Warum werden Muslime in Europa akzeptiert, Christen aber nicht in arabischen Ländern?

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24 Antworten

In Saudi-Arabien ist der Wahabismus Staatsreligion. Den Wahabismus kannst Du mit den Zeugen Jehovas vergleichen wenn diese in ihrem Glauben mit dabei hätten dass staatliche Angelegenheiten zu ihren Aufgaben gehören würden. Kein Mensch mit gesundem Menschenverstand käme auf die Idee die ZJ mit allen Christen gleich setzen zu wollen. Warum also wollen wir den Wahabismus mit dem gesamten Islam gleich setzen?

Da wo in den letzten Jahrzehnten Al Quaeda, Taliban und nun diese kriminelle neue Vereinigung so viele Menschen als möglich ermorden lebten schon Christen bevor es den Islam überhaupt gab. Als dann ein Großteil der Bevölkerung den Islam als ihre Religion annahm lebten diese Menschen weiterhin in Frieden miteinander. 

Das ging so lange gut bis die USA Führungsmacht wurden. Und sich im Rahmen dessen sehr eng mit Saudi-Arabien verbündeten. 

Denn Osama bin Laden war oder ist Sohn des saudi-arabischen Königshauses, seine Terrororganisation wurde von den USA und Saudi-Arabien finanziert und mit Waffen ausgestattet. 

Denn 14 der Attentäter von 09.11. stammten aus Saudi-Arabien. Deshalb wurde an dem Tag zuallererst die saudi-arabische Botschaft aus den USA evakuiert bevor die Regierung an andere Maßnahmen dachte. 

Wenn in einem arabischen Staat die Menschen für ein friedliches Miteinander mit den Christen auf die Straße gehen berichten deutsche Medien seltenst bis gar nicht darüber obwohl es durchaus oft vorkommt. Denn sie demonstrieren oft genug gemeinsam gegen den Terror der ihre Lebensgrundlage zerstört. 

Wenn die Bundesregierung Waffenlieferungen in mehrfacher Milliardenhöhe an Saudi-Arabien genehmigt ist es in unseren Medien eine Randnotiz, Menschen die dazu öffentlich kritische Fragen stellen werden als Spinner und schlimmer bezeichnet. Und nicht nur wenn wir da hin liefern. 

Wenn ich jetzt bei Wikipedia lese in Syrien würde ein Bürgerkrieg toben dann kann ich vor so viel Verlogenheit nur den Kopf schütteln. In Syrien ist jene kriminelle Vereinigung eingefallen die hier so gerne als IS bezeichnet wird. Als sie anfing dort einzufallen hat sich der Staat an das Ausland um Hilfe gewandt. Wer war bereit zu helfen? Russland. Alle anderen taten wie in vielen vorhergehenden Fällen einfach ab, waren mit anderen Dingen beschäftigt die angeblich wichtiger waren. 

Und jetzt versucht von der Leyen - ja wohl auf Anweisung Merkels denn sonst könnte sie gar nicht so handeln - einen Angriffskrieg gegen Syrien auf die Beine zu stellen. Bisher ohne Erfolg da ihr Verfassungsrechtler dabei sehr genau auf die Finger sehen. 

Und jetzt, wo Russland laut UN-Verträgen der einzige Staat ist der rechtlich korrekt dem syrischen Staat gegen diesen kriminellen Einfall zur Seite steht, ist auf ein Mal Russland so böse dass die Türkei für den Abschuss eines Flugzeuges welches maximal 2 Sekunden in türkischem Luftraum war 2 Milliarden Euro Steuergelder von uns geschenkt bekommt. 

Wir sollten nicht alle Lügen glauben die uns die Lobbyisten der Rüstungsindustrie auftischen. 

Wir sollten auch nicht alle Lügen glauben die uns jene auftischen die sich eher vor Angst in die Hose machen als den Gedanken zuzulassen dass alle Menschen gleich sind. 

Schon gar nicht sollten wir unsere Informationen nur aus deutschen Medien beziehen. 

