Fahrerflucht trotz Beinaheunfall?

7 Antworten

"Die Frau hat das Fenster erst zögerlich runter gelassen und mir auch nicht wirklich in die Augen gesehen und mir eben nur mit leiser stimme gesagt dass es ihr leidtut und sie hätte nicht richtig aufgepasst."   Damit hat sie doch eindeutig, für mich jedenfalls, gezeigt, dass sie eingesehen hat, dass sie was falsch gemacht hat und ein schlechtes Gewissen hat. Und da es nicht zu einem Unfall kam,brauchst du keine Anzeige machen, denke sie ist mit ihrem schlechten Gewissen schon bestraft genug.

Im §142 StGB heißt es:

(1) Ein Unfallbeteiligter, der sich nach einem Unfall im Straßenverkehr vom Unfallort entfernt, bevor er

1.

zugunsten der anderen Unfallbeteiligten und der Geschädigten die Feststellung seiner Person, seines Fahrzeugs und der Art seiner Beteiligung durch seine Anwesenheit und durch die Angabe, daß er an dem Unfall beteiligt ist, ermöglicht hat oder

2.

eine nach den Umständen angemessene Zeit gewartet hat, ohne daß jemand bereit war, die Feststellungen zu treffen,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.


Ein Unfall ist ein plötzliches, zumindest von einem der Beteiligten nicht gewolltes Ereignis, das im ursächlichen Zusammenhang mit dem öffentlichen Straßenverkehr und seinen Gefahren steht und zu einem nicht gänzlich belanglosen fremden Sach- oder Körperschaden führt. Eine Gefährdung allein ist noch kein Unfall. Das zum Schaden führende Ereignis muss unmittelbar Folge eines Verkehrsvorgangs sein.

http://www.verkehrslexikon.de/Texte/Verkehrsunfall01.php


Du kannst Anzeige erstatten.

Das aber nicht wegen Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort, sondern nur wegen der Vorfahrtverletzung.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ("Unfallflucht") setzt erstens einen Unfall (und nicht nur eine Gefährdung)  und zweitens den Vorsatz des Beschuldigten voraus, der sich also vom Unfallort entfernt haben muss, obwohl er wusste oder wissen musste, dass er an einem Unfall beteiligt war. 

Eine Anzeige wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort kann man in jedem Fall erstatten. Es obliegt dann zunächst der Staatsanwaltschaft und letztendlich einem Richter zu beurteilen, ob tatsächlich eine "Unfallflucht" vorlag oder nicht.

Im vorliegenden Beispiel mangelt es meines Erachtens nach am Vorliegen eines Unfalls. Wärst du allerdings beim Ausweichen gegen einen Baum gefahren, dann sähe die Sache anders aus.

Eine Anzeige wegen Nichtbeachtung der Vorfahrt mit Gefährdung der vorfahrtberechtigten Person ist da wesentlich erfolgversprechender. Diese lag offenbar tatsächlich vor und kann mit einem Bußgeld von 100 Euro geahndet werden. Zudem gibt es dafür einen Punkt im Fahreignungsregister.

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Vielen Dank im Voraus!

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