Externe Festplatte unter Window und Mac verwenden? Vorteile und Nachteile der Dateisysteme?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das Tool ist cool, aber 20€ ist echt übertrieben 

ExFat ist cool für Mac und Windows aber am TV geht es warscheinlich nicht. 

Wenn ich NTFS Festplatte am Mac benötige dann schließe ich diese am USB Port der fritzbox an und schreibe die Daten auf die Festplatte via Netzwerk. 

Wenn ich Filme am TV sehen möchte dann kopiere ich die Sachen auf eine netzwerkfestplatte und habe von annen Geräten dadrauf zugriff. 

Tv, Blueray Player, iPhone, MacBook, Windows PC sind alle kompatibel mit der Netzwerk Festplatte /NAS

Das Ding ist ich benötige die Festplatte ja auch wenn ich mit dem Macbook unterwegs bin und zuhause den Windows Rechner habe. 

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@TheBl4ckS3nf

Ok. Also ExFat ist dann gut aber für den TV wird es nicht gehen. Dann brauchst du für den TV eine eigene Platte. 

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@acoincidence

Naja ansonsten schliess ich die Platte an der PS4 an da die ja ExFAT unterstützt

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Ich benutze als Mac-User nur die Windows-Formatierung auf Medien, die für Datenaustausch gedacht sind.

Wenn ich meine externe Festplatte an den Fernseher anschließe, habe ich die Möglichkeit Musik zu hören oder Filme zu schauen, die auf diesem medium sind. Dabei kommt es nicht auf die Formatierung an, sondern eher auf das Format der Songs bzw. Filme. Da ich auf meinem separaten TV-Receiver, an den ich per USB eine externe auf  FAT 32 formatierte HD anschließen kann, Filme im .ts-Format aufnehme, weiß ich, dass die mein TV abspielen kann.

Daten bearbeiten kann ich natürlich nur am Rechner.

Der Paragon Treiber ist angeblich nicht schlecht, aber nicht kostenlos und auch Updates sind bei Paragon oft nicht kostenlos.

Tuxera hat NTFS-3G für Linux entwickelt, welches kostenlos angeboten wird. Es ist auch mit Mac kompatibel. Ich nutze dieses tolle Tool schon seit längerem und es läuft auch stabil und ohne Ausfälle.

ExFat hat den Vorteil, dass es einfacher in der Verwaltung ist. Leider ist die Unterstützung noch nicht sehr weit verbreitet wie bei NTFS oder FAT/FAT32, so dass der Einsatz limitierter ist.

NTFS hingegen erlaubt eine Benutzerverwaltung, welche den Zugriff auf private Dateien für Unbefugte beschränken oder verweigern kann. Außerdem erlaubt es ein sog. Journaling mit dem Fehler leichter wieder aufgefangen und korrigiert werden können. Hinzu kommt, dass sich Ordner defragmentieren lassen, was im Gegensatz dazu bei ExFAT u.U. eine erfolgreiche Datei-Defragmentierung verhindern kann.

Für mich gibt es als Windows- und Linux-Nutzer derzeit immer noch kein besseres Dateisystem als NTFS. Leider hält Microsoft hier den Fuß auf der Leitung und gibt den Quellcode zumindest für professionelle OpenSource-Lizenzen immer noch nicht frei. Allerdings liefert Tuxera bisher einen exzellenten Job und da gibt es schlimmstenfalls noch Schönheitsfehler zu makeln.

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