Eure Meinung zu Ramadan?

26 Antworten

Jedem das seine. Da ich nicht gläubig bin und es mich ja in keinster Weise irgendwie belästigt oder so, ist es mir relativ egal. Auf der anderen Seite finde ich das aber sogar ein bisschen interessant und kann mir nicht vorstellen, dass ich es schaffen würde, vor allem nichts zu trinken würde mir schwer fallen.

Eine gute Freundin von mir ist Muslimin, deswegen war ich mit ihr und ihrer Familie vor zwei Jahren bei diesem Iftar Fest und das fand ich eigentlich auch ganz interessant. In der Schule finde ich es immer schlimm, weil ich ihr zum Beispiel aus Gewohnheit was zum Essen anbiete und mir dann erst einfällt, dass sie gerade nichts essen darf/soll und dann fühl ich mich irgendwie immer voll schlecht.🤦🏼‍♀️😂

Es ist anders als die christliche Fastenzeit (ja auch wir haben so eine Fastenzeit) doch einheitlich sind beide religiös.

Und eine Fastenzeit ist auch gesundheitsfördernd. Wenn sie als solche richtig durchgeführt wird.

Fasten heißt nichts anderes als für eine bestimmte Zeit sich in etwas einschränken oder darauf verzichten. Und wenn es das Handy für einen Monat ist. Es muß nicht immer das Futter sein.

Ich selber mache Tagesfasten und es geht mir tags drauf richtig gut. Ist auch gut für das Immunsystem. So eine kleine Pause/ Urlaub.

Ich bin Atheistin und wahrscheinlich wissen Sie, was Atheisten darüber denken.

Jeder Mensch hat das Recht, seine Religion zu üben, sobald er niemanden schadet. Klar, sie können und dürfen fasten. Bitte Jammern nicht neben mir in der Schule im Betrieb und sagen nicht ich kann das nicht tun, weil ich jetzt faste. Arbeitspflicht muss erfüllt werden, sonst nehmen Sie Urlaub.

Noch schlimmer wäre es, wenn Muslime böse Blicke oder irgendwas murmeln während ich in Ramadan Zeit in der Öffentlichkeit esse, trinke oder meinen Freund küsse. Das wäre unzumutbar und solche Situationen habe ich in Nordrhein-Westfalen erlebt -_-

"Böse Blicke". "irgendwas murmeln" - absolut harmlos. Offen beleidigt zu werden - das finde ich unzumutbar. Und das ist es, was ich von Atheisten nur zu gut kenne.

1

Es gehört halt einfach zum Islam. Die Gläubigen wollen damit unter anderem Beweisen, dass sie stark sind. Ea variiert bestimmt auch von Muslim zu Muslim, weil nicht alle streng gläubig sind, aber man sollte es respektieren und sie es tun lassen.

Also Fasten an sich ist eine akzeptable Sache. Mehr noch, die Wissenschaft hat festgestellt, dass es tatsächlich zu Selbstreinigungsprozessen in den Körperzellen kommt, wenn man nicht isst, sondern nur Wasser, Tee oder Brühe trinkt. Empfohlen wird oft das intermittierende Fasten, bei dem man diese Effekte schon erreicht, in dem man 16 Stunden keine Nahrung zu sich nimmt. Ausreichende Wasserversorgung ist aber ganz wichtig.

Jesus hat ja auch gefastet und - wie bei allem, was er getan und gesagt hat - es war gut.

Ich habe einmal gelesen, dass die Menge der gekauften Lebensmittel und die Energieaufnahme vieler Muslime im Ramadan einen Höchstwert im Jahr annimmt, da man nach Sonnenuntergang wahrscheinlich das Bedürfnis hat, sich vorsorglich richtig satt zu essen.

Was ich nicht verstehen könnte ist, wenn man über den Tag auf Wasserzufuhr verzichtet. Das kann für den menschlichen Organismus nicht gesund sein.

Was möchtest Du wissen?