Ich zitiere mal aus Wikipedia

"Das Christentum in Syrien hat eine sehr lange Tradition und ist bereits seit der Entstehungszeit des Christentums im vorderasiatischen Land präsent"

Da lebten also schon Christen als hier noch nicht mal die Christianisierung begonnen hatte. Wie übrigens in manchem anderen Staat der bombardiert wird und in den letzten 30 Jahren bombardiert wurde. 

Weiter 

"Die syrische Verfassung garantiert nominell die Religionsfreiheit, das Amt des Staatspräsidenten ist jedoch ausschließlich den Muslimen vorbehalten. Dennoch zeigt sich die marxistisch beeinflusste syrische Regierung unter der Baath-Partei, die über ein offiziell sozialistisch-volksrepublikanisches System herrscht, als außerordentlich tolerant gegenüber religiösen Minderheiten, einschließlich der Christen und Juden. Christliche Kirchen sind anerkannt und kaum einem so gesellschaftlichen Druck wie früher ausgesetzt. Auch ein Gründungsmitglied der Baath-Partei, Michel Aflaq, war Christ."

Diese kriminelle Vereinigung müsste es nicht mehr geben.Wenn die westlichen Mächte es gewollt hätten.Da es sie noch gibt verdient die Rüstungsindustrie sehr gut.

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Kommentar von Ontario
03.06.2017, 07:54

Inzwischen sind seit deiner Frage einige Monate ins Land gegangen. Einiges hat sich geändert. Die Saudis haben mitbekommen, dass Waffenlieferung von uns nach Saudi Arabien kritisiert werden.

So hat man sich den USA zugewandt und erteilt nun Aufträge in Milliardenhöhe an die US Rüstungsindustrie. Damit entsteht für die Saudis kein Vakuum, woher sie ihre Waffen in Zukunft beziehen.

Können also weiterhin gewisse Terrororganisationen mit Geld und Waffen unterstützen. 

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Es sind eben andere Ideologien und politische Systeme, die in diesen Staaten am meisten Einfluss haben.

In einem weltlich orientierten, säkularen Staat mit demokratischen Werten ist die Situation für alle Bürger angenehm, da es keine religiöse Diskriminierung von staatlicher Seite gibt.

In Staaten mit strengen religiösen Regeln, die das dortige Rechtssystem bestimmen, ist die Diskriminierung von religiösen Minderheiten durch den Staat dagegen fast zu erwarten.

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Kommentar von Enzylexikon
27.12.2015, 16:51

Falls es jemand noch nicht verstanden haben sollte.

Der "Pfeil runter" dient dazu, inhaltlich minderwertige Beiträge abzuwerten und ist nicht dafür gedacht, persönliche Animositäten gegen bestimmte Ansichten zum Ausdruck zu bringen.

Da ich mich um Sachlichkeit bemüht habe, würde ich ehrliche Kritik bevorzugen, anstatt dass hier jemand verschämt auf ein kleines Knöpfchen klickt - womöglich nur, weil ihm meine Einschätzung nicht passt.

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Warum werden die Muslime in EUropa akzeptiert, werden menschlich behandelt Moscheen sind erlaubt usw und wenn ein Christ in Ländern wie Saudi arabien oder türkei eine kirche auf machen oder etwas negatives über den islam sagt wird er gleich bestraft?

Weil die Mehrheit der Menschen hier in Europa- bzw. zumindest in Westeuropa- nicht dem Motto "Wie du mir, so ich dir" folgt. Wir sind da nämlich eigentlich zivilisatorisch ein bisschen weiter. 

Natürlich abgesehen davon, dass das, was du hier schreibst, zu pauschal ist und durchaus nicht für alle Länder mit muslimischer Mehrheitsbevölkerung zutrifft. 

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Weil sich in Europa weitgehend eine säkulare, pluralistische, liberale, demokratische und moderne Gesellschaft entwickelt hat. Im Nahen Osten sind die Eliten nach 1945 daran gescheitert und haben sich autoritärer Methoden bedient um an der Herrschaft zu bleiben. Nachdem praktisch jede politische Weltanschauung sich disqualifiziert hatte flüchteten die Menschen sich in politisierte Religion, in diesem Fall dem Islamismus. Politisierte Religionen sehen Andersgläubige fast immer als Gefahr, die es zumindest zu unterdrücken, wenn nicht gar zu beseitigen gilt.

