Erfährt mein neuer Arbeitgeber dass ich mein altes Arbeitsverhältnis nicht ordnungsgemäß beendet habe (Kündigungsfrist)?

1 Antwort

Nicht gut.

Wenn du nicht straffrei für die neue Arbeit sein musst, ist es wohl egal. Es ist etwas zwischen dir und dem alten AG.

Aber mit dem alten AG hast ein gröberes Problem, sofern du nicht massiv Überstunden hast.

Du hast einen Vertrag mit denen und so wie ich das sehe wirst du Vertragsbrüchig.

Ich bin mir nicht sicher aber das könnte sehr teuer und hässlich für dich werden.

Ich würde das umgehend in Ordnung bringen, entweder später beim neuen oder Lösung mit dem alten.Erwarten kannst du das aber von den alten nicht.

Wie die neuen reagieren, keine Ahnung. Aber rechne mit Gerichtsterminen waehrend der Arbeitszeit.

Kontaktiere ev. selber einen Anwalt um das Vorgehen und die Risiken zu klären.

Das mit der Vertragsstrafe habe ich bereits prüfen lassen. Das wird er wohl nicht durchbekommen...wenn er sich überhaupt die Mühe macht. Das ist tatsächlich auch mein kleineres Problem. Mir gehts in erster Linie darum dass mein neuer AG davon nichts mitbekommt. Ich bemühe mich wirklich gerade hier eine Lösung mit dem alten AG zu finden. Aber sie reden ja nichtmal mit mir...

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@Latisha1482
Mir gehts in erster Linie darum dass mein neuer AG davon nichts mitbekommt.

Wenn Dein neuer Arbeitgeber diesen einen Überschneidungsmonat nicht warten kann (oder möglicherweise nur nicht will), dann solltest Du ihm Deine Situation erklären: dass Du seinen Zielvorstellungen nur entsprechen kannst, wenn Du Dein bisheriges Arbeitsverhältnis vertragswidrig vorzeitig beenden würdest.

Und Deine jetzigen Arbeitgeber würde ich - auch wegen ihres ignoranten Verhaltens - vor die Wahl stellen: entweder Aufhebungsvertrag (eventuell mit einem Angebot, z.B Verzicht auf Ausgleich für Überstunden o.ä.), oder Dun gehst einfach so.

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Aber rechne mit Gerichtsterminen waehrend der Arbeitszeit.

Wegen was sollte es denn wohl Gerichtstermine geben können??

Eine Vertragsstrafe wegen vertragswidrige Beendigung des Arbeitsverhältnisses kann nicht gefordert werden, wenn sie nicht vertraglich vereinbart wurde.

Und einen wirtschaftliche Schaden müsste der Arbeitgeber nachweisen und konkret belegen können.

In der Regel haben Arbeitgeber in einer solchen Situation praktisch kaum eine Handhabe gegen eine vertragswidrige Beendigung des Arbeitsverhältnisses - wobei ich im konkreten Fall das Anliegen der Fragesteller absolut verstehe.

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@Familiengerd

Vielen Dank für Eure antworten! Ich habe heute einen meiner Chefs "zu fassen" bekommen. Es wird am Donnerstag ein Gespräch geben...und dann sehen wir weiter. Sie haben wohl mittlerweile auch eingesehen dass wir so nicht weiter kommen. Es handelt sich bei meinen Arbeitgebern übrigens um Fachanwälte für Arbeitsrecht - was für eine Ironie.....

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@Latisha1482

Danke für das feed back. Ich bin froh dass du es gütlich regeln konntest.

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@Latisha1482

Na ja du bist im Unrecht. Zum Glück geben die Arbeitgeber oft freiwillig nach.

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Im Kündigungschreiben steht es so

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wir kündigen Ihnen das Arbeitsverhältnis fristgerecht zum xx.xx.2017, hilfsweise zum nächst zulässigen Zeitpunkt.

Der Betriebsrat wurde gemäß [...] zur Kündigung ordnungsgemäß angehört. Er hat der Kündigung zugestimmt.“

Dann kommt der Hinweis zur Arbeitsagentur und im letzten Absatz steht

„Wir stellen Sie bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses unwiderruflich von der Arbeitsleistung frei. [...]“

Meine Frage,
ist das alles Müll?

Habe ich überhaupt Chancen mit so einem Arbeitszeugnis und so einer Kündigung mich ernsthaft zu bewerben?

Lg

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