Erreichbarkeit am Arbeitplatz - Kindergarten - Krankheit des Kindes?

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Hallo,

ich bin auch Erzieherin, und Mutter. Bei uns in der Einrichtung gibt es in jeder Gruppe ein Telefon für den Notfall, und die Leitung hat das Haupttelefon im Büro. Das ist immer erreichbar, und wenn sie mal nicht da ist, dann wird das in irgendeine Gruppe gegeben.

Ich kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, warum man das Telefon abstellt. Es ist doch eigentlich klar, dass Eltern mal anrufen oder die Erzieher in dringenden Fällen erreichbar sein müssen. Du bist sicherlich nicht der oder die einzige dort, die Kinder hat, oder? Und wenn einem Partner etwas passiert, dann kann in der Kita auch keiner erreicht werden. Unmöglich.

Außerdem... muss die Leitung doch auch mit anderen Instutionen kommunizieren....? Dem Träger, der Stadt, und, und, und...  Finde ich ehrlich gesagt super engstirnig und untragbar.

Aber ihr seid doch ein Team, oder solltet zumindest ein Team sein, in dem jede Stimme gehört werden sollte. Kann man das Thema nicht beim Teamtreffen auf den Tisch bringen und in Ruhe besprechen? Das wäre doch eine realistische Maßnahme, um die Dinge zumindest in die richtige Richtung zu rücken. Mit ein paar gut zurechtgelegten Argumenten dürfte das doch kein Problem sein, oder?

Außerdem wundere ich mich sehr, dass euch die Eltern noch nicht aufs Dach gestiegen sind... Finden die das denn ok?

Welche Gründe hat diese Regelung laut der Leitung? Sie hat doch vor allen Dingen einen Bürojob und die Kids werden dadurch doch auch nicht gestört.

Richtig daneben finde ich die Antworten, dass das früher auch nicht anders war. Heutzutage benutzt jeder das Internet, Telefonflatrates und Smartphones, aber früher war alles besser und warum sollte man das ändern? Ganz schön fragwürdig.

Natürlich werden die Erzieher das kranke Kind nicht aus der Kita schmeißen, aber meine Güte, jeder weiß, dass ein krankes Kind ganz andere Aufmerksamkeit braucht, als ein gesundes. Da ist ein Erzieher direkt mal raus aus dem ganzen, um zu trösten, zu kuscheln und so weiter. Das ist auch für die Gruppe untragbar, und natürlich ist das für das Kind auch nicht schön. Vor allem in einer Situation, in der man sich schlecht fühlt, möchte man doch in seinem Zuhause und bei seiner Mama oder seinem Papa sein.

Du oder du und deine Kollegen habt doch sicher genügend Argumente, warum ihr im Notfall lieber erreichbar wärt und als Erzieher/Sozialpädagoge wird die Leitung doch nicht drum rum  kommen, diese Argumente als gültig und sinnvoll anzuerkennen.

Und wenn alles nichts hilft, tu dein Handy halt in die Tasche oder schau alle Stunde mal in den Garderobenraum in die Jackentasche. Aber ganz ehrlich, was für ein Mist!

Hey du!

Dieser Angestellte arbeitet also in einer Kita. Er ist selbst tagtäglich mit der Betreuung von Kindern betraut. Diese Kita wird erwarten, dass sie bei jedem Kind IMMER eine Person erreichen kann, die dem Kind vertraut ist und die das Kind ggf. abholen kann. Und das zurecht, denn ein krankes Kind gehört nach Hause und nicht in die Kita. Zum einen muss es sich selbst erholen, zum anderen soll es keine anderen Kinder anstecken. Ganz abgesehen von Notfällen, in denen eine erziehungsberechtigte Person erreichbar sein muss um ggf. Entscheidungen zu treffen (Notoperation etc.).

Die Eltern des Kindes müssen gewährleisten, dass sie in solchen Fällen immer erreichbar sind. Zumindest eine Vertrauensperson muss sofort verfügbar sein, für den Fall der Fälle muss aber auch ein Erziehungsberechtigter immer erreichbar sein (zumindest telefonisch). In dem geschilderten Fall ist das nicht gegeben. Ob es eine rechtliche Handhabe gibt weiß ich allerdings nicht. 

