Ernähren sich Raben von Brot?

3 Antworten

Hi, wuetenderhamstr. In der Tat nehmen die alles, was sie finden, aber es wäre besser ihm Brot ohne Sauerteig, also Toastbrot, zu geben, füttern meine Mutter und ich in jedem Winter die Schwärzlinge damit, wobei es ja auch preiswert ist, lG.

PS. Eine große Schale mit Wasser zum trinken oder baden würde den Otto bestimmt auch noch freuen. Zudem hättet ihr was zu lachen, denn es ist witzig bei Letzterem zu zu sehen.

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Damit sprichst Du mein Lieblingsthema an. Ich wohne etwas ländlich, mit einem Wäldchen in Hausnähe und seit ich durch einen Unfall leicht gehbehindert bin und folglich auch weniger Lust habe raus zu gehen, begann ich so vor über 10 Jahren damit, im Winter Futter für die Vögel rauszusetzen. Doch schnell bemerkte ich, dass einmal einige Arten nicht nur ihre ganz besonderen Sachen heraussuchten und das Andere einfach aus dem Vogelhaus warfen, sondern das auch nicht alle gleich miteinander konnten und sich gegenseitig weghackten, oder gar die Krallen einsetzten. So ließ ich das mit dem Mischfutter sein und kaufte einiges getrennt und baute noch zwei Vogelhäuser dazu, die ich dann im gebührenden Abstand verteilte. So tat ich dann in eines nur blanchierte Erdnüsse,(niemals gesalzene füttern), in das Zweite nur Sonnenblumenkerne und in das Dritte Taubenfutter, mit Mais u.s.w. . Die Erdnüsse wurden fast ausschließlich nur von den Meisen besucht und von ein paar Neuntöter (heißen wirklich so) und es ging zu, wie auf einem Flugplatz. Denn das war das richtige Verhalten der Tiere. Anfliegen, Futter aufnehmen und wieder zurück in den Schutz ihres Baumes, wo es dann verspeist wurde. Denn eigentlich ist es eine Zumutung für die Tiere und es existiert nur in der Vorstellung der Menschen, dass in der Not alle schön zusammen sitzen und ihre Körner verzehren. Da bekommen nur die Mutigsten und die Stärksten was ab und die Anderen gehen leer aus. Auf jeden Fall, wenn man das so macht, wie ich es beschrieben habe, dann kommt jeder zu seinem Recht und so viele Tiere hat man dann selten so nah erlebt, wobei die Meisen eh schnell die Scheu verlieren. Die Sonnenblumenkerne fanden auch ihre Liebhaber und was das Dritte betraf, das besagte ja schon der Name des Futters. Nun komme ich zu Deiner Frage. Da mir klar war, dass es einige Arten gab, die von Haus aus eigentlich keine Körnerfresser waren, sondern sich aus der Not heraus für den Winter umstellten, wie Amseln, Drosseln,Dohlen, Elstern, Eichelhäher u.s.w. , Raben gibt es in unserer Region nicht und zum Glück auch keine Krähen, letztere aber komischerweise einige zig Kilometer entfernt), da überlegte ich, was ich für sie holen könnte? Wie hier schon jemand sagte, taugt Brot aus Sauerteig gar nicht aber leider muss ich auch schreiben, dass Toastbrot nichts ist. Es ist zwar nicht schädlich, doch ist da kaum nahrhaftes drin. Die Tiere haben dann zwar einen vollen Bauch, bekommen aber nicht den "Brennwert" den sie benötigen, um ihre Temperatur zu halten, was gerade in der Nacht im Winter tödlich endet. Darum wenn "Brot", dann muss etwas her, wo alles drin ist, wie Ei, Fett, Mehl, etwas Zucker und genügend Feuchtigkeit. Da waren die Milchbrötchen, genau das Richtige. Das nehmen so gar die Radrennfahrer mit auf ihre Tour. Sie halbieren sie, höhlen es etwas aus und stecken ein Stück Banane hinein. Aber zurück zu den Tieren. Diese Milchbrötchen gibt es in der Regel zu zehnt in einer länglichen Plastiktüte und kosten etwas über einen Euro,(manche Sorten, oder Läden übertreiben es und bringen die selbe Menge auf fast das doppelte an Geld). Aber wenn man sich etwas umsieht, findet man die Günstigen und was man dann zu sehen bekommt, dass ist es Wert. Sie sind alle wie verrückt da hinterher, denn sie merken, dass da alles drin ist, was sie brauchen und alles was etwas süß ist, ist eh ein Leckerchen für die Tiere. Als der Winter vorbei war, brachte ich es nicht übers Herz, ihnen die Nahrungsquelle zu versagen und machte mich aber auch gleichzeitig schlau. Einige meinten, dass es Quatsch sei, da sie im Sommer eh genug fänden und Andere meinten, dass man das ruhig machen könnte, doch nur unter der Voraussetzung, dass man es auch beibehielte. Denn Tiere die so aufwachsen würden, würden es nicht gelernt haben, wie man sich richtiges Futter sucht. Doch auch das konnte ich inzwischen wiederlegen, da ich zum Beispiel Amseln sah, die außer den Milchbrötchenkrumen, auch Würmer und Raupen im Schnabel hatten, was sie dann zum Nest brachten und ihre Jungen damit fütterten. Das Gleiche beobachtete ich auch bei Anderen, die es nie aufgegeben hatten, auch ihre übliche Nahrung zu sammeln. Nur durch mein zusätzliches Angebot, brauchten sie nicht mehr so lange vom Nest weg zu bleiben, bis sie genug zum Füttern hatten und dadurch das Nest dann auch nicht so lange mehr unbewacht blieb. Auch wenn Eichelhäher und Elstern sich bei mir ihr Futter holten, brauchten sie keine Nester mehr zu plündern und bekamen ihre Jungen auch so satt. Inzwischen mache ich das seit gut 10 Jahren und habe die tollsten Sachen mit den Tieren erlebt. Besonders die Amseln wurden auch zutraulich und kommen heute auf Zuruf und fresse einen Meter neben mir. Eine Amselmutti lockte durch Rufen ihre gerade Flugfähigen zwei Jungen, bis ich sie bei mir vor den Füßen sitzen hatte, so als wenn sie mir zeigen wollte, was sie für hübsche Kinderchen hat. Ich dachte schon erst, dass ich das träumen würde, was da abging. - - Habe keine Zeichen mehr - -