Derweil gibt es aber auch in Europa genug Personen und Bewegungen, welche mit dem religiösen und ethnischen Pluralismus nicht klar kommen und etwa die Rechte von Muslimen sehr gern einschränken würden.

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Die Moslems sind eben sehr streng, über "Gotteslästerungen".

Ich bin mir sicher, dass es auch viele sehr, extrem streng katholische gibt, die jemanden am liebsten erwürgen würden, wenn er schlecht über Gott oder dem Christentum redet.

Was du auch nicht vergessen darfst, ist zb. das in Saudi Arabien und so der Islam "regiert". Die Religion steht bei denen sehr im Vordergrund. 

Bei uns jedoch sind Kirche und Regierung "getrennt". Ich glaub du weißt was ich meine.

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Das mag daran liegen, dass wir in den westlichen Ländern von Menschen für Menschen gemachte Regelungen haben....

Schließlich ist es so, dass Menschen für Menschen am Besten wissen, was "gut" ist....

Allerdings gab und gibt es in diversen Ländern Regelungen, die sich auf die Religion zurückführen lassen, und eben jegliche Abweichung bestrafen....

Da spielt sicher auch die Angst mit, dass die Menschen sich eigene, logische, sinnvolle oder auch emotionale Gedanken machen....und "die Obrigkeit" in Frage stellen könnten....

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Dass die Lage für Christen in Ländern, in denen die Muslime die Mehrheit an der Bevölkerung stellen, vorsichtig formuliert, nicht eben rosig ist, steht ausser Frage.

Aber man sollte auch nicht so tun, als ob hier in Deutschland alles gut ist. Jeden Tag brennen irgendwo Flüchtlingsheime. Selbst zu Weihnachten schämen sich manche nicht, eine Unterkunft in Brand zu setzen. Klar, hat mit dem Christentum nichts zu tun. Aber woher kommt diese Gewalt, dieser Hass? Ich habe da einen Verdacht: es gibt eine Parallele zwischen den Hexenverfolgungen und der Agitation der AfD, Pegida und Konsorten. 

Beide, Hexenverfolgung und Gewalt gegen Flüchtlinge, kommen aus dem Dunstkreis, in dem man alles für möglich hält. Beide sind Ausgeburten der sich rationalistisch gebärenden säkularen Aufklärung. Diese setzt den Glauben an den einen Gott gleich mit dem Glauben an Hexen, Göttern und Dämonen. Alles ist ihr möglich, weil alles gleichermaßen sein darf. So wie man Menschen vorwarf, sie könnten fliegen, würden kleine Kinder im Ofen rösten, mit dem Teufel Geschlechtsverkehr haben können, so wirft man heute Flüchtlingen, zumal muslimischen Flüchtlingen, vor, sie würden brandschatzend und mordend durch unser Deutschland trampeln. Heute stellt sich die AfD hin und schürrt ebenso irrationale Ängste wie damals zur Zeit der Hexenverfolgung, die gleichwohl in rationalem Gewand daherkommen. Ganz gelehrt doziert Björn Höcke über r- und k-Verbreitungstypen. Kurz: die Höckes von Heute wären die Hexenjäger von damals.

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Kommentar von earnest
27.12.2015, 19:41

Wie bitte? Gewalt gegen Flüchtlinge ist eine "Ausgeburt der sich rationalistisch gebärdenden säkulären Aufklärung"?? 

Wie kommst du denn auf diese seltsame Idee?

Das war aber ein kühner Schwung von Kant zu Höcke ...

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Der Grund liegt darin, dass sich in Europa mit Hilfe der Freimaurer die Grundsätze des Humanismus und der Aufklärung gegen religiösen Widerstand durchsetzen konnten.

An den islamischen Ländern ist diese geschichtliche Entwicklung aber vorbeigegangen und deshalb befinden die sich immer noch im Zustand der Intoleranz, der hierzulande das Mittelalter geprägt hat.