Ich würde raten, mit dem Vorgesetzten zu sprechen. Der Erziehungsberechtigte möchte durchgehend erreichbar sein, welche Möglichkeiten gibt es? Kann man das Telefon so umprogrammieren, dass es durchgehend erreichbar ist? Kann es eine Sonderregelung geben, dass die betreffende Person ihr Handy am Arbeitsplatz nutzen darf? Ich würde auf das Wohl des Kindes appellieren, das ja auch für diese Einrichtung bestimmt im Vordergrund steht. 

Viel Erfolg!

In der Regel gibt man bei der Schule/ nachschulischen Betreuung/ im Kindergarten... eben da wo das Kind sich aufhält... diverse Telefonnummern an.

Also Telefonnummer/ Kontaktmöglichkeiten daheim, Handy, Arbeitsstelle, Notfallnummer falls der Erziehungsberechtigte nicht erreicht werden kann (nächste Verwandte beispielsweise).

Insofern also eigentlich kein Problem.

Zusätzlich kommt mir bei deiner Frage eines seltsam vor. Eine Kindertagesstätte bei der Anrufe nur zu den Bringzeiten und Abholzeiten angenommen werden? Über den restlichen Arbeitstag hängt nur der AB dran - und das wird nicht mal abgehört? Da bekommt diese Einrichtung aber mit der Zeit massivste Probleme denke ich... Immerhin muss die Erreichbarkeit der Einrichtung gewährleistet sein, und die Einrichtung steht ja auch mit Ärzten/ Therapeuten/ sonstigen Einrichtungen/ dem Träger/ Handwerkern etc in Verbindung. Wäre auf Dauer recht blöd wenn all jene nur zur Hol und Bringzeit anrufen können/ zurückgerufen werden - oder wichtige Infos nicht ankommen da der AB nicht abgehört wird

Danke dir.

Grundsätzlich hast du Recht. Im akuten Fall sind jedoch die Verwanten alle Verhindert. Blöder Zufall.

Ja das ist der Punkt der mich auch wundert. Ein AB ist eigentlich untypisch aber die Leitung der Einrichtung besteht darauf. Gründe will Sie nicht äußern.

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In der Kita, die meine Kinder besuchten, war das eigentlich ganz ähnlich. Mit dem kleinen Unterschied, dass die Leitung immer, wenn sie im Büro war den AB abgehört und entsprechend zurückgerufen hat.

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Ich freue mich, wenn sich jemand auskennt - Psychologe / Arzt / Pädagoge und dieses Verhalten erklären kann.

Um ein so genanntes Schreikind handelt es sich ja offensichtlich nicht.

Das Kind ist ca. 3 Jahre - trägt noch Windeln - es gibt ein jüngeres Geschwisterkind ca. 8 Monate und vermutlich ein Stiefgeschwisterkind ca. 9 Jahre. Letzteres scheint nur ab und an beim Vater zu sein - ist also nicht permanent anwesend.

Die Eltern: Vater schätzungsweise Mitte 40, Mutter Anfang / Mitte 30, alles so in Richtung Villa Kunterbunt - was Kinder ja eigentlich mögen müssten - deshalb irritiert das Schreien umso mehr.

Zusätzlich gibt es noch einen Hund.

Mutter ist in Elternzeit - Vater auch oft zu Hause.

Kinder gehen in keine Krippe oder Kindergarten - sind rund um die Uhr zu Hause.

Kind wird von morgens an im Garten geparkt.

Wohnung ist nicht eben sauber, Kinderwagen etc. ebenso wenig.

Kinder und Eltern sind jedoch sauber angezogen.

Ansprechen möchte ich die Eltern nicht, was mit dem Kind los ist, würde ich dadurch auch nicht erfahren.

Ich bin nicht zu 100 % sicher, aber das Kind wird mit einem Mädchennamen gerufen, das Geschlecht ist jedoch eindeutig männlich (lassen es nackt rumlaufen) Die Haare des Kindes sind lang. Vom Gesicht her hätte ich auch auf Mädchen getippt, die Farben der Kleidung sind auch nicht eindeutig männlich.

Könnte dies damit zu tun haben? Fühlen sich Kinder ggf. bereits so früh falsch in ihrem Körper?

Es gibt hier viele Kinder, und keines schreit scheinbar grundlos aus dem Nichts wie am Spieß.

Unabhängig davon, dass wir uns Gedanken machen und natürlich auch stört, wie sollen wir uns verhalten?

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Danke und viele Grüße

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