Erpressung von der Arbeitsvermittlerin

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18 Antworten

Waren das denn immer die selben Maßnahmen,also dienten sie dem selben Zweck ?

Dann solltest du mal eine schriftliche Beschwerde einreichen oder überprüfen,ob sich deine Maßnahme nicht mit deinen Arbeitszeiten von deiner Beschäftigung schneidet,denn diese hat Vorrang,du bist nämlich verpflichtet,deine Bedürftigkeit so gut es geht zu verringen oder ganz zu beenden.

Informiere dich bitte, ob es in deiner Stadt oder in der Nähe davon eine Sozialberatung bzw. Arbeitslosenberatung gibt. Was deine Vermittlerin macht ist meines beschränkten Wissens nach nicht rechtens und eine Beratungsstelle wird dir gern helfen, dagegen vorzugehen. Im besten Fall kannst du Widerspruch einlegen oder sogar klagen. Das ist nämlich ein ganz klassischer Fall von Ausbeutung. Man muss nicht einmal die Eingliederungsveteinbarung unterschreiben, aber wie gesagt lass dich fachlich beraten, mitsamt Unterlagen.

Oder verzichte auf das Geld und hab dann Deine Ruhe. Ist doch das Einfachste?

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Wird die Eingliederungsvereinbarung (EGV) nicht unterschrieben, wird ein Verwaltungsakt erlassen, der keine aufschiebende Wirkung hat.

Besser ist es, die EGV zu verhandeln (ist ja ein Vertrag zwischen dem Jobcenter und einem mündigen Bürger), und sich bei der Verhandlung begleiten zu lassen von einem erfahrenen Beistand = Behördenlotsen.

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Eine Maßnahme sollte auch den Sinn einer möglichen Beschäftigung nach sich ziehen. Wenn du wahllos von einer Maßnahme in die nächste gesteckt wirst, was eigentlich gar nicht geht so kurz hintereinander, gibt es immer einen Chef der Anstalt.

Das ist zwar in meinen Augen nichts sinnvolles, aber Erpressung ist das nicht. Dann geh einfach zu der Maßnahme und mach sie mit, ob du sie nun sinnvoll findest oder nicht.

Erpressung ist das nicht! Wenn du das so in aller Öffentlichkeit sagst, kannst du in Teufels Küche kommen, damit machst du dich nämlich strafbar, wegen übler Nachrede. Die Vermittlerin tut nur ihre Pflicht, und wenn sie dich mit einer Maßnahme fördern will, solltest du eigentlich dankbar sein. Weiß das Arbeitsamt, dass du arbeitest? Wahrscheinlich nein, denn dann würde dich deine Vermittlerin vorher fragen, ob die Maßnahme mit deinem Arbeitsplan vereinbar ist. Wenn es dir so nicht passt, musst du dich eben selbst auf die Arbeitssuche begeben. Wenn du das dem Arbeitsamt überläßt, bist du in zwei weiteren Jahren sicher immer noch ohne Arbeit. Ich war schon des öfteren arbeitslos, neue Jobs habe ich immer ohne Arbeitsamt gefunden, die sind in der Hinsicht nicht gerade hilfreich.

Das mit der Strafbarkeit, weil Eulle sich hier beklagt, ist Quatsch. Es handelt sich nicht um üble Nachrede, ist also keine Beleidigung. Denn sie nennt nicht den Namen der Sachbearbeiterin.

Sollen sich nun sämtliche Sachbearbeiter / Sachbearbeiterinnen der Jobcenter, die sich angesprochen fühlen, zur Staatsanwaltschaft hinbewegen, um Strafanzeige zu erstatten???

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Du hast mit Sicherheit eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben. Schau da nochmal rein.

Wenn die Sachbearbeiterin Dir androht, Dich bei Nichtantritt der Maßnahme zu 100% zu sanktionieren, bist Du wohl unter 25 Jahre jung.

In dem Alter sollen die Arbeitslosen so schnell wie möglich fit für den Arbeitsmarkt gemacht werden, damit sie sich von Hartz IV abnabeln und in ihr berufliches Leben starten können. Je kürzer die Arbeitslosigkeit dauert, desto größer sind die Chancen dazu. - Die Arbeitslosen sind gehalten, kraftvoll so schnell wie möglich ihre Hilfsbedürftigkeit zu beenden und selbst ihr Geld zu verdienen.

Geh also zu den Maßnahmen und schau, was Du dabei dazulernen kannst - beruflich und auch sozial. - Gleichzeitig schreib Dir die Finger fransig, bis Du einen Ausbildungsplatz oder eine (möglichst Vollzeit-)Arbeitsstelle gefunden hast.

Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg und ein befriedigendes berufliches Leben.

Das ist keine Erpressung, sondern der normale Fall. Ich selber kenne das nur zu gut. Gelernte Fachkraft. Laut Arge, bin ich unterqualifiziert, und bekomme deshalb immer wieder irgendwelche Maßnahmen angeboten, die nichts bringen. Wozu z.B. 5 Bewerbertrainings? Lehne ich dieses ab, bekomme ich aber eine Kürzung oder sogar eine komplette Sperre. Also: Augen zu und durch.

Genau, einfach denken: die wollen das und ich krieg mein Geld. keine Debatte, einfach machen. Ob sinnvoll oder nicht.. egal. Machen.

