Fahrradkauf - legal o. Helerei?

3 Antworten

Frag einfach nach der fahrgestellnummer. Diese kannst du von der polizei überprüfen lassen. Ist sie nicht als gestohlen gemeldet, kannst du das fahrrad kaufen. Theoretisch kann es dann zwar immer noch gestohlen sein, aber das kann man letztendlich nicht nachprüfen. Es gibt eben leute, die sich niemals die fahrgestellnummer notieren, und somit bei diebstahl auch keine angeben können. Bei autos wäre es das selbe, wenn es nicht in den fahrzeugpapieren stehen würde. 

Das war keine Antwort auf die Frage. Die Frage ist, ob die HV/der Ersteller der Kleinanzeige überhaupt zum Zeitpunkt des Verkaufs der Eigentümer ist.

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@Sudelnuppexxl

Was war daran nicht verständlich? Sofern dieser nicht die rechnung als beweis aufgehoben hat, kann man weder beweisen, dass er der rechtmäßige eigentümer ist, noch kann man das gegenteil beweisen. Es ist ein gebrauchtes fahrrad. Hebst du dir von allem was du jemals gekauft hast eine rechnung auf? Von einem bügeleisen, von einem besteckset, von deinem geschirr? Mit sicherheit doch nicht. Und wenn du dir in 5 jahren ein neues geschirr kaufst, weil du ein anderes muster willst und dein altes auf ebay verkaufst, wer sagt dann dass du es ursprünglich nicht mal beim ikea geklaut hast? Die antwort ist: keiner

Das bedeutet, sofern die fahrgestellnummer nicht bei der polizei im computer vorhanden ist mit einer meldung "gestohlen" kann man es ohne probleme kaufen. Ob es nun hehlerware ist oder nicht, kannst du im endeffekt von gar nichts im internet wissen. Außer bei großen bekannten online-händlern, da kann man sich in der regel drauf verlassen dass es keine hehlerware ist...aber selbst das könnte theoretisch gesehen dennoch gestohlene ware sein.

Folglich: lass checken obs gestohlen gemeldet wurde, wenn nicht, dann kannst es kaufen. 

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Wenn du Diebesgut kaufst, erwirbst du daran kein Eigentum. Der rechtliche Eigentümer kann es jederzeit wieder zurücknehmen bzw. zurückbekommen und du kannst gucken, wie du das Geld vom Hehler wiederbekommst.

Ich weiss dass ich an gestohlenen Sachen kein Eigentum erwerben kann. Deshalb fragte ich nach einem Kaufbeleg bzw. Eigentumsnachweis.

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kein gutgläubiger erwerb bei gestohlenen sachen

kaufst du ein gestohlenes rad, wirst du nicht wirksam eigentümer

Sonderumlage Eigentümergemeinschaft

Hallo! vielleicht kann mir ja jemand helfen

Ich habe mit meiner Zahlung am 07.10.2014 eine Wohnung erworben, bin aber bis zum heutigen Datum noch nicht im Grundbuch eingetragen. Am 02.09.2014 wurden bei einer Eigentümerversammlung Kosten für eine Sonderumlage (Beseitigung von Baummängeln für den 29.09.2014) beschlossen. Zahlungstermin war der 04.11.2014. In den Kaufunterlagen hab ich folgendes gefunden: Gemäß der Grundsatzentscheidung des BGH vom 18. Mai 1989 und 01.Dezember 1998 gehen Ihre Rechte und Pflichten gegenüber der Eigentümergemeinschaft erst mit dem Datum der Eigentumsumschreibung im Grundbuch auf den Erwerber über. Außerdem steht im Kaufvertrag, dass „dem Verkäufer bekannt ist, dass er unabhängig von der Regelung in dieser Urkunde zum Besitzübergang, gemäß § 16 II WEG für rückständige Lasten, die bis zum Eigentumsübergang anfallen haftet. Das Eigentum geht auf den Käufer erst mit Eintragung im Grundbuch über“
Ausgenommen davon ist, wie vereinbart, die Zahlung des Hausgeldes. Ich wurde auch im Vorfeld nicht über eine solche Sonderumlage informiert.

Die Hausverwaltung hat nun den Betrag von dem Konto des Verkäufers eingezogen, der wiederum die Zahlung zurückgehen ließ. Er verlangt jetzt von mir die offene Zahlung zu begleichen.

