Fotoauftrag: Pay for TFP betrug oder Okay?

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4 Antworten

Das sollte alles in einem Vertrag zwischen Modell und Fotograf geregelt sein. Veroeffentlichungs- und Nutzungsrechte beider Seiten. Ob das ein TFP oder Honorarshooting war, spielt da keine große Rolle.

Die Rechte am Bild hat auf jeden Fall der Fotograf. In wie weit der die Rechte nutzen darf, entscheidet das Modell mit.

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Hierzulande herrscht Vertragsfreiheit. Wenn deine Freundin einen Vertrag unterschreibt, der dem Fotograf das Veröffentlichen sämtlicher Bilder gestattet, und dafür im Gegenzug nur drei Bilder ausgehändigt werden, dann ist das ganz einfach gesagt ihre eigene Schuld. Es hat sie niemand unter Gewaltandrohung zur Unterschrift gezwungen, oder sehe ich das falsch?

Wer einen Vertrag ungelesen unterschreibt, braucht sich hinterher nicht zu beschweren, wenn nicht alles nach seinen Vorstellungen läuft. Und wer ihn liest und trotzdem unterschreibt, der braucht wirklich nicht zu meckern.

Verstehe da das Problem nicht. Beim nächsten Mal ist sie sicher schlauer und hat aus ihren Fehlern gelernt. Wenn die Vertragsbedingungen nicht zusagen, soll sie nicht unterschreiben und es findet kein Shooting statt.

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Kommentar von Partybecher1986
29.11.2016, 03:38

Es ging hier weniger darum mich zu beschweren ^^ Auch wenn offenbar viele das hier so aufgefasst haben wie mir scheint. Eigentlich wollte ic nur eure meinung dazu hören ob die Vorgehensweise der Fotografin okay sei? Hätte ja sein können das es auch kein Beschiss ist, sondern ganz üblich. Wie bereits erwähnt, meine Bekannte und ich haben von solchen Dingen keinerlei Ahnung ^^

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Hallo Partybecher....,
Nach dem deutschen Rechtsberautungsgesetz
https://dejure.org/gesetze/RDGEG/1.html
DARF dir hier kein Lai eine "Rechtsberatung" erteilen, das dürfen nur dazu ermächtigte Rechtsanwälte. Aber, meine Vermutung und einen Tipp kann ich dir hier schreiben...

Eine fremde Persönlichkeit hier öffentlich(!) der "üblen Abzocke" zu bezichtigen und ihr die Professionalität abzusprechen, könnte arg teuer werden. Wie Airbus schon anregte, würde ich mich vor solchen öffentlichen Abwertungen lieber vorher darüber erkundigen, was zwischen den Geschäftspartnern zum Rechtsübergang vereinbart wurde.

Selbstverständlich hat der Uheber gesetzlich(!) das Recht, seine Urheberschaft auf dem Foto kundzutun! Das kann ihm niemand nehmen.
"...und schon gar nicht so etwas bezahlen" Dazu sollte auch etwas in der Vereinbarung stehen. Nichts für Ungut, sei du lieber vorsichtig, bevor man dich nachher möglicherweise haftbar macht! Noch ging ja alles gut. 'hoff' :- )


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Kommentar von Partybecher1986
28.11.2016, 18:54

Ich hab ja niemanden Namentlich genannt. Weder das Model noch die Fotografin. Somit kann auch gar nicht geklagt werden. Mir gings halt um die Frage ob das so seine richtigkeit hat? Oder ob das einfach jemand war der meinte schnell mal ein paar euros dazu verdienen zu können indem er/sie sich als Fotograf7in ausgibt.

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Ich model über ne Agentur und da macht die Agentur die Verträge und ich bin da "geschützt". Mit direktem Vertrag mit Fotograf/in habe ich nicht Erfahrung und deshalb schreib ich nur das was ich sicher sagen kann.

Professionell ist es nicht. Normal ist das viel teurer als 99 Euro bei einem Profifotograf, dafür gibts auch mehr Bilder. Nicht nur 3.

Veröffentlichung, Rechte, müssen im Vertrag geregelt sein. Vertag muss man vorher bekommen nicht "vor Ort". Meine Sorge ist, dass in dem Vertrag drin steht dass sie die Bilder veröffentlichen darf und auch das mit dem Logo. Dann hätte sie deine Freundin überrumpelt.

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