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6 Maßnahmen ist schon viel. Wende dich doch mal an den Vorgesetzten. Oder noch besser, such dir selbstständig eine Arbeit dann musst du dort nicht mehr hin. ;-)

Erpressung ist das nicht. Sie versuchen halt, Dich für den Arbeitsmarkt fit zu machen.

Such Dir doch einfach selbst eine Arbeit. Du musst ja nicht auf Vermittlungsangebote warten! Und wenn Du was gefunden hast, machst Du denen eine lange Nase.

Das ist doch keine Erpressung. Wo lebst du denn?

Sei froh, dass sich die Vermittlerin so um dich kümmert. Genauso gut könnte sie dich dir selbst überlassen. Dann hättest du das Nachsehen.

Als ich arbeitslos war, war ich froh, dass ich zwei Maßnahmen bekommen hatte. Erstens war ich weg von der Straße. Und zweitens bin ich dadurch nicht dümmer geworden.

Dafür, dass du nur geringfügig arbeitest (wie viele Stunden?), darf dich die Vermittlerin in Maßnahmen stecken in der Hoffnung, dass du etwas lernst und einen richtigen Vollzeitjob bekommst.

Erpressung? Sehe ich nicht so.

Das ist keine Erpressung, das darf die Arge um dich zu "qualifizieren".

Aber was hälst du davon anstatt nur auf Vorschläge der ARGE zu warten mal selbst aktiv zu werden bei der Arbeitssuche? Hintern hoch und bewegen.

Erpressung von der Arbeitsvermittlerin

geht mir auf arbeit auch so. da erwartet mein chef wirklich das ich meine aufgaben erfülle. sollte ich ihn da vllt verklagen??

woran liegts denn das du nur geringfügig beschäftigt bist??

Sie erpresst Dich nicht. Du willst Geld, also halt Dich an die Spielregeln.

Jobvorschläge? Hast Du das Wort Eigeninitiative schon mal gehört? Du solltest selber suchen können, das gehört auch zu Deinen Eigenbemühungen.

Und sieh es mal so: so wie Du Geld für Arbeit kriegst.. kriegst Du vom Amt geld für eine Massnahme. Beides kann, muss aber nicht Spass machen. Sie es wie einen Job, der nicht soo prickelnd ist.

Was glaubst du, was ArbeitsVERMITTLUNG bedeutet?

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Ja, duerfen sie. Das du das als Erpressung siehst ist deine persoenliche Meinung, hat aber nichts damit zu tun das man dir boeses will. Man will bloss verhindern das du zu Hause faul auf dem Sofa liegst und Geld fuer nichts bekommst. Wenn dir das nicht passt steht es dir frei dich waehrend der Massnahmen selbststaendig zu bewerben und einen Job am 1. Arbeitsmarkt an zu nehmen.

Das ist KEINE Erpressung sonderen gutes Recht der Agentur für Arbeit.

Maßnahmen haben auch einen Sinn zu erfüllen und nicht nur der Geldverbrennerei zu dienen, nur damit man aus der Statistik ist!

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@violatedsoul

Schon klar, aber "seit letztes Jahr" kann theoretisch auch seit Januar 2014 sein. Un dann ist das nicht so riesig viel. Und die Frage ist: viele finden hartnäckig "total" überflüssig. Kriegen aber z.B. in 6 Sätzen keinen ohne Fehler hin. Dann können diverse Massnahmen natürlich schon sinnvoll sein.

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@Warg1

Meines Wissens muss zwischen zwei Maßnahmen ein Zeitraum von 6 Monaten liegen.

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Das ist KEIN gutes Recht der Agentur für Arbeit.

Die Minderung bei einer Weigerung, eine Maßnahme anzutreten, beträgt 30%. Ihm wird (ohne jegliche Rechtsgrundlage) mit 100% Minderung gedroht, wenn er die Maßnahme nicht antritt.

Warum ist es das "gute Recht der Agentur für Arbeit", einem ahnungslosen Arbeitslosen eine Bestrafung anzudrohen, die rechtlich niemals durchsetzbar wäre, nur um ihn von Anfang an einzuschüchtern und jegliches Hinterfragen zu unterbinden?

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@migebuff

Das ist ganz normal dass 100% gestrichen wird, wurde bei mir selbst schon gemacht und trotz Anwalt keine Chance

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@migebuff

wenn die ihm jetzt schon drohen 100% zu streichen muss schon in der Vergangenheit, also im letzten Jahr was vorgefallen sein und er steht unter Beobachtung.

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Hallo eulle,

zunächst einmal ist der Begriff "Erpressung" hier nicht angebracht! Als Du die Antragsunterlagen beim Job´center abgegeben hast einen "Vertrag" unterschrieben. Du hast dabei bestätigt, dass Du alles machst, um wieder in eine Vollbeschäftigung zu gehen. Sollte deine Fallmanagarin der Meinung sein, dass diuese Maßnahmen sinnvoll sind, so liegt es in ihrem ermessen. Wer Geld vom "Staat" bezieht muss dabei die Richtlinien einhalten, das sind die "Spielregeln"

Die einzige Möglichkeit die Du hast, ist das Du selbst einen Job findest.

Die Vermittlerin will sehen, für welche Arbeit Du geeignet bist. Wenn Dir das nicht paßt, dann geh selbst auf Arbeitssuche.

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