Frettchen einschläfern oder Therapieren

6 Antworten

Hallo, jetzt muss ich mich auch mal zu Wort melden...

Ich habe mir gerade mal die ganzen Antworten hier durchgelesen und bin schockiert. Die Entscheidung kann Dir leider keiner abnehmen, die musst Du ganz alleine treffen. Ganz kurz zur unserer Geschichte: Bei meinem Frettchen wurde vor 3 Jahren eine Herzinsuff. (Herzschwäche) festgestellt und demzufolge hatte er auch Wasser in der Lunge. Wir fingen an ihn zu entwässern und gleichzeitig bekam er ein Herzmedi. (bemerkt hatten wir die Erkrankung, weil er immer öfters sich flach auf den Boden gelegen hat. 2 Jahre ging es mit dem einen Herzmedi gut, dann fing er an diesen sogenannten Herzhusten zu bekommen. Dann folgte ein Herzultraschall und er bekam ein weiteres Herzmedi.. sprich: 2x Herz und ein Diuretikum (Entwässerung). Da ich selber aus der Medizin komme habe ich mir einfach mal vorgestellt wie es ist wenn ein Patient das hätte. Den gibt man ja auch nicht gleich auf wenn man eine Herzinsuff. feststellt. Um es kurz zu machen: Unser Kleiner hatte es geschafft mit der Krankheit 3 schöne Jahre weiterzuleben. Letzten Monat mussten wir uns aber leider dafür entscheiden ihn gehenzulassen. Er frass nicht mehr und hatte wohl eine Leberzirrhose, da er recht gelb wurde. (er ist fast 7 geworden...wenige tage hätten noch gefehlt) :-( Meine persönliche Meinung?? Ich würde (wenn Du es nervlich schaffst) alles mögliche versuchen. Das Tier wird Dir schon zeigen wann er gehen möchte (hat unser auch).

Zu dem NNT: Unsere kleiner hat heute ihren Chip erhalten (im Juli 2014 fing es wohl an mit dem NNT) wir waren beim TA, weil die Vulva angeschwollen war und di Haare immer weniger wurden. Es hieß erst, dass es an dem ständigen Kortison liegen würde was sie bekommt (Insulinom), aber der Ultraschall ergab was anderes  :-(... wir wissen noch nicht wie es sich entwickelt  :-(  

Die Schwester unseres Kleinen zeigt uns auch, dass es sich lohnt für das Tier zu kämpfen. Vor 3,5 Jahren wurde bei ihr ein Insulinom (gutartiger Tumor auf der Bauchspeicheldrüse) festgestellt. Seitdem bekommt sie pro Tag ca. 1mg Cortison und was soll ich sagen???? Ihre Leberwerte sind top  :-) Und das mit 7 Jahren. Manche anderen hätten die Tiere längst gehen lassen mit der Begründung: "Ich kann das nicht oder ich bekomme das Medi nicht rein" Es gibt immer Möglichkeiten, man muss es nur wollen.

Lg Jessy

Wir selbst haben nun schon seit 11 Jahren Frettchen und demnach leider auch schon Erfahrungen mit beiden Erkrankungen machen müssen. Natürlich ist 7 Jahre ein stolzes Alter und man sollte immer abwägen, ob man dem Tier noch ein lebenswertes Leben ermöglichen kann oder ob es besser wäre, es gehen zu lassen. In Deinem Fall sind aber beides typische Frettchenerkrankungen, die im Alter auftreten, für die es inzwischen aber schon sehr gute Behandlungsmöglichkeiten gibt. Eine OP würde ich auch nicht in Erwägung ziehen. Zum einen stecken Frettchen in dem Alter eine OP nicht mehr so leicht weg und zum anderen ist da ja auch noch das Herzproblem, was ein zusätzliches Risiko bedeuten würde. Aber eine OP ist ja auch gar nicht erforderlich.

Herz: Das was Du das beschreibst, ist der typische Herzhusten. Hier sollte zur genaueren Diagnostik auf jeden Fall erst einmal ein Herzultraschall gemacht werden. Die Entwässerungstabletten sind schon mal gut und bewirken ja wie Du schreibst auch schon eine deutliche Besserung. Zusätzlich müssen aber auch noch Herzmedikamente gegeben werden, deren Art und Dosierung der Tierarzt dann noch genau ermitteln müsste. Klar muss man diese beiden Medikamente dann täglich geben, aber wenn Du die Tabletten zermörserst und mit etwas Paste, Katzenmilch oder Öl mischst (je nachdem was Dein Frettchen gerne mag) wird es mit Sicherheit keine Qual für das Frettchen sein, täglich die Medis zu nehmen.

