Wichtig beim Fundament sind die darüber in den Baugrund abzutragenden Lasten. Diese gehen vom Lasteintragungspunkt (z.B. Stützenunterkante) i.d.R. unter 45° Lastausbreitungswinkel nach außen. Wichtig ist, dass diese gedachte Linie innerhalb des Fundamentkörpers liegt und an der Unterkante des Fundaments dann eine ausreichende Fläche entsteht, über die die Last verteilt in den jeweils unterschiedlich belastbaren Baugrund abgegeben wird. Man kann aber Beton sparen, und das Fundament (mal im Querschnitt gesehen) wie eine Treppe gestalten. Die beiden Varianten? : vielleicht meint man Einzell- und Streifenfundamente? Ansonsten unterscheidet man da nicht systematisch.

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Ich bin Bauingenieur (Konstruktiver Ingenieurbau) und habe es nicht bereut. In meiner mittlerweile fast 30-jährigen beruflichen Laufbahn habe ich als Statiker, Konstrukteur, Bauleiter, Architekt, Projektsteuerer und Kalkulator gearbeitet. Die Ausbildung zum Bauingenieur ist hinsichtlich Bau tiefgründiger und analytischer. Architekten gestalten und müssen vor allem die Funktionalität des Gebäudes gewährleisten (nach Nutzerbedarf, nach Bauordnung, nach Wärmeschutz etc.). Ich kann Dir aus meiner Sicht mit einem Faible zu Naturwissenschaft nur zum Bauingenieur raten. Das mögliche Tätigkeitsfeld ist einfach größer. Der böse Spruch dazu lautet: Architekten wären auch Ingenieure geworden, wenn sie rechnen könnten ...

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Einmal Asbest eingeatmet ist das nicht wieder rückgängig zu machen, denn die Faser bleiben zumeist in den Lungenbläschen stecken. Asbest KANN krebserregend sein, muss es aber bei weitem nicht. Asbest kommt meistens in Baustoffen gebunden vor und wird erst durch den Abbruch in Faser frei. Diese sind i.d.R. so klein, dass man sie beim schweben in der Luft nicht sieht. In ein Gebäude, in welchem Asbest abgebrochen wurde, sollte man tatsächlich vorerst ohne Atemschutz nicht rein.

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Grundsätzlich erfüllt es die Anforderungen an den Kolonial-Stil, wie linda1429 schrieb. Dieser entspricht der allgemeinen Geschmacksauffassung in den USA und wird in allen möglichen Facetten variiert und den Wünschen der Nutzer angepasst. Insofern kann z.B. auch die Innengestaltung (entgegen zu traditionellen Baustilen völlig stilfrei sein und dem Geschmack des Nutzers angepasst sein.

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Sechs offene Säulengalerien umhüllen den massiven zylindrischen Baukörper. Der aus Marmorquadern aufgebaute zylindrische Kern des Turmes ist im Sockelgeschoß 3.9 Meter, darüber 2.5 Meter dick, die zugeordneten Außendurchmesser betragen 15.5 Meter und 12.70 Meter. Die Treppe wendelt sich spiralförmig im Kernmauerwerk bis zum Turmaufsatz. - Also ist es ein Massivbauwerk, da ja die raumabschließenden Wände statisch wirken und Kräfte ableiten. http://www.ploetzl.com/pub/derturm/img/bild31.jpg

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Wir sprechen hier von der "Verkehrslast", die in Wohnungen grundsätzlich immer mit 1,5 kN/m² (=150 kg/m²) anzusetzen ist - auf JEDEM m². Bei Decken in Wohnungen, welche ~ die letzten 20 Jahre gebaut wurden, ist dies immer beachtet worden und da sollte dieses Wasserbett auch kein Problem sein. Sicherlich steht da nich auch gleich noch ein Riesenschrank daneben. Bei älteren Decken und Holzbalkendecken bedarf es genauerer Betrachtung durch den jeweiligen Statiker.

Balkone werden übrigens mit 5 kN/m² (< 10 m²) oder 3,5 kN/m² (> 10 m²) bemessen.

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Wände, welche nur vertikalen Druckbelastungen ausgesetzt oder nur selbsttragend sind, können ohne Weiteres ohne Bewehrung errichtet werden (der Kairo-Tower ist 165 m hoch und nur mit unbewehrtem Beton errichtet).

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Wenn Du derzeit einen Ausbildungsberuf suchst, sollte nicht allein die Bezahlung der Auswahlgrund sein. Du muste den Job mal > 45 Jahre machen und da braucht es auch Motivation über Spaß am Beruf. Lehrlinge bekommen im Baubereich allgemein (zu) guten Lohn im Verhältnis zu den Gesellen. Am besten verdient man als ordentlicher Geselle eher in Ländern außerhalb Deutschlands wie Norwegen, Schweden, Kanad, USA ...

