Führungszeugnis und kleiner Waffenschein?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Zum Thema KL. Waffenschein:

Du gehst einfach zum Bürgerbüro / Ordnungsamt und füllst dort den Antrag aus. Ein paar Tage später kannst das ding dann abholen.

Keine Vorstrafen, 18 Jahr min. und keine verbotene Organisation/Partei sonst steht dem nichts im weg.

m einen Waffenschein zu bekommen, müssen strenge Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Man muss ein Mindestalter von 18 Jahren erreicht haben, um in der Öffentlichkeit eine Waffe führen zu dürfen.

Zusätzlich muss die Notwendigkeit zum Führen einer Waffe bestehen. Auf Privatpersonen trifft das in Deutschland kaum zu.

Eine weitere Bedingung für einen Waffenschein ist ein einwandfreies Führungszeugnis und eine soziale und persönliche Unauffälligkeit.

Dazu gehört selbstverständlich auch die geistige und emotionale Gesundheit des Antragstellers. Personen mit einer entsprechenden Vorgeschichte sind von der Antragsannahme gänzlich ausgeschlossen.

Außerdem muss eine Sachkundeprüfung abgelegt werden und eine Privathaftpflicht – Versicherung mit einer Deckungssumme von mindestens einer Million Euro bestehen.

Um als Privatperson einen Waffenschein erwerben zu können, muss man eine außergewöhnliche Gefährdung glaubhaft nachweisen. Das heißt, dass man auch außerhalb seiner Wohnung, seines Hauses oder seines Grundstückes mit tätlichen Angriffen auf Leib und Leben zu rechnen hat. Ob diese Voraussetzung auch nur ansatzweise erfüllt ist, prüft die zuständige Verwaltungsbehörde. Für den „Großen Waffenschein“ fallen Kosten in Höhe von etwa 200 EUR an, der „kleine Waffenschein“ schlägt mit etwa 50 EUR zu Buche. Für diesen ist nur ein einwandfreies Führungszeugnis erforderlich.

es geht aber um den so genannten kleinen Waffenschein

1

KLEINER Waffenschein , abgekürzt KWS

0

Einträge im Zentralregister stehen nicht auch immer im Führungszeugnis

Was im Zentralregister steht und was im Führungszeugnis steht, ist nicht zwingend dasselbe. Es kann durchaus vorkommen, dass das Führungszeugnis keine Eintragungen aufweist obwohl im Zentralregister selbige vorhanden sind.

Im Gegensatz zum Führungszeugnis werden in das Zentralregister nämlich unter anderem alle strafgerichtlichen Verurteilungen einer Person, völlig unabhängig von der Höhe der Strafe oder der Art des Deliktes, aufgenommen. Wer einmal verurteilt wird, wird zwingend in das Register aufgenommen. Dies gilt gleichermaßen auch für Jugendstrafen.

Dagegen nicht im Führungszeugnis stehen unter anderem:

Geldstrafen, von nicht mehr als 90 Tagessätzen (§32 Abs. 2 Nr.5 a BZRG)

Freiheitsstrafen von bis zu 3 Monaten (§32 Abs. 2 Nr.5 b BZRG)

Jugendendstrafen von bis zu 2 Jahren, soweit zur Bewährung ausgesetzt (§32 Abs. 3 BZRG)

Was möchtest Du wissen?