Nebennieren: So wie es sich anhört sind das wirklich typische Anzeichen für einen Nebennierentumor. Diesen kann man natürlich operativ entfernen, würde ich aber nicht empfehlen. Die Behandlung von Nebennierentumoren mittels des Suprelorin-Chips hat sich in den letzten Jahren stark durchgesetzt, sodass inzwischen eher auf eine OP verzichtet wird und zuerst die weitaus schonendere Therapie mit dem Chip versucht wird. Der Chip wird ähnlich wie der Tasso-Chip gesetzt, sprich mit ein bisschen Paste zur Ablenkung ist nicht mal eine Narkose erforderlich. Wichtig ist nur, dass der Chip zwischen die Schulterblätter oder bei sehr frettchenerfahrenen Tierärzten manchmal auch in der Bauchregion gesetzt wird, da er sonst nicht richtig wirkt. Wenn der Chip anschlägt, sollte eigentlich nach einigen Wochen das Fell auch wieder anfangen nachzuwachsen. Der Chip hielt nach unseren Erfahrungen ein ¾ Jahr bei Nebennierenproblemen und musste danach erneuert werden. Es gibt den Chip in zwei Größen, es sollte für Frettchen allerdings der „kleine“ genommen werden. Es ist richtig, dass noch keine Langzeitstudien zum Suprelorin-Chip bei Frettchen vorliegen, dennoch wird er nun schon seit einigen Jahren erfolgreich eingesetzt und wir haben noch nichts Negatives gehört. Die Niederländer haben den Chip sogar noch länger im Einsatz. Hier tauschen wir uns auch regelmäßig aus, aber auch dort ist die Einstellung zum Chip durchweg positiv. Man kann den Suprelorin-Chip auch zur chemischen Kastration einsetzen, dann hält der Chip ca. 2-3 Jahre, bevor er erneuert werden muss (machen wir auch so). Es wird vermutet, dass man dadurch Nebennierentumoren vorbeugen kann, da diese häufig auftreten, wenn Frettchen zu früh operativ kastriert werden.

Also ich an Deiner Stelle würde das Frettchen noch nicht einschläfern lassen, sondern eine Therapie mit Entwässerungstabletten, Herzmedis und dem Suprelorin-Chip probieren. Wenn Du Dein Frettchen gut kennst und es genau beobachtest, wird es Dir zeigen, wenn es Zeit ist zu gehen. Das was es Dir aber momentan zeigt ist meiner Meinung nach, dass es leben will, da es ja noch sehr aktiv ist, freudig herum springt und auch noch mit seinem Frettchenkumpel spielt. Wie gesagt, eine OP wäre zu belastend, das würde ich dem Tier auch nicht mehr zumuten. Aber mit der o.g. Therapie ist es durchaus möglich, Deinem Frettchen noch einige schöne und durchaus lebenswerte Jahre zu machen.

Man muss halt den richtigen Tierarzt finden, der die richtigen Untersuchungen macht und dann auch die Therapieform korrekt wählt. Den richtigen Tierarzt zu finden ist da meistens das schwierigste, denn Frettchen sind nunmal sehr speziell. Wo kommst Du denn her? Vielleicht kann ich Dir ja einen guten Frettchentierarzt empfehlen? Oder falls Du bei Facebook bist, dort gibt es auch eine Gruppe, die heißt „Frettchen-Krankheiten, Ferret diseases“. Dort sind auch sehr viele erfahrene Frettchenhalter vertreten, die Dir noch Tipps geben könnten oder Dir vielleicht auch einen guten Frettchentierarzt in Deiner Nähe empfehlen können.

Auch wenn die Trennung von jedem Haustier äußerst schmerzhaft ist (ich habe vor einem halben Jahr selbst meinen Hund verloren, Magendrehung) so finde ich muss man als Halter auch den Schneid haben und erkennen wann man dem Tier keinen Gefallen mehr tut. Wasser in den Lungen ist schon ein ziemliches Endstadium, daher würde ich dafür tendieren das Tier zu erlösen.

Mein Frettchen hat Fieber und ist schwach

hallo, Mein Frettchen ist Krank sie hat Fieber und sie ist sehr schwach und kann nicht mehr richtig laufen. ich war schon beim Tierarzt, er hat ihr eine Spritze gegeben und hat mir Tabletten mitgegeben. ich habe sie ihr schon seit zwei tagen gegeben aber ihr zustand hat sich verschlächter, sie will nichts mehr fressen und ich muss ihr jetzt eine Paste mit Katzenmilch mischen und es ihr mit einer Spritze geben.

Bitte helft mir ich hab angst das sie stirbt.

...zur Frage

Kater einschläfern lassen oder nicht?

Hallo,

ich stehe momentan vor einer sehr schwierigen Frage. Unser Kater ist jetzt fast 15 Jahre alt und sollte eigentlich nichtmals 7 Jahre werden, da er von Geburt an chronisch krank ist und seitdem Tabletten nehmen muss. Seit etwa einem Jahr ist er auch nierenkrank. Er bekommt täglich Spritzen (homöopatisches Mittel) und natürlich spezielles Diätfutter. Seine Nierenwerte sind schlecht aber der Arzt sagt auch, solange er sich "gesund" verhält und er glücklich und schmerzlos scheint, ist das in Ordnung!

Ein großes Problem ist allerdings seine rechte Pfote. Sie ist schon seit Monaten schwarz und tut ihm sehr weh! Wir waren schon bei 3 Ärzten aber keiner weiß Rat! Wir dachte schon, er wäre über frischen Teer gelaufen und habe sich dabei verbrannt (bei uns wurden im Sommer die Straßen geteert, der Zeitpunkt könnte passen).