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Nach DIN beginnen tragende Mauerwerks-Wände prinzipiell bei 17,5 cm Breite. Die in der DDR gültigte vergleichbare TGL ließ 11,5 cm zu. Grundsätzlich sind aber für die Tragfähigkeit einer Wand Material, Last, Höhe und Länge inkl. Aussteifungen ausschlaggebend. Betonwände könne bei einsprechender geringer Größe auch dünner als 17,5 cm sein. Dünner als 10 cm macht schon wegen der notwendigen innliegenden Bewehrung keinen Sinn.

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Allgemein gibt es drei verschiedene Ausstattungsklassen (http://www.elektro-fachplanung.de/Fachinfo/Planungshilfen/Ausstattung/ausstattung.htm) - individuell ist immer mehr möglich.

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Wichtig sind die Geologischen und hydrologischen Randbedingungen. Grunbdsätzlich teile ich die Auffasssungen von Eisenbahn18201. Allerdings müssten mindestens noch drei Dinge Beachtung finden: Boden als Sickerpackung (Kies) ausbilden, welcher nicht in Lehm als bindiger Schicht enden sollte; Pumpensumpf anlegen, damit stehendes Wasser sofort nach EIntritt auch wieder abgepumpt werden könnte; Stützen durchaus in Holz möglich, wenn Keller belüftbar und die Stempel nicht länger in Wasser stehen

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Grundsätzlich kann man die Zangen zu dem vorgeschlagenen Zweck nutzen. Die Bretter sollten nur jeweils auf einer Zange fixiert werden und nicht so ausgebildet werden, dass sie eine Horizontalscheibe darstellen. Ansonsten wirklich nur für den Zweck nutzen, ein bisschen "Rümpel" da abzustellen. Das Holz-Material, was Du dazu nimmst, ist eigentlich egal.

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Rein von der Festigkeit her kannst Du den Beton bereits nach spätestens 2 Tagen begehen und nach einer Woche belasten. Grundsätzlich muss der Untergrund tatsächlich so kapillar sein, dass wirklich ein Feuchtigkeitsaustausch nach unten erfolgen kann (Kies, Sand), ansonsten baut sich ein Dampfdruck nach oben auf und die Dichtbahn wird ggf. beschädigt bzw. zieht die Feuchtigkeit in die angrenzenden Wände. Ich möchte Dir trotzdem raten, erst nach ca. 10 - 14 Tagen die Dichtbahn auf den Beton aufbringen.

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Die bisherigen Anworten stimmen voll und ganz. Die Dachterrasse wurde im übrigen nach Vorschrift mit mindestens 350 kg/m² Verkehrslast gerechnet. Da werden die Dielen neben Deinen Gästen auch noch getragen werden.

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Fugen zwischen Bauteilen sind immer Bewegungen unterworfen (Temperatur, stat./dyn. Belastung). Da eine Spachtelfuge quasi kein Widerstandsvermögen hat, wird diese immer wieder reißen. Risse wie von Dir geschildert, sind kein Mangel. Man hätte seites des Bauträgers aber auf die Sinnlosigkeit des durchgehenden Farbauftrages hinweisen können. Sicher und dauerhaft ist nur eine abgehängte Unterdecke gegen solche Risse. Deren Randfugen sind aber zu den Wänden unbedingt uach elastisch auszubilden. Mit >= 25 EUR/m² solltest Du dabei rechnen.

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Es ist generell üblich, dass auf Grundrissen und Lageplänen die Nordausrichtung des Bauwerks zu erkennen ist. Dies erfolgt unstandardisiert durch Nordpfeile, stilisierte Windrosen (Maku89: wer lesen kann, ist klar im Vorteil) oder Ähnliches. Oftmals ist dies zur Einordnung in die Umgebung aber auch zur Einschätzung von Witterungseinflüssen sehr hilfreich. Auch ist dadurch en Abgleich der verschiedenen Pläne miteinander (bei größeren Proketen) besser möglich.

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Da ich beim Bau eines Eissporthallenkomplexes von 2004 bis 2007 verantwortlich dabei war, kann ich recht verbindlich sagen, dass die Kosten mindestens bei ca. 1.300 EUR/m² BGF liegen - allerdings stark abhängig von Konstruktion, Größe, Zweck, .... Bei Deiner Annahme (hier: 10.000 m²) kann man also von mindestens 13 Mio EUR (netto) bzw. 16 Mio EUR (brutto) ausgehen. Das bedeutet auch zwei Normeisflächen von jeweils knapp 1.800 m².

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