Fahrtkostenzuschuss vs. Entfernungspauschale.?

7 Antworten

Du darfst nicht nur den Rest bzw. Unterschiedsbetrag zwischen Kartenpreis und Entfernungspauschale angeben. Du musst einfach Deine Wege
zwischen Wohnung und Arbeitsstätte angeben. Das Finanzamt sieht doch
auch den Dir vom Arbeitgeber erstatten Betrag für die Karte. Jetzt hat
der Finanzbeamte möglicherweise Deine Angabe so aufgefasst, als wenn der von Dir angegebene Betrag alle Fahrten abdeckt und nicht nur die
Differenz zur Karte. Wenn die Differenz zur Karte jetzt aber niedriger
war als der Kartenpreis, hat der Finanzbeamte die Werbungskosten zu
Recht nicht berücksichtigt.

Du musst Arbeitstage x Entfernung x 0,30 und die Mobicard gegenrechnen. Sollte was übrigbleiben muss es steuerlich berücksichtigt werden wenn Deine Werbungskosten den Pauschbetrag übersteigen.

Danke. So sehe ich das nämlich auch. Den Rest habe ich angegeben und der wurde vom FA nicht anerkannt. Meiner Meinung nach nicht korrekt.

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@katim8

Widerspruch einlegen. FA hat eigentlich die Pflicht zur günstiger Berechnung

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@katim8

Du darfst nicht nur den Rest angeben. Du musst einfach Deine Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte angeben. Das Finanzamt sieht doch auch den Dir vom Arbeitgeber erstatten Betrag für die Karte. Jetzt hat der Finanzbeamte möglicherweise Deine Angabe so aufgefasst, als wenn der von Dir angegebene Betrag alle Fahrten abdeckt und nicht nur die Differenz zur Karte. Wenn die Differenz zur Karte jetzt aber niedriger war als der Kartenpreis, hat der Finanzbeamte die Werbungskosten zu Recht nicht berücksichtigt.

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Das Finanzamt hat recht.

Dein AG bezahlt ja Deine Fahrkosten - und somt kannst Du sie nicht vom FA zurückfordern.

Mein Arbeitgeber zahlt auch meine Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte - in Form von Gehalt. Ob nun ein abgekürzter Zahlungsweg benutzt wird und der Arbeitgeber die Kosten für ein Ticket übernimmt oder nicht spielt doch überhaupt keine Rolle. Sollte sich bei der Berechnung ergeben, dass der Zuschuss des Arbeitgebers geringer ist als die mir zustehende 0,30 EUR/km-Pauschale, so ist der übersteigende Betrag als Werbungskosten berücksichtigungsfähig. Natürlich nur insofern die gesamten Werbungskosten die 1.000,00 EUR WK-Pauschale übersteigen.

Und genau dehalb müssen die Wege Wohnung-Arbeitsstätte angegeben werden.

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Schauen Sie doch einfach mal in Zeile 17 und/oder 18 einer Lohnsteuerbescheinigung. Dort sind die Arbeitgeberzuschüsse aufgelistet. Diese Information hat das Finanzamt also. Dagegen setzten Sie jetzt die Ihnen entstanden Kosten für Wege Wohnung-Arbeitsstätte - pauschal mit 0,30 EUR/km einfache Strecke. Die Differenz stellen berücksichtigungsfähige WK dar.

PS: Das Finanzamt zahlt keinem Steuerpflichtigen Fahrtkosten.

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