FSJ Altenpflegeheim abbrechen- ich kann einfach nicht mehr?

6 Antworten

Also auf das Internetgeschäft würde ich mich nicht 100%ig verlassen, ich sprech da aus Erfahrung. erst explodieren die Einnahmen aber glaubst du sie werden dir die nächsten 50 Jahre so viel Geld einbringen? Der Markt ist viel zu dynamisch, was heute neu und angesagt ist interessiert in 2 Wochen kaum noch einen. Trotzdem solltest du da dranbleiben! Zum FSJ, du kannst dir ja auch was anderes suchen, ein Praktikum in einer IT Firma wenn es dir bei deinem eigenen Projekt hilft zb....

Jeder der weit gekommen ist hat auch mal ganz unten angefangen ich meine irgendwie musst du die Zeit bis dahin ja auch mit nem anderen Job überbrücken. Falls du es dann wirklich absolut nicht machen willst würde ich mich erst nach etwas neuem umschauen bis du dann dein Projekt starten kannst. Im Arbeitsamt kann man sich aber auch ganz gut informieren villeicht gibt es ja auch andere Wege ich bin ja kein Berufsberater :)

Mit mathematischer Sicherheit heißt in diesem Zusammenhang leider nur - Wenn es so funktioniert und nichts passiert. Du kannst gerade auch Glück haben. Und schon wenn ein weiteres Produkt dazu kommt, dann kann von heute auf morgen alles auseinander fliegen.

Um dieses Risiko zu minimieren solltest Du selber für Sicherheit sorgen.

In einem Altenpflegeheim zu arbeiten ist eine starke psychische Belastung. Dafür braucht man, wie in anderen Bereichen auch eine entsprechende Persönlichkeitsstruktur.

Da wir uns nicht kennen ist es schwer zu raten ob ein Abbruch für Dich als Persönlichkeit richtig oder falsch ist. Da spielen auch viele Dinge rein. Oberflächlich betrachtet kann es an der eigenen Position als FJS-ler liegen. Das wäre etwas, wenn es daran liegt, dann solltest Du auf alle Fälle diesen Weg erst einmal weiter gehen. Liegt es am Umgang mit denen, die zu pflegen sind, weil Du mit alten Menschen nicht klar kommst oder mit deren Schicksalen, dann kann es durchaus Sinn machen zu gehen.

Ich selbst kam in meinem ersten Ausbildungsabschnitt mit der Ausübung von Macht nicht klar. Je weiter unten man in der sozialen Hierarchie war, desto mehr sollte man sich gefallen lassen. Die Leute wurde gebrochen. Weil ich einen Betriebsrat dagegen aufgestellt habe wurde mir die Kündigung geschickt. Sowohl Kammer, als auch Arbeitsgericht hielten eine Fortsetzung der Ausbildung dort für nicht möglich. Eine Sache die meinen Lebenslauf viele Jahre bei Bewerbungen belastet hat.

Schon von daher bin ich immer gegen einen Abbruch. Heißt aber nicht, dass dieser Weg überhaupt keinen Sinn macht. Es kostet aber Geld. Auch wenn in Deinem Lebenslauf nach dem Abitur nichts steht, dann bedeutet dies, dass man immer sagen wird, dass Du nicht wusstest was Du wolltest. Das wieder gilt als Charakterschwäche.

Also - Um die Risiken zu minimieren, für Deine allgemeine wie berufliche Zukunft, aber auch für die Selbständigkeit: Mache eine Ausbildung, in der Du weitere Qualifikationen für Deine zukünftigen Vorhaben erlernst.

Den ersten Schock im Arbeitsleben hast Du schon bekommen. Das wird (so vermute ich das) die absolute Unterordnung sein. Eine Sache die in den Schulen nicht verraten wird. Wie denn auch? LehrerInnen haben ja die Schule nie verlassen und kennen das echte Leben nicht und es ist auch kein Bestandteil von Rahmenrichtlinien oder Lehrplänen. Doch damit wirst Du den Umgang lernen müssen. Das brauchst Du später auch bei eigener Belegschaft oder wenn Du mit schwierigen Kunden zu tun hast. Auch da kann man nicht einfach einen Kunden in den Wind schießen.

Ich glaube auch nicht, dass Deine Eltern Dir nicht helfen wollen. Sie wollen Dir keine Unterstützung für die wackelige gewerbliche Aussicht bieten. Das ist auch gut so. Man kann nicht vor allem wegtauchen.

