Familiename nach Eheschließung mit einer gebütigen Russin

6 Antworten

Die einzige Möglichkeit ist die Variante, die elchelchelch vorschlägt. Die Chance ist aber wirklich minimal. Die Existenz weiblicher und männlicher Vornamen erkennt das deutsche Gesetz ja an, und bei Nachnahmen endet's plötzlich. Das ist Bürokratie.

Die Rechtslage wurde hier ja grundsätzlich schon gut beschrieben. Eine minimale Chance sehe ich noch im Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen Nr. 44: "Familiennamen, die anstößig oder lächerlich klingen oder Anlaß zu frivolen oder unangemessenen Wortspielen geben können, rechtfertigen regelmäßig eine Namensänderung. Bei der Prüfung der Anstößigkeit oder Lächerlichkeit eines Familiennamens ist der sachliche Maßstab allgemeiner Erfahrungen anzulegen. Besondere Gründe, die etwa in der Person, dem Beruf oder der Umgebung des Antragstellers liegen, sind zu berücksichtigen." Wenn man hiermit rechtfertigt, dass man im persönlichen Umfeld viele Russen hat- am besten auch noch im beruflichen Kontext, die sich bei der weiblichen Schreibweise alle lustig machen würden (natürlich sachlicher formuliert) und man somit regelmäßig Nachteile erleidet- könnte es ja ggf. doch klappen.

In Deutschland gilt eben das deutsche und nicht das russische Namensrecht. Und da gibt es eben nicht männliche/weibliche Endung. Er muss also deinen Namen exakt annehmen (mit -a am Ende), seinen behalten, einen Doppelnamen annehmen oder du nimmst seinen an.

Es ist Deutschen offensichtlich garnicht klar was das für ein Blödsinn ist..

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@aptem

Nein ist es auch nicht, weil es hier egal ist, wie der Name endet.

Zudem kenne ich eine ganze Menge Auussiedlerinnen, die das "a" am Ende abgegeben haben, nachdem sie hier nach Deutschland gezogen sind.

Es gibt im Namensrecht viele kuriose Sachen, nicht nur in D.

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