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Kommentar von waldfrosch64
27.12.2015, 18:47

Das ist wider mal eine echte Geschichtsklitterung wie von  Donald Duck !

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Nun, in islamischen Ländern werden auch Muslime, die die "falsche Konfession" haben, schlecht behandelt.

Dass es den Muslimen hier besser geht, hängt eben auch damit zusammen, dass bei ins Katholiken und evangelische Christen gleichermaßen öffentlich sichtbare Kirchen haben dürfen, auch Freikirchler und Sektierer. Und auch sonst Religionsfreiheit haben. Während Schiiten im Saudi-Arabien, Aleviten in der Türkei, Ahmadiyyas in Pakistan etc. mehr oder weniger schwer diskriminiert oder gar verfolgt werden.

Menschenrechte sind unteilbar, in Deutschland kann jeder nach seiner Fasson zur Hölle fahren, und das ist gut so.

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Sheikh Muhammad Salih Al-Munajjid war so freundlich, Tacheles zu reden. Moscheen im Abendland sind OK, Kirchen in islamischen Ländern nicht, weil der Islam das einzig Richtige ist. Seine Schlussfolgerung als Zusammenfassung: Es geht doch gar nicht, dass das Reine mit dem Unreinen vermischt wird.

Ganz angenehme Menschen, die so reden. Unmissverständlich, ohne Spielraum für Deutungen oder Gefälligkeitsauslegungen. Es wird sofort klar woran man ist, keine Eiertänze, keine Illusionen und die entsprechende Einstellung dazu wird erleichtert.

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Kommentar von hdb2011
27.12.2015, 23:42

Woher bist du dir so sicher das der Islam das einzig wahre ist? Hättest du eine Begegnung mit ,,Allah,,?  Oder nur weil du darein geboren wurdest??

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das in saudiarabien das christentum nicht gerne gesehen wird (zumindest öffentlich)kann ich verstehen(der batikan würde auch nicht akzeptieren wenn in der nähe eine moschee gebaut würde.. aber was ich dir aus meiner erfahrung sagen kann sah ich in den ländern wo es hauptsächlich muslime gibt keine unterdrückung(ich war in libanon,marrokko,ägypten,tunesien,türkei,äthiopien) im gegenteil es gab moscheen und kirchen fast nebeneinander.am freitag gingen die muslime in ihre moscheen und am sonntag die christen in ihre kirchen ohne probleme oder hass das habe ich mit meinen eigenen augen gesehen.

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Kommentar von stine2412
28.12.2015, 16:36

och, Jazminzina, ich habe mal meine Bibel während einer Reise in die Türkei mitgenommen. Ich wurde zwar nicht kontrolliert, aber meine muslimische Gastgeberin sagte mir: "Das ist aber hier verboten, christliche Literatur mitzubringen!" Ob sie recht hatte, weiß ich nicht!

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Niemand wird bestraft?!Auch in muslimischen Ländern gibt es Kirschen.
Du musst beachten dass es demokratische Länder mit Meinungs- und Glaubensfreiheit gibt sowie deutschland.
Es gibt aber auch islamistische Staaten wo dies nicht der Fall ist.
Aber es kommt immer auf das Land und die herrschenden Regeln an und nicht auf die religion!

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Kommentar von Haeppna
27.12.2015, 15:41

Wenn es in muslimischen Ländern auch Kirschen gibt, dann gibt es dort bestimmt auch Kirschenkuchen, Kirschenkompott und Kirschenmarmelade. Da bin ich ja beruhigt. Alles wird gut ;-)

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Kommentar von thenapmanx
27.12.2015, 15:53

^^+ aber was er sagt, stimmt schon

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Kommentar von askiMenzil
27.12.2015, 16:10

:')

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Kommentar von pancakestory
27.12.2015, 16:21

*Kirchen -.-

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D ist ein demokratisches Land und die anderen mehr oder weniger Diktaturen. Religion ist in D eine Nebensache oder Hobby, wie wenn jemand ein Fußballfan eines Vereins ist. Religion hat oder sollte in einer Demokratie keinen Einfluss auf politische Entscheidungen haben.