Wie verhalte ich mich?

Vielen Dank schonmal für die Antworten!

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Ich habe eine Whg. gekauft - mir wurde aber das letzte Protokoll der EV verschwiegen

Hallo zusammen,

Ich habe diese Frage auch mal in den vergangenen Tagen schon gestellt - heute habe ich aber erfahren, dass der Verkäufer bereit ist 50% (also €5000) zu übernehmen. Wie soll ich handeln? Eigentlich sehe ich das nicht ein, aber wie soll ich konkret vorgehen?

BITTE um HILFE! ICH BIN EUCH DANKBAR FÜR JEDE ANTWORT

ich habe vor Kurzem eine kleine Whg. besichtigt die als Kapitalanlage verkauft wurde. Die Whg. wurde von einem Makler im Auftrag verkauft. Der Verküfer befindet sich in Österreich und daher hat der Makler alles abgewickelt. Bei der Besichtigung hat der Makler mir auch unterlagen vorgelegt (Protokoll der letzten Eigentümerversammlung von 2011, Wirtschaftsplan, aktueller Mietvertrag etc). Ich fragte, ob es für 2012 bereits ein Protokoll unt WP gäbe - darauf antwortete der Makler, dass es keine Versammlung für das aktuelle Jahr gegeben hat. Nun habe ich entschieden die WHG. zu kaufen - wir waren beim Notar und haben den Vertrag unterschrieben. Inzwischen habe ich die Makler- und Notarkosten bezahlt, die Grunderwerbssteuer und alles weitere. Also fehlt nur noch der Kaufpreis. Letzte Woche bekam ich ein Brief der Hausverwaltung (als Begrüßung). Ich habe dort angerufen und mich vorgestellt - und kurz bevor ich auflegen wollte, fragte ich wann der Termin für die Eigentümerversammlung wäre (2012). Die Dame sagte mir, dass die Versammlung in Mail statt gefunden hat. Daraufhin habe ich über eine Vollmach das Protokoll bekommen. Damit ging es los......im Protokoll standen Punkte drin von denen ich noch nie gehört hatte, wie z.B. Faßadensanierung, Fenster und Türen-Erneuerung, Erneuerung des Kellers etc etc. Es liegt sogar ein Beschluß vor, dass die Hinterseite schon gemacht wird. Der Kostenvoranschlag dieser Maßnahmen beläuft sich auf ca. 10.000€. Was kann ich machen? Der Makler sagte, dass er nichts von diesem Protokoll wusste und konnte nur das vorlegen, was ihm der aktuelle Eigentümer mitgeteilt hatte. Jetzt ist der KV abgeschlossen und rechtskräftig und ich weiß, dass es sehr schwer ist. Ich brauche einen Rat - am besten wie es juristisch aussieht..Wie soll ich handeln?

Jeder nützlicher Tipp hilft mir sehr!

Viele Grüße, Philipp

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Wie kann ich eine komplizierte Grundbuch-Belastung gelöscht bekommen?

Hallo,

ich habe eine Frage zu einer Grundbuch-Belastung eines Grundstücks+Haus, dass ich plane zu erwerben. Der Fall setzt sich wie folgt zusammen.

Auszug aus dem Grundbuch: "Reallast betr. Unterhaltung von Ufermauern"

Erklärung Der Verkäufer "A" ist Eigentümer eines Grundstücks+Haus an dem ein Mühl-Kanal vorbei fließt. Die Nachbarn "B" sind Eigentümer dieses angrenzenden Kanals + anschließenden Wasserwerks. Eine Ufermauer des Kanals liegt allerdings auf dem Grundstück von "A". Weshalb o.g. Reallast laut Grundbuch auch dieses Grundstück von "A" belastet. "A" als Eigentümer des Grundstücks würde gerne eine Löschung dieser Grundbuch-Belastung erreichen, da natürlich niemand bereit ist, ein Grundstück zu kaufen, dass mit so einer Belastung „gesegnet“ ist. "B" hat allerdings signalisiert, dieser Löschung nicht zuzustimmen.

Soweit die Fakten. Habt Ihr eine Idee/Ahnung/Erfahrung wie oder ob man das o.g. Problem lösen kann? Kann man "B" verpflichten, für alles was in seinem Eigentum ist, auch selbst Haftung zu tragen?

