Faust - Stationen zur Katastrophe..?

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2 Antworten

Zu der Schuld würde ich sagen, dass Gretchen sich generell eher passiv schuldig macht, weil sie ohne großartig nachzudenken mit Faust schläft. Valentin wirkt auf mich, als würde er sich wie ihr Beschützer fühlen.

Da sie dies nun getan hat, ist er auf jeden Fall sauer, weil es gesellschaftlich nicht akzeptiert war. Des weiteren ist er enttäuscht, weil sie nicht mit ihm darüber geredet hat,und weil er sie Zeit seinen Lebens für eine bessere Person gehalten hat, die nicht unüberlegt gerade an solche Dinge herangeht. Er könnte auch etwas eifersüchtg sein, weil er is dahin immer der einzige Mann in Gretchens Leben war, und sich nun ersetzt fühlt.

All dies trieb alentin dazu, Faust und Mephisto erst aufzulauern.

Faust macht sich für mich in zwei Wegen schuldig, da er erst einmal Gretchen fast dazu drängt, obwohl er weiß, wie sie danach dastehen wird. Er ist, genau wie Gretchen, von diesem Gefühl der Liebe getrieben, dass für beide relativ neu zu sein scheint. Er lässt seine normale Vernunft außer Acht und lässt sich einfach treiben.

Außerdem hält er Mephisto nicht davon ab, Valentin zu töten, sondern steht nur daneben. Er verlässt sich daraf, dass mephisto das alles schon regeln wird, und denkt nicht wirklich an Konsequenzen für ihn, Valentin oder Gretchen.

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Ich würde die Dom-Szene so deuten, dass Gretchen nun versteht, dass sie in der Gesellschaft nur noch schwer akzeptiert werden wird. Dazu wird ihr ihre aussichtslose Situation klar. Der "Geist" repräsentiert ihr schlechtes Gewissen und die Meinung der Gesellschaft.

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Kommentar von HerokillerUNVEU
28.02.2017, 19:47

in Z. 3834 sagt Gretchen "Nachbarin! Euer Fläschen!" und fällt dann in Ohnmacht (Ende der Szene "Dom").. Hat sie etwas eingenommen? Ist das Fläschen von Marthe? Alkohol? deshalb die Erscheinung mit dem Geist?

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