Ganz früher gab es ja Päpste welche verheiratet waren-Ab welchem Jahr wurde dies verboten?

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2 Antworten

Die Erbenlosigkeit war sicher ein Mitgrund für den Zölibat von Päpsten und Bischöfen, aber sicher nicht für den durchschnittlichen armen Landpfarrer.

Von der Idee her sollte ein Priester "rein" sein. Schon im Alten Rom gab es jungfräuliche Priesterinnen. Jüdische Priester waren zwar verheiratet, aber mußten während ihrer "Dienstzeit" (jetzt nicht gemeint, zwischen 8 und 16 Uhr, sondern sie wechselten sich unterjährig ab) enthaltsam leben. Da christlche Priester praktisch immer im "Dienst" sind, leitete man den Zölibat davon ab.

Und das zweite Lateranum bestätigte damit nur eine sehr viel ältere Praxis, die immer wieder lascher gehandhabt wurde (davor und danach...)

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Unter Papst Innozenz II. wurde 1139 auf dem zweiten Lateran-Konzil beschlossen, dass der Zölibat (Ehelosigkeit etc.) für christliche Priester auf der ganzen Welt Pflicht wird.

Der Grund ist simpel: Wenn jemand nicht verheiratet ist, gibt es keine Erben. Somit wird die Kirche zum Erben.

Aber diese Begründung wird von der Kirche immer wieder bestritten!

Wenn man sich aber die Reichtümer einzelner Bistümer anschaut, dann wird ersichtlich wie absurd jede andere Begründung durch die Kirche ist.

Es gibt die Möglichkeit für einen Priester einen Antrag zu stellen, dass er heiraten darf. Soweit die Theorie.

Es gibt aber verheiratete Priester in der katholischen Kirche, die konvertiert haben (vorher evangelisch) und schon verheiratet waren.

Letztendlich muss sich jeder darüber sein eigenes Bild darüber machen!

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Kommentar von Zischelmann
03.05.2016, 22:37

Wie kam es dann dazu das der eine Papst Alexander(der mit seiner Tochter Lukretia Borgia) verheiratet sein durfte( dieser war ja  ab 1494 Papst. Ich blicke da leider nicht durch

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