Ich habe noch eine Idee: "A" bekommt das Grundstück seit Jahren nicht verkauft wegen dieser Belastung (und wegen dem miesen Gebäudezustand nicht vermietet) und muss momentan für die Instandhaltung des Hauses+Grundstück investieren.

Wäre es möglich, die Ufermauer aus dem Grundbuch von "A" rauszumessen. Sodass "B" seinen Kanal hat, "A" die Ufermauer + Haftung behält und ich mein Grundstück ohne Belastung? Ist das ein realistischer Deal? Dann hätte "A" das Haus los und das Geld, aber auch die Haftung.

Ich bin gespannt was ihr sagt. Und Danke schonmal für eure Auskunft.

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Darf ein Hersteller ein Garantiegerät ohne Rückfrage einfach einbehalten? (Samsung)

Hallo!

Vor ~5 Wochen schickte ich meine Heimkinoanlage von Samsung zur Reparatur bei Samsung ein, da sich diese nur noch über die Fernbedienung, nicht aber über die Tasten am Gerät bedienen ließ.

3 Wochen wartete ich auf eine Antwort von Samsung, bis ich den Schritt wagte und die Hotline anrief und unter der Angabe meine Seriennummer eine Info bekam. Folgendes wurde mir mitgeteilt: „Sehr geehrter Herr. Ihr Gerät ist bei uns eingegangen und geprüft worden, es handelt sich definitiv um einen Garantiefall. Leider haben die passenden Ersatzteile nicht mehr im Lager und ihr Gerät aus diesem Grund eingelagert. Sie bekommen in den kommenden Tagen eine Nachricht von ihrem Verkäufer (Real-Markt).“

Ich wartete ein paar Tage, mich ließ der Gedanke aber nicht los, warum und wie Samsung über mein Eigentum verfügen kann, wenn ich es doch nur repariert haben möchte. Eine Woche später rief ich erneut die Samsung Hotline an und fragte nach. Mir wurde mitgeteilt, dass ich das Gerät NICHT mehr wiederbekommen werde und auf die Gutschrift warten solle. Damit gab ich mich nicht zufrieden und ich stellte die bitte:„Bitte senden Sie mir mein Gerät, auch wenn es defekt ist, wieder zurück. Ich möchte keine Gutschrift, das Gerät funktioniert ja noch, wenn auch mit Einschränkungen. Es ist mein Eigentum!“

Wenige Tage später dafür die ernüchternde Nachricht von meinem Verkäufer (Real-Markt). Der Kauf war eine Sonderaktion im Real, Samsung würde eine Gutschrift in Höhe von ~80 Euro ausgeben. Damit wollte ich mich nicht zufrieden geben. Immerhin funktionierte das Gerät noch mit Einschränkungen und ich würde statt der 80 Euro lieber das defekte Gerät weiter verwenden. Der Neupreis lag immerhin bei ~450Euro!

Ich rief erneut bei der Samsung Hotline an und wurde unfreundlich empfangen. Aller Empathie zum trotz FORDERTE ich diesmal: „Senden Sie mir mein Gerät, MEIN Eigentum, bitte zurück“. Auch diesmal ohne Erfolg.

Nun stehe ich nicht viel schlauer da, dafür mit einem leeren Platz in meinem Wohnzimmerregal, in dem vor wenigen Wochen noch eine erstklassige Heimkinoanlage stand.

Meine Fragen:

Ist es rechtens, dass Samsung das Gerät einbehält. Es ist ja noch immer mein Eigentum?

Welche anderen Möglichkeiten habe ich, dieses Gerät wieder zu bekommen? (Es gibt das Gerät übrigens auch noch im Internet zu kaufen, natürlich nicht für 80 Euro, sondern für gut 250 Euro...)

Zu all dem Ärger kommen noch Kosten. 72min Samsung Hotline à 0,42 Euro die Minute zuzüglich der Versandkosten die ich tragen musste zum einsenden, da es bei Samsung keine Rücksendescheine gibt. Kann ich diese Kosten irgendwie erstattet bekommen?

Ich bin für jeden Rat und Hilfe dankbar. Für mich stellt sich das wie ein Diebstahl dar. Ich verlange mein Gerät zurück, welches noch immer MIR gehört.

Darf ein Hersteller das einfach einbehalten? Was kann ich noch tun?

Ich wünsche allen antwortenden und lesenden besinnliche Ostern.

Liebe Grüße, ein ehemaliger Samsung Kunde und Fan

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Unfreundlicher Verkäufer - kauf stornieren?