Versuche ein detailliertes Gespräch mit Deinen Eltern zu führen. Wo liegt deren Kritik an Deinem Vorhaben? Wo sehen sie die Probleme? Nimm diese Probleme ernst. Es ist einfach so, dass Du mit 19 einen Mangel an Erfahrungen hast. Natürlich bist Du volljährig und kannst vieles selber gut entscheiden und regeln. Das gilt aber nicht für alles.

Es kann auch sein, dass Du mit den bisher erlernten Dingen genau jetzt gerade mit Deiner Gewerbelichkeit Erfolg hast. Nur verschieben sich die Aufgabenstellungen, dann liegst Du vollkommen daneben.

Eine Sache die man einfach verhindern muss.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und alles Gute!

P.S. Was Du von Dir geschildert hast, morgens nicht aufstehen zu wollen und alles sinnlos, das klingt nach depressiver Verstimmung. Da kann ich aber nur sagen, dass das ein Problem Eurer Generation ist. Weder privat, noch in der Schule werdet Ihr vor wirkliche Entscheidungen oder Konflikte gestellt. Kommen sie dann, werden schnell die Noteisen von der Psyche ausgeworfen. Gehe damit nicht zum Arzt. Nimm dies als Aufgabe jetzt an und lerne auch gegen Dich selber zu kämpfen. Die nächsten dreißig oder vierzig Jahre dürfte das einen Gutteil Deiner Tätigkeit ausmachen. Auch dafür viel Erfolg.

Probleme mit dem FSJ, was tun?

Hallo liebe Community,

Ich mache seit fast 6 Monaten ein FSJ in einer Klinik. Bisher war alles ganz normal, aber seit einem Monat muss ich Schichtarbeit machen.
Ich muss immer die Drecksarbeit machen, und die Hälfte der Zeit steh ich einfach nur rum und die Zeit vergeht einfach nicht. Mit den Kollegen komm ich auch nicht wirklich gut klar. Und da ich eine psychische Störung habe ist jeder Tag für mich die Hölle.
Ich habe es bis jetzt ausgehalten, aber da ich den Plan für April gesehen habe, dachte ich mich trifft der Schlag.
Ich muss teilweise 7 Tage die Woche arbeiten, sonst 6 Tage die Woche und fast jedes Wochenende. Wenn alle beim feiern sind am Wochenende muss ich arbeiten. Das alles macht mich so fertig das ich immer krank werde, diese Arbeit macht mich krank.
Das problem ist, dass mein Chef sagt ich muss auf meine Stunden kommen.
Aber ich finde für den Lohn den ich bekomme, ist das schon fast Sklaverei.
Ich finde diese Seminare immer so toll. Die sind das einzigste gute an dem FSJ.
Und jetzt meine Frage: was soll ich tun? Kündigen will ich aufgrund der tollen Seminare eigentlich nicht. Aber meine Arbeit macht mich so fertig. Ich finde an nichts mehr Freude. Ich komme abends nach hause und bin fix und alle.
Kann ich nach den 6 Monaten abbrechen? Wird es dann trotzdem als Ganzes FSJ gewertet?
Mit dem Chef reden bringt auch nichts, der nimmt mich nicht ernst und meint nur ich muss ja auf meine Stunden kommen.
Durch die ganze Wochenendarbeit verliere ich die letzten Freunde die ich noch hatte.
Und ich hab so langsam den Willen zum
Leben verloren weil mir diese Arbeit so viel abverlangt. Für mich ist es schon eine Qual morgens aus dem Bett zu kommen, und dann muss ich auch noch für einen Lohn von 1,40€ 9 Stunden arbeiten.
Ich pack das alles psychisch und körperlich nicht mehr.
Vielleicht kann ja jemand von seinen Erfahrungen im FSJ berichten.
Aber ich weiß nicht mehr was ich tun soll.

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Hi,

ich habe die 12.Klasse ,nach vier Monaten in einem G8-Gymnasium,abgebrochen. Daraufhin habe ich sofort eine FSJ-Stelle angefangen. Muss ich volle 12 Monate dort absolvieren oder wird die Zeit, die ich noch in der Schule verbracht habe angerechnet,sodass sich meine FSJ Zeit etwas verkürzt ?

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Ich hätte eine Alternative die ich vorab machen könnte, und ich wüsste auch schon theoretisch was ich beruflich als nächstes machen könnte (und was mir auch Spaß macht)
Was meint ihr ? Soll ich abbrechen oder wäre das falsch ?
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Danke :)

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