Gebühr von 50 Cent bei Kartenzahlung unter 10 Euro - ist das rechtens?

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Nur Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel. Wer mit Karte zahlen möchte, muss sich vertraglich mit dem Zahlungsempfänger einigen. Wenn man sich nicht einigen kann (dem einen sind die Nebenkosten zu hoch, der andere will sie nicht ersetzen), dann bleibt einem immer noch der Ausweg mit Bargeld zu zahlen - das muss der Händler ohne zusätzliche Gebühren annehmen.

genau so sehe ich das auch. viel interessanter finde ich die Zettel die manchmal an Zapfsäulen kleben "200 Euro scheine werden nicht akzeptiert" DAS kann ja eigentlich nicht erlaubt sein. Ach ich stell mal ne Frage ;-)

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@coroner

Ein Ladenbesitzer ist nicht gesetzlich verpflichtea) Kleinstmünzen in ungewöhnlicher Menge anzunehmen und unter gewissen Umständen auch nicht verpflichtet, Geldscheine mit einem ungewöhnlich hohen Wert anzunehmen:

http://www.google.de/url?sa=t&source=web&ct=res&cd=7&url=http%3A%2F%2Fwww.sol.de%2F%2Ftools%2Fpdfpage.html%3Farid%3D2335027&ei=I3GmStygKIaZQaQrKi-CQ&usg=AFQjCNETGwqpP6qy1GmM92Kxkniq60Y_9Q&sig2=A7k7qhVLINrHxUSW174f7w

An der Tankstelle können Kunden oft nicht mit 500-Euro-Scheinen bezahlen.

So müssten Kunden an Tankstellen damit rechnen, dass sie nicht mit einem 500-Euro-Schein zahlen können. «Solange der Betreiber das ausweist, ist das auch zulässig.» In kleinen Geschäften könne es passieren, dass schon 200er nicht akzeptiert werden. Grundsätzlich müssten zwar sämtliche Euro-Banknoten als gesetzliche Zahlungsmittel angenommen werden, so Altendorf. In der Praxis komme aber dennoch darauf an, dass der Wert des Geldscheins in einem angemessenen Verhältnis zur gekauften Ware steht. Beim Bezahlen einer Rechnung von 20 Euro mit einem 200-Euro-Schein sei dies nicht gegeben. «Wenn der Händler dann nicht wechseln kann, hat auch der Kunde ein Problem.»

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@coroner

doch das isdt auch rechtens weil man a nicht wechseln kann oder b solche scheine sehr selten sind aber trd gefälscht werden

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Nein... Diesen Laden meiden. Aber im Allgemeinen verlangen die Banken Gebühren für die Lastschriften von den Läden. Diese Gebühren sind allerdings normalerweise schon mit auf die Preise der Produkte draufgeschlagen. Da aber viele Läden der Ansicht sind, sie machen nicht genug Gewinn wenn Sie unter 10 Euro Einkaufswert bleiben, machen die so einen Schmarrn....

Ja, weil das Geschäft Kosten für Kartenzahlung hat. Aber ich musste seit langem keine Steuern mehr bezahlen da sie abgeschafft wurde. Leider weiß ich nicht ob die Steuern nur bei hier bei mir abgeschafft wurden, oder nicht. Aber anscheinend, da die Verkäuferin dich ja darauf hingewiesen hat. Lg.

EDEKA berechtet bei Kartenzahlung unter 10 Euro 1 Euro Gebühr (Rechtens?)

Leider haben wir in unserem kleinen Ort (Dorfcharakter) leider nur eine Einkaufsmöglichkeit! Und das ist ein kleiner (nicht sehr sauber geführter) EDEKA-Markt. Wenn es für mich möglich ist, so fahre ich (mit Bus) etwas weiter und gehe in einen richtigen Supermarkt einkaufen. Nun zu meiner Frage: Unser EDEKA-Markt bietet die Kartenzahlung (EC) erst ab 10 Euro Einkaufswert an. Unter einem Betrag von 10 Euro würden die 1 Euro für den Karteneinsatz verlangen. Ich nehme die Antwort mal zuvor: Ich weiss, das dies nicht rechtens ist! Zitat aus den Geschäftsbedingungen zwischen Kreditinstitut und Einzelhändler: "Es ist ausdrücklich untersagt, einen Mindestbetrag einzufordern. Aus juristischer Sicht ist EC als Bargeld anzusehen, da es ausschließlich bei einer Deckung durch das Kontoguthaben bzw. ggf. Dispo möglich ist. Ein Einsatz der EC-Karte kostet den Einzelhändler 0,8 Cent - für electronic cash-Umsätze bis 25,56 € jeweils ein Entgelt in Höhe von 0,08 € pro Umsatz - für electronic cash-Umsätze über 25,56 € jeweils ein Entgelt in Höhe von 0,3 % des electronic cash-Umsatzes (Stand 2013) Somit sind die Gebühren lächerlich gering, da auch beim Umgang mit Bargeld für den Einzelhändler Kosten anfallen." In dem Moment, wo der Kunde mit solchen Informationen unseren Marktleiter des EDEKA-Marktes konfrotiert, so wird der Kunde (vorerst höflich) gebeten woanders einzukaufen. So meine Beobachtung. Aber unser EDEKA-Markt hat hier vor Ort leider ein relatives Monopol. Und wenn ich mich an die übergeordnete EDEKA-Zentrale wende, so wird unser Anliegen nicht anonym bearbeitet. Ich trage grundsätzlich (fast) kein Geld mehr mit mir. Denn dank des Elektronic-Cash brauche ich lästiges Kleingeld nicht mehr in schweren Portemonnaies in der Tasche haben, die alle 5 Jahre entweder aus der Hosen- Jackentasche fallen oder gar geklaut werden. Gibt es irgendeine übergeordnete Beschwerdestelle, wo man sich (möglichst anonym) hinwenden kann?

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Warum ist 5 Cent größer als 10 Cent und warum ist 50 Cent größer als 1 Euro?

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