Nachtrag. Das mit dem Taubenfutter, stellte ich wieder ein, weil es zu viele wurden und als es bei dem blieb, was auch die Anderen bekamen, waren auch wieder nur die hier, die auch hier heimisch waren. Aber zu den Vögeln gesellten sich noch Eichhörnchen, (sind jetzt 5 Stück). Ab Frühjahr kommen jeden Abend zwei Igel, für die die Milchbrötchen auch das Größte sind. Dann hatte ich mal jeden Abend eine Marderfamilie zu Besuch, mit ihren zwei Kleinen, bis meine "lieben" Nachbarn sie vergifteten, was mir auch angekündigt wurde, weil sie ihnen die Kabel im Auto zerbissen hätten. Doch da es schon lange kleine und günstige Geräte gibt, die auf Bewegung reagieren und die Tiere dann verscheuchen, glaube ich eher, dass man das aus Neid machte und um mir eins auszuwischen. Also mit so was darfst Du dann auch rechnen, wenn sich Tiere bei Dir einfinden, worum Dich viele beneiden, die zu Besuch kommen, doch Andere fast vor Neid platzen und dann linke Aktionen starten.

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@Abaton111

alle achtung! ein sehr interessanter, anschaulicher beitrag. auch wenn wieder einige herummäkeln sollten, die tiere sollen sich selbständig versorgen: habe noch nie einen vogel-fütterer getroffen, der sich, wie abaton, so viele gedanken gemacht hat, und ich wünsche dir, dass du weiterhin mit den gefiederten gesellen und anderen tierchen "auf Du und Du" bist! (die sache mit dem milchbrötchen+banane - die werde ich auch mal für mich versuchen). däumchen für deine antwort!

