, Anapher, Metapher, Klimax, Symbol und und und...) und syntaktischer Besonderheiten (kurze, lange Sätze) - natürlich immer in enger kausaler Verklammerung mit dem entsprechenden Inhalt (!!!) unter steter Beachtung des Reimschemas (!),

- Spannungsbogen, Aussage-Intention, eigene Meinung ---> abhängig von Aufgaben-Stellung u.a.m. .

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Hallo Paulklaus, erstmal danke für die Antwort :)

mir ging es mit meiner Frage aber eher darum, wie man das Gedicht interpretieren kann (also was genau die Autorin damit aussagen möchte) und nicht darum, wie man eine Analyse im allgemeinen schreibt.. Das habe ich natürlich in der Schule gelernt und weiß auch wie es geht. Ich habe vorallem Probleme damit das Thema herrauszufinden und rhetorische Mittel zufinden und diese dann zu deuten...

Vielleicht kannst du mir dabei ja helfen ;)

LG

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@bduee

Deine Frage hatte ich durchaus nicht missverstanden.

Nein, interpretieren werde ich das Gedicht mit Nichten und Neffen. Obwohl ich IMMER bereit bin, Schülern zu helfen (siehe meine letzten 12. 500 Beiträge ; - ))) ), werde ich einen Teil von Pfingsten sicherlich NICHT dazu nutzen, am Laptop zu hocken, sondern auf den Tag genau nach VIER (!!) MONATEN FREIWILLIGER HÄUSLICHER Quarantäne (lediglich unterbrochen von einigen Ausbruchsversuchen) FREIHEIT (!!!) im nahen Wald zu suchen und zu finden !!!

SORRY !!!

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Mein Eindruck: Es scheint um eine Haltung zu gehen. Eine Haltung, die um Ehrlichkeit bemüht ist und das durch Worte hergestellt btzw. durch Wort unmöglich gemacht sieht. Es sind dann Worte des Fühlens und des Beschwichtigens von Realität/ Welt, die nichtgewollt sind, statt einer harten Benennung der Realität/Welt bzw. der Nutzung gar keiner Worte, sobald es sich um Tod und Sterben dreht.

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