Gedichtanalyse Bewertung?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Deine Deutungsversuche sind einerseits ziemlich abstrus, vorallem die Spekulation mit der "Befreiung von Geistern" (mit denen Eichendorff mit Sicherheit nichts am Hut hatte, er war ja nicht  Poe oder H.P. Lovekraft) und zudem vergisst Du das wichtigste, dass nämlich die Kussszene am Anfang eine Metapher für den Beginn der Lebens mit Zeugung ist, die Ähren in der zweiten Strophe ein Symbol für die gereife Lebensmitte und der stille Heimflug in der letzten ein Bild für den Tod. Das Gedicht hat also drei Ebenen.

1. Eine romantische Impression des nächtlichen Betrachters.

2. Ein lyrisches Bild für den Ablauf des Jahres (der Naturrhythmus von Frühling, Sommer und Winter)

3. Ein lyrisches Bild für das menschliche Leben "The circle of life", (Aber Vorsicht! Eichendorff hat den "König der Löwen" entgegen anderslautenden Spekulationen niemals gesehen) :-)))

Mit Deinem Deutungsversuch über die Befreiung der Felder von irgendwelchen Nachtgeistern hättest Du bei meinem Literaturwissenschaftsprofessor keinen Blumentopf gewonnen, höchstens beim Ex-Landwirtschaftsminister, der diese Geister wahrscheinlich für Glyphosate gehalten hätte! :-)))

Troitzdem, danke für die "Hilfreichste Antwort".

kein problem

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Antwort aus völlig "anderer" Sicht:

Merke: Eine Note ist nie über den Klassen-, Kurs-Rahmen hinaus "machbar", geschweige denn vergleichbar.

Mit anderen Worten: Um deine inhaltlich-thematisch, vor allem aber auch SPRACHLICH (gibt es / gibt es / gibt es - u.a.m. ---> monotoooon !!!)) defizitäre Arbeit zu bewerten, bräuchte ich die Arbeiten anderer plus Noten !

pk

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In Strophe Drei und Vier wird die dunkle Kälte der vorherigem Strophe durch Wärme und Licht verdrängt. Der Titel des Gedichts spiegelt sich in diesen Strophen wieder. In der dritten Strophe kommt es zur Ankunft des Lyrischen Ichs. Dies bezieht sich auf das „Willkommen“ aus dem Titel. Die Geliebte wird in den Vordergrund gestellt, das es „Dich sah ich“ heißt und nicht „Ich sah dich“. In der vierten Strophe kommt es dann zum „Abschied“ der beiden Verliebten. Die Wärme und Vollkommenheit der dritten Strophe verblasst. Die Hauptrolle im ganzen Gedicht ist das Herz, welches eine Metapher für die Liebe ist. Die Situation verändert sich, doch die Liebe bleibt bestehen. Die Vier hebige Jamben stellen den Galopp des Pferdes dar. Außerdem ist es das Herzklopfen des Lyrischen Ichs.

In Vers fünf „schon stand im Nebelkleid die Eiche“ ist eine Metapher, welches den Nebel an der Eiche darstellt. Es gibt einem ein besseres Bild, welches durch den Nebel nicht ganz klar ist. „Ein aufgetürmter Riese“ (vgl.V.6) ist eine Metapher für einen großen Baum. Es führt einem das Ausmaß dieses Baumes vor Augen. „Mit hundert schwarzen Augen ( (vgl.V.6) ist ebenso wie „Die Nacht schuf tausend Ungeheuer“ (vgl.V.13) eine Hyperbel welches die Einsamkeit und Dunkelheit zum Vorschein bringt.

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