Fenster schwitzen

8 Antworten

Es Liegt tatsächlich am Lüftung ( DIN 1946-6), Relevante Feuchtigkeit und außen Temperatur. Da die Fenster dichter geworden sind- Luft Austausch hat sich verringert. Relevante Feuchtigkeit draußen ist weniger als innen (Öfter Lüften) Bei größeren Temperatur Unterschieden Entsteht- Kondensat DAS IST NORMAL Lösung: ein Lüftungskonzept erstellen lassen Lüftung am Fenster einbauen lassen Bei weiteren Fragen- montage@ks-fenster.com oder Fach Personal ( Bereich Fenster Planung)

Auch wenn es einen erschreckt: Es ist gut, dass das Kondenswasser an den Scheiben ist. Häuser werden so geplant, dass die Fenster die kältesten Bereiche sind. Denn Luftfeuchtigkeit kondensiert auf kühlen Oberflächen. Gefährlich wäre es, wenn die Fenster wärmer als die Wände wären, dann würde dort das Wasser kondensieren und es käme zu Schimmelbildung. So lange also nur Wasser an den Scheiben ist, deutet dies nur darauf hin, dass mal wieder 5 min Stoßgelüftet werden sollte.

Wenn deine Fenster im unteren Bereich eine Silikonfuge aufweisen, solltest du dort die Feuchtigkeit auf jeden Fall wegwischen, da auch hier die Gefahr der Schimmelbildung besteht.

Wie denecke schon richtig schrieb, ist Kondenswasser an den Fenstern ein sichtbares Zeichen für den Bewohner, dass es höchste Zeit zum Lüften ist. Würde dieses Signal fehlen würden die Wände anfangen zu schimmeln, denn dort sehen wir das Kondenswasser nicht. Jede Wohnung ist anders und man kann nie sagen: "Früher hatte ich das nie". Nie ist ein Haus wie das andere. Daher muss man lernen mit jeder neuen Wohnung anders umzugehen. Kondenswasser an den Scheiben von innen ist immer ein Zeichen, dass die Luftfeuchtigkeit im Innenraum zu hoch ist. Daher muss gelüftet werden und auch ausreichend geheizt. Schlafzimmer müssen im Winter ebenfalls leicht beheizt werden. Offene Türen in der Wohnung bewirken ein "Überschlagen" der Raumluft, d.h. Feuchte aus Bad und Küche gelangen ungehindert in andere Räume und kann sich dort an den Fenstern und Wänden niederschlagen. Ganz falsch ist das Kippen der Fenster im Herbst und Winter. Das kühlt die ganze Fensterregion aus. Gelangt dann Luftfeuchtigkeit an das kalte Fenster, beschlägt es und Schimmel kann entstehen. Auch viele Pflanzen in der Wohnung begünstigen das Problem.

Auch wenn schon viel Richtiges geantwortet wurde noch ein Hinweis zum Lüften. Die Raumluft speichert mit zunehmender Wärme auch mehr Feuchtigkeit. Die kalte Luft von draussen ist im Umkehrschluss trocken. Wenn lüften, dann 2 x täglich stoßweise mit Fenster richtig offen raumweise für max. 10 - 15 min pro Raum, damit dieser inkl. Möbel nicht zu sehr auskühlt. Der dabei eintretende Luftwechsel schafft sehr viel Feuchtigkeit aus dem Haus.

Was heißt, die Fenster schwitzen? Habt Ihr morgens von innen "nasse" Fenster? Dann liegt es an dem zu großen Temperaturunterschied von draußen und drinnen - da sind die Fenster wohl nicht so gut isoliert wie die vorigen.

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