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Tja daran erkennst du eben den Unterschied des Christlichen Glaubens und dem des Islams .

Der Islam lässt nicht anderes zu als den Islam .

Und laut Koran liebt Gott nicht alle Menschen wie der Gott der Bibel ,sonder Allah liebt nur den folgsamen Muslim,der solche hervorstechenden Unterschiede die sein Gewissen anprangern möchte ,und würde, eben mal gekonnt auszublenden vermag.

Der Islam spricht dem einzelnen Menschen dieses Gewissen ab,nur der Koran /Hadit und Scharia wissen laut islamischer Lehre  zu sagen, was konkret Gut oder Böse sei .Das ist der Grund warum dort auch  die Menschenrechte nicht anerkannt werden  ,denn die Scharia steht über jedem Irdischen Gesetz.

Während der Christ umgekehrt alles  in seinem Herzen/Gewissen prüfen und  entscheiden muss .

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Nun ich denke Deutschlang gibt zu leicht nach,arabische Länder wollen Anpassung und setzen diese auch durch.

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christen sind im toleranzbereich zur zeit eben weiter entwickelt als muslime.

die werden es aber auch noch, wenn sie weiter gemäßigt werden.

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Hallo,

Es gibt in vielen muslimischen Ländern Kirchen. In der Türkei sehr viele sogar. Der Hauptsitz der griechisch orthodoxischen Kirche ist in Istanbul.

Was mit Saudi Arabien ist, kann ich nicht definieren!

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Kommentar von helmutwk
27.12.2015, 16:42

Es gibt in vielen muslimischen Ländern Kirchen. In der Türkei sehr viele sogar.

Stimmt nicht ganz. In der Türkei haben die christlichen Kirchen Schwierigkeiten, ihre Kirchen zu erhalten. Dem Zentrum der "assyrischen" Christen (Mor Gabriel) wurden wichtige Aktivitäten verboten, den Griechisch-Orthodoxen wurde das Priesterseminar weggenommen, und was passiert, wenn eine neue christliche Gemeinde gegründet werden soll (weil sich in einem Ort Christen gefunden haben oder gar Muslime Christen wurden), wird so was vom Staat völlig abgeblockt.

In Ägypten wird schon seit Jahrzehnten jede Renovierung von Kirchen verboten, war schon unter Sadat so, und auch heute unter al-Sissi weigern sich lokale Behörden, eine Renovierung zu genehmigen.

In Saudi-Arabien gibts gar keine Kirchen ... und was dazu führt, dass die Christen im Iraq und in Syrien zu Flüchtlingen werden, kommt in den Nachrichten vor (auch wenn das keineswegs nur der IS ist).

Es gab mal Vorzeige-Länder, wo Christen nicht diskriminiert wurden. Libanon (da haben Muslime einen Bürgerkrieg angezettelt), Mali (da hat sich al-qa'ida eingemischt), Syrien unter Hafis al-Assad und Iraq unter Saddam Hussein (beide Länder aus anderen Gründen problematisch ...). Heute kenn ich keins mehr, nur solche, die versuchen, sich so darzustellen (wie du es mit der Türkei versucht hast).

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Kommentar von caya2014
27.12.2015, 23:29

@ waldfrosch64 mag sein das die von ihrem Chauffeur geköpft sein mögen. aber es hat nix mit der Haltung des Landes zu tun! wenn es so wäre müssten wir durch die Morde an meinen landsmännern & dem griechischen Mitbürger, wo klar war das der BND verwickelt ist und viele V Männer rum rennen und sagen die deutschen bringen Ausländer um ... wo bleibt da die Logik???? ich weiß das du den Islam nicht magst sollst du auch nicht aber, Tatsachen akzeptieren ist auch nicht dein ding! willst du nun behaupten, daß wir die Christen ausgerottet haben, daß weiß jeder belehrte Historiker was 1453 im heutigen istanbul war!

