Fernbeziehung und ich halte es nicht aus

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Hallo OceanaAmelie,

ich kann mich nur zu gut in deine Lage reinversetzen..... Mein Freund und ich (wir sind beide schon Ende 40), haben für ein Jahr eine Wochenend- beziehung geführt, haben aber täglich miteinander telefoniert, uns Mails geschrieben unter der Woche, wenn wir uns nicht sehen konnten. Wie ist es bei euch? Habt ihr die Gelegenheit euch per Telefon zu hören, zu sprechen? Backe dir auf so unsensible Kommentare von anderen hier ein Ei...:o) Wenn eure Liebe stark und beständig ist, dann kann auch so eine Entfernung eure Beziehung aushalten. Allerdings ist es auch eine Frage des Alters. Ihr seid noch ziemlich jung...

Damit du nicht "durchdrehst" und mit der Situation besser klar kommst, hilft es wohl, sich mit deiner Arbeit, mit einem Hobby oder mit netten Freundinnen irgendwie abzulenken...Wenn er dir das Warten wert ist, dann sind das gute Voraussetzungen, das auch durchzuziehen....Drei Jahre sind natürlich eine lange Zeit....ich wünsche euch, dass ihr beide das schafft, auch noch nach diesen drei Jahren als Paar zusammen zu sein.

Ich hoffe, ich konnte dir mit meinem Rat helfen! Alles Gute für euch!

PS: Ganz wichtig für euch beide ist das gegenseitige Vertrauen zueinander! Gerade in einer Fernbeziehung ist das immens wichtig, sonst allerdings auch!

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Hallo!

Ich hab da eher weniger gute Neuigkeiten, versuche Dir aber zu erklären, wie das etwas Psychologisch aussieht...

Das Bild vom Studium: Student(in) sein hat ein gewisses freilebiges Bild. Der Eindruck eines Studenten ist, Neuland erkunden zu können. Eigene Wohnung, eigene Zeiteinteilung, eigenes Geld, und alles ist neu. Zu Studienbeginn versuchen VIELE eine Beziehung zu halten - doch es klappt selten. In der Regel zerbrechen diese. Das liegt einfach daran, dass es im Studium auch sexuell sehr frei zugeht. Man hat die Chance sich auszuprobieren. Das ist aus psychologischer Sicht so stark anziehend, dass er wenig Chance hat dem auszuweichen OHNE sich komplett außerhalb zu fühlen. Auch wenn Du studierst, wird das so werden. Diesem Eindruck ist man ausgeliefert. Das hat nichts mit der Persönlichkeit zu tun - das Umfeld und das Bild des Studiums verändert einen.

Apropos verändern: Im Studium passiert ein riesen Schritt. Mit einem Schlag ändert sich das Umfeld und auch Dein Freund wird sich stark ändern. Man spezialisiert nicht nur sein wissen, sondern ändert sich als Person auch sehr stark. Das Festhalten an alten Beziehungen hindert diese Veränderung nicht nur, die Beziehung schleift dadurch heftig. Ihr nehmt euch beide den Reifeprozess, wenn ihr das aufrecht erhaltet.

Ein Studium bedeutet Arbeit. Er wird wenig Zeit für Dich haben. Wenn er sich diese nimmt, werden seine Leistungen in den Keller rutschen. Und zwar mächtig schnell. Du hast demnach derzeit noch weniger zu tun als er. Das heißt, dass Du viel Zeit hast, in der Du mit ihm kommunizieren könntest - und er wenig. Dein Alltag wird also sehr leer aussehen, er wird Dir extrem fehlen, und er wird nicht wissen, wo er Dich unterbringen soll. Du wirst genervt sein, weil er kaum zu erreichen ist, und er wird genervt sein, weil Du ständig Kontakt zu ihm suchst.

Des Weiteren: Es gibt eine sehr interessante psychologische Studie zum Thema Nah- und Fernbeziehungen. Wenns Dich interessiert, suche ich sie Dir nochmals raus - ist aber auf englisch. Darin beleuchtet eine Amerikanische Psychologin, dass eine Umstellung von Fern auf Nah oder von Nah auf Fern schief geht. Eine Beziehung arbeitet auf etwas hin. gerade Fernbeziehungen belaufen sich darauf, dass man am Ende wieder zusammen ist. In der Regel ist die Veränderung und der Umgang in der Fernbeziehung jedoch so stark, dass das Zusammenleben ein völlig anderen Umgang untereinander verursacht. Es kommt dadurch zu streit und sehr häufig brechen diese Beziehungen wieder auseinander.

Du scheinst sehr an den zwei Jahren zu hängen. Das ist aber keine verlorene Zeit, wenn ihr die Beziehung an dieser Stelle unterbrecht. Das würde ich Dir sogar raten. Ich sehe das sonst kaputt gehen. Wenn ihr euch im Guten trennt, euch in 3 Jahren noch mal begegnet und immernoch wollt, kann das vielleicht funktionieren. Allerdings sehe ich keine Chance, wenn ihr euch auf Krampf halten wollt. Sexuelle Bedürfnisse sind natürlich. Genauso, wie man mal jemanden an der Seite haben will. Diese zu unterbinden wird nicht möglich sein...

Ich rate Dir: geht (zumindest solange ihr studiert) auseinander und findet danach wieder zusammen.

Naja, ob du dich daran gewöhnen willst oder ob du so keine Beziehung führen willst, musst du für dich selbst entscheiden, weil das eine emotionale Sache ist.

Falls du versuchen willst, dich daran zu gewöhnen, würde ich dir sagen, dass du eben deinen Tagesablauf anpassen musst. Früher hast du vielleicht den ganzen Tag, was mit deinem Freund gemacht, und jetzt geht das eben nicht mehr. Dir muss nur eben klar werden, dass sich deine Gedanken nicht 24 Stunden am Tag, um deinen Freund drehen können. Vergiss nicht, dass es auch andere Dinge gibt, die man machen kann: geh irgendeinem Hobby nach, mach ein bisschen mehr mit Freunden und um deinen Freund kümmerst du dich eben, wenn ihr gerade mal Zeit füreinander habt (mal eine Weile Telefonieren oder so eben). Ich kenn auch das Gefühl eigentlich den ganzen Tag darauf zu warten, dass die Freundin anruft, aber auf Dauer wird man dabei nicht so glücklich, wie man sein könnte, und den Partner erdrückt man damit wahrscheinlich eher, was auf Dauer dem Beziehungsklima schadet. Also einfach wird es vermutlich nicht und ob ihr es 3 Jahre lang durchhaltet, weiß ich nicht. Aber wenn ihr es versuchen wollt, versucht es und vielleicht findet ihr ja irgendwie ein Gleichgewicht, mit dem ihr Leben könnt.

Viel Erfolg dabei jedenfalls^^

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Das wollte ich bisher auch, aber inzwischen bin ich so unsicher - aus zwei Gründen: Es ist nicht gesagt, dass ich dort Arbeit finde. UND seine Mutter macht mir Angst. Obwohl mein Freund deutlich älter ist als ich, hat er ein seltsames und engeres Hass-Liebe-Verhältnis zu seiner Mutter, als ich für normal halte. Jeden Sonntag bringt sie ihm eine Tasche voller Essen! Und sie redet mich schlecht. Habe sie nun 5 Jahre nicht gesehen, weil es damals Streit gab. Hätte es fast geschafft, uns zu trennen; mein Freund hat damals zu ihr gehalten. Irgendwann kam er zur Vernunft, meinte, er würde den Kontakt reduzieren und vor allem darauf bestehen, dass sie sich aus der Beziehung raushält.

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