Geblitzt ohne EU-Führerschein

3 Antworten

Man kann mit einem Führerschein der aus einem Nicht-EU-Land kommt in Deutschland fahren. Wenn man einen Wohnsitz in Deutschland hat, kann man bis zu 6 Monate in Deutschland diesen nutzen. Diese 6 Monate können um weitere 6 wenn man glaubhaft vermitteln kann, dass man insgesamt nur 1 Jahr in Deutschland sein wird.n Deut

Wer in Deutschland wohnt unterliegt der deutschen Verkehrsordung und muss seinen Führerschein spätestens nach einem Jahr ändern. Je nach Land gibt es dann entweder eine Prüfung oder nicht. Bin mir nicht sicher was für Kroatien gilt.

So und zu deinem speziellem Fall musst du dir jetzte eben aussuchen was passt. Wenn sie noch keine 6 Monate hier ist, ist es kein Problem. Wenn länger schon. Aber die Rechnung geht eh erst mal an, die an sie wird es nur weitergeleitet wenn du sagst, du bist nicht gefahren.

Wenn sie höchstens 20 km/h zu schnell war, dann wird der Halter informiert, dass mit seine Fahrzeug eine geringfügige Ordnungswidrigkeit begangen wurde, die mit einem Verwarnungsgeld zu ahnden ist. Wird fristgerecht gezahlt, dann ist die Sache erledigt.

Schlimmer wird es, wenn sie 21 km/h oder mehr zu schnell war, denn dann muss die Behörde die Täterin ermitteln. Gelingt ihr das, dann wird man, sofern sie bereits seit mehr als 6 Monaten einen ordentlichen Wohnsitz in Deutschland hat, feststellen, dass sie keine Fahrerlaubnis hat. Es wird dann gegen sie wegen der Straftat "Fahren ohne Fahrerlaubnis" (§ 21 StVG) ermittelt werden. Es wird aber auch festgestellt werden, dass sie eine gültige ausländische Fahrerlaubnis (Kroatien) hat, die ohne Prüfungen einfach in eine deutsche Fahrerlaubnis hätte umgeschrieben werden können. Somit wird die Sache nicht so furchtbar dramatisch werden. Vermutlich wird ohne Gerichtsverhandlung ein Strafbefehl über eine Geldstrafe gegen sie erlassen werden. Akzeptiert sie den Strafbefehl und zahlt sie die Geldstrafe, dann ist die Sache erledigt.

Oh man d.h zur eigentlichen Geldstrafe wegen dem Blitzen kommt noch was drauf? Sie lebt bereits seid 5 Jahren in Deutschland. Und geblitzt hat es Sie außerorts mit 42 zu viel der Brief kam vorhin an.

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@Romi13787

Tja, dann gilt leider der schlimmere Teil meiner Antwort ...

Oh man d.h zur eigentlichen Geldstrafe wegen dem Blitzen kommt noch was drauf?

Da die Tat gleichzeitig Ordnungswidrigkeit (zu schnelles Fahren) und Straftat (Fahren ohne Fahrerlaubnis) war, wird gemäß § 21 OWiG nur das Strafgesetz angewendet. Für das Blitzen wird sie also nichts extra zahlen müssen. Allerdings kann zusätzlich auf die Nebenfolge der Ordnungswidrigkeit (hier: 1 Monat Fahrverbot für mehr als 41 km/h zuviel außerorts) erkannt werden.

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Nunja, was wird auf sie zukommen? Kommt ganz drauf an wieviel sie zu schnell gefahren ist. Wenn sie mit 200 durch die Ortschaft gerast ist, hat das sicherlich andere Auswirkungen als wenn es nur 5 km/h zu schnell waren. In dem Fall gibt sie euch eben die paar Euro die der Spass kostet und gut is. Wenn sie dann noch so schlau ist und ihren Führerschein umschreiben lässt, dann ist doch allen geholfen. Ob sie da Ärger oder Probleme bekommt hängt wiederrum davon ab wie lange sie denn schon in Deutschland permanent lebt... Also ohne genaue Angaben keine genaue Aussage - nichts Genaues weiß man nicht....

Sie lebt seid 4 Jahren in Deutschland und war 42 außerorts zu schnell.

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