Seit einigen Tagen humpelt er extrem stark, er hebt sein Pfötchen dauernd an und kühlt es in seinem Wassernapf. Manchmal läuft er normal, manchmal humpelt er extrem stark!

Andererseits spielt er noch mit mir, schnurrt, frisst normal, "redet" (Haustierbesitzer wissen was ich meine :-) ) mit mir, er ist wie immer aber dennoch merke ich, dass er starke Schmerzen hat. Ich fühle mich so im Gewissenskonflikt.

Wie kann man sowas entscheiden?

...zur Frage

Wie ansteckend ist eine Lungenentzündung und habe ich die schon bekommen?

Ich war gut 1 1/2 Wochen bei meiner Oma, da sie aus Gesundheitlichen Gründen viele Probleme hatte. Sie bekommt eine Tabletten Chemo die auch gut anschlägt nur sie sie vor ein paar Tagen schon extrem schwach geworden das wir den Notruf angerufen haben und uns später mitgeteilt wurde das sie eine beidseitige Lungen Entzündung hat und erstmal im Krankenhaus bleibt.

Nun merke ich bei mir selber das ich "leichten Muskelkater" im Lungen-bereich habe, zumindest fühlt es sich so an. Husten, Fieber etc. habe ich gar nicht

Mir ist auch klar das man mit solchen Sachen zum Arzt gehen sollte, nur ist heute Sonntag und wollte Montag morgen auch mal dorthin nur würde ich gerne wissen ob es sowas sein könnte. Denke halt nur das ich mich über die Tage angesteckt haben, da ich halt solange im selben Haus war.

...zur Frage

ich kann mein hund doch nicht einfach einschläfern lassen...

mein hund ist nun schon 12.leider kann er nur noch schlecht laufen.er bekommt zwar tabletten aber langsam wirde es immer schlimmer un die tabletten helfen dann bald auch nicht mehr.seine ganze wirbelsäüle,bandscheiben sind total kaputt.er liegt die meid´ste zeit nur rum.ma kurz pullern im garten.wenn er mal ein bisschen läuft sieht das voll schlimm aus.vom kopf her is er ja noch total normal.nur die beone wolln ni mehr.wie soll ich das bloß übers herz bring den nach 12 jahrn gehn zu lassen?das schaff ich doch nicht.auch wenns ihm dann besser geht im hundhimmel.ich will ihn nicht gehn lassen.ich liebe ihn doch so sehr...

...zur Frage

Wieviel Fleisch/Futter soll man einem Frettchen geben?

Gleich mal vorweg: Ich habe keine Frettchen! Ich wünsche mir welche, will mich aber vorher noch genauestens darüber informieren, und eine Weile überlegen, ob ich wirklich Zeit/Geld für Frettchen habe. Dann erst will ich über die Anschaffung nachdenken!

Ich habe mittlerweile schon vieles über die Ernährung gelesen, allerdings wurde nirgends genau beschrieben, wie oft, und wieviel man ein Frettchen füttern soll.

Dass Trockenfutter und Wasser immer parat sein sollen, weiß ich bereits.

Aber bei dem Dosenfutter und dem Frischfleisch beginnen die Unklarheiten. Wie oft muss ich meine Frettchen am Tag füttern? Und wieviel Frischfleisch/Dosenfutter sollte am Tag pro Frettchen verfüttert werden?

Ich fände es sehr toll, wenn mir jemand so eine Art Ernährungsplan für eine Woche geben könnte, in der ich sehe, wann, was und wieviel ein Frettchen am Tag so zu futtern bekommt. Das wäre sehr lieb! Ich freue mich auf ernstgemeinte, höfliche Antworten! ^__^

...zur Frage

Hund kann keinen Kot absetzen

Hallo.

Ich habe einen Collie und er hat starke Probleme um seinen Kot abzusetzen.

Er ist viel am 'Hecheln' und atmet dabei auch ganz komisch also man merkt das es ihm weh tut und er alles versucht um es raus zu drücken, aber wenn dann etwas kommt dann nicht viel und es ist auch total hart man hört schon wie es auf den Boden fällt wie so ein Tennisball.

Beim Tierarzt waren wir schon, er sagt Der Kot staut sich im Dickdarm auf und dickt ein. Dadurch ist es für den Hund schwierig, ihn abzusetzen.und Tabletten hatte mein Hund auch bekommen die Woche war es dann auch gut aber jetzt geht es schon wieder los, wir haben ihn auch schon Öl ins essen gemacht und Leinsamen aber so wirklich wirkt das nicht und eine Operation ist bei ihm zu gefährlich weil er schon 10 Jahre alt ist.

Wir haben sehr angst das wir ihn einschläfern lassen müssen, weil wir ihn die ganzen schmerzen nicht antuhen wollen, aber vielleicht hat hier ja jemand eine Idee was man noch machen könnte ???? :(

achja und essen bekommt er wie gewohnt Nassfutter weil ihn Trockenfutter zu hart ist, also am essen kann es eigentlich auch nicht liegen.

Danke im voraus

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?