Erfahrungen tiermedizinische Fachangestellte

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Hallo

Also ansich ist es eigentlich ein schöner und abwechslungsreicher Beruf. Was aber klar sein muss, man ist sogut wie jeden tag von morgens bis abends beschäftigt.

Hauptaufgaben:

  • Praxishygiene (auf gut Deutsch: viel viel viel Putzen)
  • Sprechstundenorganisation (Terminvergabe, Notfallverwaltung, Telefonate führen)
  • Kundenbetreuung (Je nach Praxis bishin zu kompletten Kundengesprächen und Beratung z.B. Entwurmungsschema, Futterumstellung usw.)
  • OP-Assistens bzw. OP s selbständig vorbereiten
  • Buchführung (In manchen Praxen sehr viel, in manchen weniger)
  • Tiere fixieren
  • Termine vorbereiten (Medikamente, Besteck usw. vorbereiten)
  • Laborarbeiten (in einigen Praxen Blutbild, Kotprobe usw)
  • Außenpraxis bei Wind und Wetter (wenn Großtierbetreuung)

Je nach Praxis kann das alles etwas variien.

Positiv ist das ganz klar viel Abwechslung, viel Kundenkontakt. Allersings behandelt man oft mehr die Menschen ;) Denn diese müssen ja auch zu Hause das Tier richtig behandeln. Man muss dort wirklich Geduld haben, denn viele "hören einfach nicht" :D Man kann je nach Praxis auch etwas selbstständiger arbeiten und ist in vielen Bereichen tätig.

Negativ ganz klar der Zeitaufwand, ziemlich schlechte Bezahlung und leider so gut wie keine Aufstiegschancen. Weiterbildungen werden oft nicht vergütet.

Ich würde aufjedenfall erst einmal ein Praktikum bei einem Tierarzt machen und dir alles anschauen.

Hallo,

ich würde Dir aber raten auf jeden Fall erst mal Deine Ausbildung auch in dem ungeliebten Beruf fertig zu machen, weil Abrechen wäre Quatsch. Du solltest auf jeden Fall mal ein Praktikum bei verschiedenen Tierärzten machen, weil nicht, daß Dir dann der Beruf wieder nicht gefällt. Es werden immer Aufgaben auf Dich zukommen, die Du nicht so gerne machst, daß ist halt mal so. Was der eine gerne macht, mag der andere überhaupt nicht gerne machen. Du musst auf jeden Fall ein geduldiger Mensch sein und ein ruhige Art haben, Menschen trösten können, beruhigen usw. und es auch verkraften können, wenn Tiere eingeschläfert werden müssen. Das ist nicht schön, aber da kannste nicht einfach aus dem Raum gehen, weil Du das nicht sehen magst. Es kommen Notfälle an Tieren, die stark verwundet sind, weil sie z..B. angefahren wurden, sie haben Schmerzen. Du musst bei Operationen assistieren, musst also auf jeden Fall Blut sehen können. Es ist auch in einer Tierarztpraxis nicht alles toll und nicht nur ein streicheln und toll das die Tiere da sind. Und Du solltest wirklich auch mal googlen, was ist daran so schlimm? Dann werden viele Auszubildende nach dem Abschluß nicht übernommen, weil ein Tierarzt nur eine Arzthelferin braucht und die oft nur auf Stundenbasis, außer Du gings evtl. in eine Tierklinik, da hast Du vielleicht mehr Chancen, aber die wird dann nicht direkt an Deinem Wohnort sein. Danach käme auch noch Arbeiten in einem Zoo infrage oder einem Tierheim, aber direkt in einer Tierarztpraxis, da hast Du so gut wie keine Chance. Das musst Du einfach vorher wissen und Dir überlegen, was danach überhaupt in Frage käme. Außerdem verdienst Du in diesem Berufen nicht sehr viel, aber wenn Dich das nicht stört, ist es ja o.k.

Grüssle und daß Du den richtigen Beruf für Dich findest!

Vielen Dank für deine Antwort und das du Dir überhaupt Zeit genommen hast. Also meine Ausbildung hab ich schon fertig ich hab auch mittlerweile schon 2 Jahre Berufserfahrung, das wollte ich nur mal klarstellen ;-)

Ich werde mich auf jeden Fall weiter darüber informieren.

LG

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Hi. Meine Tochter hatte das auch schon in Erwägung gezogen und ein Praktikum bei einem Tierarzt gemacht, mit dem ich zusammenarbeitete. Der hat aber klipp und klar gesagt, daß nach der Ausbildung so gut wie keine Chance auf Übernahme besteht und das bei den meisten so ist. Gerade bei Mädchen ist das ein beliebter Beruf und es gibt nicht viel Tierärzte, die eine Assistentin beschäftigen. In 90 % ist nach der Ausbildung Schluß.

..... Töchterchen hat nun etwas anderes gelernt.

Naja so extrem ist das auch nicht. Viele die Ausbilden behalten dann auch die Helfer, grade in kleineren Praxen. Was eher das Problem ist, dass es keinerlei aufstiegschancen gibt und man manchmal nicht an seinem bisherigen Wohnort sofrt etwas bekommt

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