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Könnte sein, dass in näherer Zukunft bei uns ein Christ auch nicht mehr akzeptiert wird und überhaupt jeder der nicht in die Moschee geht... Ist jetzt kein Zynismus oder so, sondern nur eine Frage von Mehrheiten. Der Islam ist genau so wenig tolerant wie das Christentum, auch die Germanen wurden mit Gewalt "bekehrt". Das ist doch nichts neues. Wir haben halt keine Inqusition mehr und keine Hexenverbrennungen, aber so lang ist das noch nicht her eigentlich.

Ist ja prinzipiell gut wenn man andere akzeptiert. Die Frage ist wie man die Toleranz vor Intoleranten schützt...

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Kommentar von helmutwk
27.12.2015, 16:57

auch die Germanen wurden mit Gewalt "bekehrt"

Das ist jetzt aber sehr pauschal gesagt. In Island wurde das Christentum beispielsweise per Beschluss der Bürgerversammlung (Allthing) eingeführt, also durch einen demokratischen Beschluss.

Und auch z.B. die von Kelten christianisierten Gebiete sind ohne Gewalt bekehrt worden.

Der Islam ist genau so wenig tolerant wie das Christentum

"Das" Christentum gibt es nicht, und religiöse Toleranz hatten schon die Mennoniten vor über 400 Jahren im Programm. Ihr Standpunkt (der mit der Bibel begründet wurde) hat sich inzwischen im Christentum allgemein durchgesetzt, als letzte große Kirche ist die rkk im 20. Jh. von ihrer Intoleranz abgerückt (zum Leidwesen der Piusbrüder).

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Kommentar von waldfrosch64
27.12.2015, 18:23

_________keine Hexenverbrennungen,_______

Aber das der Hexenglaube dem Germanentum und allen 

animistischen Kulturen

 entstammt ist dir nicht bekannt ?

Der Christliche Glaube zu mindestens der römische Glaube kennt den Hexen Glauben nichts ,höchstens als Sünde ,als verstoss gegen den Glauben an Gott .

Du solltest dich mal etwas mehr mit historischen Fakten befassen .Hexenprozesse waren eine Sache von weltlicher Gerichtsbarkeit .

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Ich will mich da jz nicht so reinhängen..
aber ich glaube deine Sicht gillt Saudi-Arabien oder?
Wenn ich in die Türkei reise treffe ich oft auf nicht muslime. Ich weiss nicht ob es Christen sind, aber es sind meistens Deutsche/Engländer usw usw..

Zu Saudi Arabien kann ich da echt nichts sagen, aber selbst mich (Ich trage ein Kopftuch 🙆) würden die nicht einfach so akzeptieren glaube ich xD (soll kein Vorwurf sein)

LG İlayda

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Christen müssen in islamischen Ländern akzeptiert werden,das ist eine islamische Pflicht.
Wer etwas negatives sagt über das Christentum,verdient laut Bibel die Todesstrafe,nur in diesen Ländern wird nicht regiert mit der Bibel sondern mit der Demokratie.
In islamischen Ländern hingegen wird / wurde mit dem Gesetz der Sharia gerichtet,also Koran und Sunna.

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Kommentar von RobinsonCruesoe
27.12.2015, 16:59

Wer etwas negatives sagt über das Christentum,verdient laut Bibel die Todesstrafe,

Wo hast Du nur immer diesen Quatsch her? Aber diese eine Aussage lässt einen erahnen, warum es Christen in muslimischen Ländern nicht so angenehm haben. Und nein, das ist nicht unser Evangelium.

 

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Kommentar von Gambler2000
27.12.2015, 17:51

Das ist die typische muslimische Notlüge, das Christentum schön schlecht dastehen lassen.

Zur Scharia: Genau, die Scharia ist fairnis pur. Steinigung für Ehebrecher! Steinigung für vom Islam abgefallene! Steinigung für Gottteslästerer! und jetz komm mir nicht, mit: "Das hat nichts mit dem Islam zu tun!"

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Kommentar von HamzaCanx
28.12.2015, 01:59

"Wer über Gott spottet muss sterben" - Zitat aus der Bibel.

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Kommentar von HamzaCanx
28.12.2015, 02:00

3.Moses 24 Vers 16. bevor ihr mich der lüge bezichtigt ,lest euer eigenes Buch.

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