Erkennen sich gleiche Hunderassen untereinander?

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10 Antworten

Ich denke, das tun Hunde. Zumindest haben Hunde gleicher Rasse ein ähnliches Ausdrucks- und Spielverhalten, was vielleicht besser passt, sie können besser und einfacher kommunizieren usw. Ich beobachte das bei meinem, der obwohl er ein Mix ist, bei Hunden der Rasse, die bei ihm am meisten "durchgeschlagen" ist (und hier in D eher selten ist) vor Begeisterung regelrecht ausflippt, wenn wir doch mal einen treffen. Das ist fast, als würden sich zwei lange vermisste Brüder treffen *lach*. Andere Hunde mag er zwar auch, aber da ist er nie so absolut begeistert.

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Kommentar von DreiBesen
20.04.2016, 11:29

Danke für deine Antwort!

Die Meinungen zu diesem Thema gehen hier sehr weit auseinander, aber ich sehe meinen Eindruck auch bestätigt und komme immer mehr zu dem Fazit, dass Hunde, die sich von der Silhouette her ähnlich sind, sich grundsätzlich anziehend finden. Charakterfragen werden dann später geklärt. :D

Was für einen Mischling hast du denn?

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Hunde sind Rassisten. Sie haben zwar kein Selbstbildnis, aber prägende Erfahrungen (Mutter, Geschwister) und spätere positive Begegnungen mit Hunden, die ähnlich ticken (zB Mimik von Plattnasen oder Vorlieben für rassetypische Spiele)

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Kommentar von Bernerbaer
19.04.2016, 06:52

Hunde sind Rassisten.

Man traut es sich meist nicht zu sagen aber es ist oft so.

Sind lauter verschiedenrassige Hunde zusammen ist es kein Problem aber wenn eine Rasse überwiegt kann es schnell zu Pöbeleien kommen.

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Kommentar von DreiBesen
20.04.2016, 11:30

Schlüssig erklärt. Vielen Dank.

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Natürlich, sie sind ja mit der gleichen Rasse aufgewachsen. Da gibt es auch Vorlieben für Hunde die ein ähnliches Wesen, sprich ähnliche Sozialisierung haben.

Die körperlichen Voraussetzungen spielen natürlich auch eine Rolle. Einem Bulli macht es weniger Spass hinter einem Windhund her zu rennen.

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die "rasse" ist den hunden schnuppe,aber es gibt rassenspezfische verhalten,formen u.bewegungung die sie sofort erkennen u.sympatisch finden od.nicht... hunde erkennen nicht DIE rasse, sondern als welpenbaby mama u.geschwister, verknüpfen dies mit positiver erfahrung,alles andere wird dann dazugelernt

es ist aber auch so, das eine sozialisierung voraussetzung ist,hunde müssen alle diese anzeichen u.zeichen lernen...ohne artgenossenkontakt geht das nicht...

auch hat jedes rudel so gewisse eigenheiten, mit denen sie so quasi ihre interne sprache haben,auch mit dem menschen...wen ich einen hund irgendwem in die hand drücke, wird der hund ihn nicht auf anhieb verstehn,ausser er hat die gleichen/ähnlichen gestiken u.mimiken wie das herrchen...mir ist auch aufgefallen das das immer wieder vorteile aber auch nachteile in der hundevermittlung sind,je länger ein hund ans herrchen gebunden ist umso schwieriger wird es jemanden zu finden mit der gleichen sprache u.charakter,was ja auch nicht immer so toll ist...

hunde lernen auch auf unsere körpersprache zu achten, wen ich dann jedesmal ein schüttelfrost kriege weil ein schäfer (bekanntes bsp."mein hund hat angst vor schäfer") uns begegnet,merkt der hund meine anspannung,riecht meine angst,geht dann voll in die leine und kläfft,es muss ja "böse" sein wen herrchen angst hat...es gibt dann nur sehrsehr wenig hunde die dann das selbstbewusste kommando, die souveräne führung übernehmen, auch bei diensthunden ist das eine ausnahme...

hunden ist eine bestimmte sprache sympatisch oder nicht, durch positive od.negative verknüpfungen...da spielt die rasse nur einen sek.anteil

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Ich weiß es leider auch nicht, habe bei meiner Hündin (mittelgroßer Mischling) allerdings folgende Tendenz beobachtet: Mit Chihuahuas will sie immer spielen, von Schäferhunden und Golden Retrievern hält sie sich fern und reagiert ausweichend bis aggressiv. Andere Rassen, auch in ähnlichen Größen, behandelt sie freudig bis neutral.

Ich denke schon, dass einige Hunde zumindest nach der Größe anderer Hunde urteilen, da ihnen z.B. größere Artgenossen Angst machen können. Bei Hunden der selben Rasse, die also gleich groß sind, gibt es nicht das Problem, dass der kleinere Hund Angst vor dem Größeren bekommt.

Eventuell spielen auch rassetypische Verhaltensweisen eine Rolle beim Spielverhalten, sodass ähnliche Rassen sich besser verstehen.

Liebe Grüße,

Ella

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zumindest an farebe,groesse und wesen unterscheiden sich hunde auch fuer hundenasen/augen..

mein border war immer sehr gluecklich mit anderen border-collies (endlich mal welche, die so ticken wie er.. : )...)

meine shiba inu huendin mag vorallem kleine flinke hunde (also keine nasenkruppel wie franz bulldogge etc..) 

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Diese "Hunderassen" sind ja gar keine Rassen. Das sind nur äußerliche Eigenarten, die nur uns Menschen auffallen. Hunde nehmen das gar nicht wahr.

Ebensowenig, wie sie Größenunterschiede wahrnehmen. Hunde achten auf Verhaltenssicherheit, auf "Hundesprache" und dann eben darauf, ob andere Hunde älter sind oder aber, wenn es sich ergeben sollte, dass sie sich häufiger treffen, auch auf eine gewisse Dominanz. Die aber hat wiederum nichts, absolut nichts, mit Aggressivität zu tun. Hier in der Siedlung gilt unter den Hunden zB ein kleiner Pudelmischling als ganz weit oben, vor dem kuschen alle. Ist ein ganz lieber Hund, auch anderen Hunden gegenüber, aber wenn mehrere Leute mit ihren Hunden Gassi gehen, geht dieser zwölfjährige Hund stets voran, wenn andere Hunde sich aggressiv balgen und es übertreiben, geht er dazwischen (er knurrt dann nur und schon ist Ruhe) und so. Welche "Rasse" die Hunde sind, spielt da keine Rolle.

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Wir haben einen Golden Retriever und der kommt mit allen gut aus,nur mit aggressiven Hunden nicht egal welcher Rasse

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Vermutlich sind diese Hunde "Rassisten" und lieben nur Ihresgleichen.

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Mit Sicherheit nicht.

Viel mehr liegt es am Hundesbesitzer wie sich ein Hund verhält.

Hat er es verstanden dass Du Gefallen findest an bestimmten Verhalten, tut es es auch.

Hunde erkennen sich unter Hunden. Aber mehr nicht.

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