Frau mit Kleinkind wird Wohnung gekündigt

12 Antworten

Natürlich Widerspruch - schriftlich mit Einschreiben - einlegen. Als erstes.

Dann sich an die karitativen Organisationen wenden, um Spontanhilfe zu kriegen, AWO, etc. Notfalls beim Gesundheitsamt erfragen.

Dann das Sozialamt bitten, statt des Vaters zu bezahlen. Hier wird das so geregelt, daß die Behörde einspringt. Sich später das Geld vom Vater holt.

Bekommt sie Harzt 4, dort fragen. Bekommt sie keins, beantragen. Dann kommt kein Mahnbescheid mehr. Harzt4 leute können nämlich nicht gepfändet werden.

Räumungsklage nicht fürchten, da diese sehr aufwendig und teuer ist und vom Vermieter in der Regel vermieden wird. Eine Drohung bleibt.

Anbieten, daß das Jobcenter (Harzt 4-Behörde) die Miete an den Vermieter direkt überweist, wenn alles geregelt ist.

Jeder Bedürftige bekommt die Miete von den Ämtern, wenn er seine Bescheide vorlegt.

Mietschulden muß niemand machen.

Es geht hier um einen Vertrag zwischen Mieter und Vermieter. Sie hat ihre Vertragspflicht zu erfüllen; der Vermieter muß ja keine Almosen verteilen. So arg sich das anhört! Deine Freundin hat die Möglichkeit, zum Amt zu gehen, den Unterhalt einzuklagen oder sich sonstwie Geld für die Miete zu verschaffen. Die Arge würde ihr ja sogar die Miete bezahlen; so sie denn von denen was bekommt. Eine Grundsicherung hat fast jeder in diesem Land; sie soll sich eben nicht einfach NUR auf die Unterhaltszahlungen verlassen; die sowieso fürs Kind gedacht sind, und nicht für ihre Mietschulden.

Sinnvoll ist es nun der Kündigung ganz schnell aus dem Grund x zu widersprechen und eine Räumungsklage einzuleiten. somit hat man nun ein Jahr Zeit die Miete zu zahlen (auch weiter zuzahlen) zahlt man die rückständige miete, nimmt man dem vermieter somit die gerechfertigte Kündigungsgrundlage, dieser müsste dann auf eine auußeroderentliche Kündigung umschwenken und diese rechtlich gut begründen. ansonsten ist diese nichtig !!

Alles nicht so tragisch =)

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