Fehlendes Geh- und Fahrtrecht?

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3 Antworten

Das wirst du ohne Anwalt/Notar eher nicht lösen können. Du musst hier mehrere Dinge klären: Wann wurde die Übertragung des Rechtes versäumt? Wer war zu diesem Zeitpunkt Eigentümer des noch nicht geteilten Flurstückes? Wurde die Übertragung tatsächlich bei der Teilung versäumt und der heutige Eigentümer des vorderen Flurstückes  ist noch identisch mit dem Bewilligenden von damals, könntest du Chancen auf Wiedereintragung haben. Nennt sich denke ich Widerspruch gegen die Richtigkeit des Grundbuches, den Paragraphen weiß ich nicht. 

Sollte der Eigentümer des vorderen Flurstückes bereits in gutem Glauben lastenfrei erworben haben, kommst du ohne Einigung meines Wissens nicht weiter. Wobei ich deinen Kommentar unten nicht richtig einordnen kann. Geduldet ist nicht Vergessen. Waren Vorder und Hinterliegender Brüder? 

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Kommentar von Homerunner66
09.10.2016, 11:26

Das Grundstück wurde von Mutter mit Nießbrauch vor ca.8 Jahren auf Brüder überschrieben. Da war auch das Hinterliegergrundstück bereits bebaut. Anwalt ist seit Jahren leider nicht abschließend erfolgreich. Das fehlende Recht wurde leider erst nach Umschreibung festgestellt.

Nachbar duldet seit ca. 25 Jahren die Benutzung seines Privatweges durch mich, um auf mein Hinterliegergrundstück zu kommen. Hat er auch mir gegenüber mündlich weiter in Aussicht gestellt. Jedoch möglicher Eintrag erst, nachdem mein Bruder Ruhe gibt....

Vorder- und Hinterlieger sind Brüder.

Vielen Dank für bisherige Nachfragen und Antworten - muß nun leider

zum Flug auf Geschäftsreise -melde mich ab 19.10.16 wieder

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Wenn das Hinterliegergundstück mit einem Wohnhaus bebaut ist, wären auch die Leitungsrechte zu klären.

Ansonsten steht dir auf jeden Fall ein Notwegerecht nach § 917 BGB zu

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Wie kommt man bisher da hin

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Kommentar von Homerunner66
09.10.2016, 09:47

Zufuß durch den Vorderlieger (Bruder) oder geduldet über Zufahrt vom Nachbar, der auch über anwaltliche Begleitung kein Geh- und Fahrtrecht einräumt, da wiederrum mein Bruder alles versucht, hier "Sand ins Getriebe" zu bringen (u.a.Klagen etc.)

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Kommentar von ClausO
09.10.2016, 14:42

versuch es mit einer einstweiligen Verfügung, mit der Begründung, das der Erblasser nicht vorhersehen konnte, das es zu Familienstreit wegen Wegerecht kommt. weiters liegt da auch ein versehen des Amtes vor, die wohl übersehen haben, das ein Zugang gesetzlich verpflichtend ist, Dieses Grundstück Also nicht hätte ohne Wegerecht geteilt werden dürfen.

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