Brauche nochmal euren Rat da ich nun etwas ratlos bin. Hab mir ein bike angesehen und mündlich zugesagt das ich es nehme. Es muss aber erst noch bestellt werden d.h. Ich habe es noch nicht. Nix angezahlt und auch nix unterschrieben. Später hatte ich noch zwei Fragen und wurde enttäuscht von der kundenfreundlichkeit meines radladens. Um genau zu sein, habe ich angerufen weil ich wissen wollte wie das mit der Garantie aussieht und der genervte Verkäufer sagte oberschlau: "Wird schon nix kaputt gehen wenn Sie ordentlich damit umgehen" - Bäm. Zur Garantie bekam ich trotzdem keine genauen Auskünfte Dann wollte ich noch daß sie die Werbeaufkleber weglassen (die haben so große Werbeflatschen des fahrradladens die im nachinein nur sehr schwer abgehen und doof aussehen) die sie immer beidseitig auf den Rahmen kleben weglassen. Da hieß es : " Wenn Sie den Aufkleber drauf haben werden sie in unserer Werkstatt bevorzugt behandelt. Wir können den schon weglassen aber dann kriegen Sie keine Spezialbehandlung mehr!" - bäm. und beides in einem genervten, hochnäsigen Ton das mir die Lust aufs Bike vergangen ist und ich gerne absagen wuerde. Was würdet ihr tun???

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eBay Käufer droht mit Anwalt - was tun?

eBay Verkäufer trifft auf Käufer, der ohne Anwälte keine Probleme lösen kann.

Folgender Fall, zusammengefasst:

eBay-Privat-Verkäufer verkauft ein Gerät im Wert von ca. 85EUR auf eBay. Zustand: "Neu-Sonstige". Käufer ersteigert es. Als Zahlungsmethode wird auch der standardisierte eBay-Zahlungsdienst angezeigt. Käufer zahlt per dieser nach Auktionsende. Käufer aber überweißt den vollen Betrag per P.P. zurück (Rückzahlung). Begründung: Vermeidung der P.P.-Gebühren (wenn auch in diesem Falle minimal). Fehler seitens des Käufers: er vertraut auf die Kooperation des Käufers, fragt erst NACH der Rückzahlung nach, ob der Käufer damit einverstanden sei.

Dieser jedoch reagiert empört, rastet aus und kontaktiert umgehenst seine Anwälte, von denen der Käufer (angeblich?) demnächst Post erhält, "inkl. Rechung über den entstandenen Schaden durch [...] unterlassene Warenübergabe trotz Einhaltung des Geldübergabevertrages" (Zitat Ende).

Verkäufer entschuldigt sich mit der Begründung, nicht gewusst zu haben, dass es für den Käufer ein solches Problem ist, statt P.P. per Banküberweisung zu zahlen. Verkäufer bietet Käufer an, doch gerne nochmals per P.P. zu bezahlen, damit man die Angelegenheit friedlich lösen kann.

Antwort des Käufers: Protest, Warnung mit Kontaktaufnahme der ortsansässigen Polizeidienststelle für Internet-Kriminalität, außerdem soll der Verkäufer ihm Schadensersatz leisten. Dazu außerdem noch innerhalb einer vom Käufer gesetzten Frist von 3 Tagen eine(n) "Eigentumsnachweis/Unbedenklichkeitsbescheinigung/Kaufbeleg/Bestätigung" vorlegen, da der Käufer gemäß §259 StGB Absatz 1 fürchtet, Hehlerware ersteigert zu haben.

Frage nun: muss solch eine Aufblasung eines geringfügigen Verkaufs auf eBay wirklich sein ? Kann der Käufer tatsächlich Schadensersatz verlangen? Wie hoch kann dieser ausfallen? Wird sich die Polizei einer solchen Sache annehmen? Und wenn als Artikelzustand "Neu:Sonstige" angegeben wurde, muss der Verkäufer dann tatsächlich einen Kaufbeleg o.ä. vorweisen müssen? Was passiert, wenn er keinen hat, sondern der Zustand des Gerätes nun einmal einfach tadellos=wie neu ist?

Was passiert, wenn der Verkäufer die vom Käufer gesetzte Frist von 3 Tagen nicht einhält, um den Kaufbeleg vorzuweisen ?

Vorab vielen Dank für Meinungen.

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