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@ahoi1

Ein herzliches Dankeschön für Deine positive Antwort. Um Missverständnissen vorzubeugen, muss ich noch mal was nachtragen. Das mit den Milchbrötchen + Banane, dass bezog sich nur auf die Radrennfahrer, da ich damit anzeigen wollte, dass die bestimmt nur hochwertiges zu sich nehmen und durch ihre Betreuer ganz genau wissen was sie tun. Ich selbst verfüttere die Milchbrötchen nur pur an die Tiere. So lege ich immer zwei bis drei ganze in das Futterhaus, was auch von den Eichhörnchen besucht wird, damit es nicht so schnell austrocknet und alle lange was von der Frische haben. Ich vergaß noch zu erwähnen, dass so gar zwei Buntspechte jeden Tag kommen, was auch ein Schauspiel für sich ist. Denn sie fliegen immer zuerst den Stamm an, worauf das Vogelhaus steht und hüpfen dann wie ein Affe daran hoch, bis sie die Kante des Vogelhauses erreicht haben und hacken sich dann mit schwungvoller Kopfbewegung, ihre Portionen aus den Milchbrötchen heraus. Für alle Anderen mache ich mir jeden Tag die Arbeit und zerpflücke die Milchbrötchen in kleine Stückchen, damit sie sich nicht lange mühen müssen, bis sie ihre Ration zusamen haben. Ein Amselmännchen hat eine einzige weiße Feder in seinem linken Flügel, was wohl auf eine Pigmentstörung zurück zu führen ist. Doch daran kann ich es immer ganz zweifelsfrei identifizieren und es ist nun im sechsten Jahr wieder hier. Denn man muss unterscheiden, es gibt einmal den Revierinhaber und alle Anderen wagen sich nur wegen des Futters hierher. So taucht es auch immer nur auf, wenn es Junge hat, oder wenn es im Winter unter Null Grad geht. Dann warten jeden Morgen so um die 30 bis 40 Amseln auf mich, die nur zu dieser Zeit dann alle ein Geräusch machen, wie kleine Amsel-große, bellende Hunde. Das muss man erlebt und gehört haben. Ich vermute mal, dass sie das vor Aufregung tun, weil sie wissen, dass es um Leben und Tod geht und sich ja fast alle, im Revier eines Anderen befinden. Darum ist das mit der angeblichen Idylle, wie sie oberflächlich beschrieben wird im Futterhaus, auch absoluter Quatsch. Denn fast jede Art, hat nur einen Revierbesitzer und die Anderen sind Eindringlinge. Dies gild nur nicht für die Schwarmvögel, wie Sperling, Grünfinken u.s.w. . Letztere knispeln nur Sonnenblumenkerne auf. Sie kommen jedes Jahr Mitte April und hauen Ende August wieder ab. Schlagartig sind dann kaum noch Schoten von den Sonnenblumen zu finden. Wie Du schon schriebst, lasse ich mich von hysterischen "Naturschützern" gar nicht bekloppt machen. Denn die Tiere sind wirklich schlau genug, als dass sie sich nur an Eines gewöhnen würden. Sobald Beeren, Kirschen etc. reif sind, lassen sie sich das gar nicht entgehen, so wie auch Würmer, Raupen u.s.w.. Durch meine Aktion verhelfe ich den Tieren im Sommer besser ihre Brut durch zu bekommen und im Winter, damit sie den Frost überleben. Was Andere sich in Käfigen vor´m und im Haus halten, habe ich völlig frei direkt vor meinen Fenstern. Und wenn jemand mein:"Ja aber der Kot", dann kann ich darauf nur antworten, dass er sowieso da wäre,(da ich füttere ist es natürlich etwas mehr), aber einmal alles mit dem Gartenschlauch abgespritzt, oder ein kräftiger Schauer und schon ist alles wieder weg. Natürlich will ich mit meiner Geschichte nicht jeden auffordern, es mir nach zu tun. Aber wer etwas erleben möchte und den Tieren helfen will, der braucht sich eigentlich nur diese Milchbrötchen zu holen, dass mögen sie alle und man kann damit nichts verkehrt machen. Denn wie ich bereits schrieb, kommen viele seit Jahren und wenn ich mal Stress habe, brauche ich nur raus zu gehen und sofort fällt alles von mir ab, da einige Tiere schon auf mich gewartet haben. Leider kann ich hier nicht alles niederschreiben, was ich an kuriosen und tollen Sachen erlebt habe. Nur dass man mir Tiere vergiftet hat, dass liegt mir immer noch quer im Magen, von der "Krone der Schöpfung".

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Wenn ich mich nicht irre, sind Raben Alles- und Aasfresser! Ich glaube du kannst es mit Brot, Salat, Obst und Katzenfutter versuchen. (Oder so.)

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