Erbrecht Auto an Kinder

3 Antworten

Da Ihre Schwester schon im Erbschein als Miterbin zu 1/2 steht, macht ihr hintereher erklärter Verzicht wenig Sinn. Sie gehen wegen des Autos am besten beide zur Zulassungsstelle des Kfz., legen dort die Verthältnisse und den Erbschein vor und ersuchen um Umschreibung des Kfz. auf Sie.

Wenn die Schwester einen Erbschein mit beantragt hat, dann hat sie das Erbe angenommen und kann es nicht mehr ausschlagen. Relevant ist das naturgemäß vor allem in bezug auf die Verbindlichkeiten, also in Bezug auf laufenden Kredite.

Wird das bei der Ummeldung ein Problem sein oder wie wird das gehandhabt?

Hier muß man unterscheiden. Die Ummeldung des Autos ist kein Problem, solange die Erbengemeinschaft einstimmig handelt. Sprich solange beide Erben unterschreiben.

Schwieriger wird es mit der Übertragung von Krediten auf nur einen der Erben. Dem muß der Gläubiger (die Bank) zustimmen. A priori haften nämlich beide Erben für den Kredit, auch dann wenn das Auto auf einen Erben übertragen wird. Ansprechpartner ist hier die Bank.

Ich unterstelle, dass deine Schwester nicht auf das Erbe verzichtet, sondern auf das Auto. Das wäre allein deshalb zielführend, weil sie sonst auf alles, selbst Gegenstände von idellem Wert (Erinnnerungsstücke), verzichtet und ihre Erbausschlagung kostenpflichtig wäre.

Die Verteilung des Nachlasses regelt ihr hingegen selbst.

Mit einem gemeinsamen Erbschein als Nachweis der Rechtsnachfolge (Eigentumsübergang) und einer Vollmacht der Schwester und ihrem Peronalausweis, dass du das Fahrzeug auf deinen Namen ummelden kannst, fügt sich das genau so, wie ihr das vorhabt.

Mustervordrucke unter http://www.strassenverkehrsamt.de/artikel/vollmachten-und-antraege-zum-download

G imager761

Frage zum Erbe, warum hat mein Ehemann von seiner verstorbenen Mutter nichts geerbt?

Hallo! Meine Schwiegermutter ist vor 18 Monaten gestorben. Sie hinterlässt ihren Ehemann und 2 Söhne (einer davon ist mein Mann). Ihr hinterbliebener Ehemann hat etwa 3 Wochen nach ihrem Tod erzählt, dass sich das Nachlassgericht bereits bei ihm gemeldet hat und er Angaben machen muss und er hat gesagt "naja viel ist es nicht, aber ein bisschen was bekommt ihr" gesagt. Bis Dato wurde das Thema dann jedoch nie wieder angeschnitten, weder hat mein Schwiegervater was erwähnt, noch haben wir Post vom Nachlassgericht bekommen. Nichts. Die verstorbene Ehefrau war nicht erwerbstätig, das heißt es ist nur durch den Ehemann Geld in die Ehe geflossen. Sie hatten keinen Ehevertrag geschlossen (->Zugewinngemeinschaft). Ich nehme an, dass sie Gemeinschaftskonten hatten. Wie ist das in diesem Fall mit dem Erbe für die Kinder? Steht denen dann nicht auch ein Teil vom Geld zu? Auch wenn es ein Gemeinschaftskonto war. Bzw. selbst wenn nur der Ehemann Geld auf Konten hat, so gehörte es ja doch den Eheleuten und somit auch ein Teil davon der Ehefrau und somit den erbenden Kindern oder nicht? Ich möchte aus meiner Postition heraus das Thema nicht vor meinem Schwiegervater anschneiden, weil es ja nicht "mein" Erbe ist. Aber dennoch irritiert mich die Situation. Meine Schwiegereltern hatten bestimmt nicht super viel (Mietwohnung, Auto ist Dienstauto), dennoch Gespartes gibt es, eine Lebensversicherung... Steht meinem Mann kein Erbe zu? Warum hat sich das Nachlassgericht nicht gemeldet? Hätte er selber aktiv werden müssen wg. Erbschein..? Kann es sein, dass der Vater bewusst weniger angegeben hat? Wird das nicht geprüft?

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Erbrecht und fristen?

Guten Tag,

ich habe eine Frage über das Erbrecht und fristen. Und zwar ist mein Vater am 31.03.2018 gestorben. Er wurde am 04.05.2018 beerdigt jedoch haben wir noch keine Sterbeurkunde. Zudem hat er kein Testament geschrieben.

Mein Vater war bis zurletzt mit meiner Mutter Verheiratet und hatte mich und mein Bruder als Kinder, jeddoch hatte er noch 2 weitere Kinder die wir persönlich nicht kennen und die er selber 30 Jahre nicht gesehen hat.

Haben die Kinder noch einen Anspruch auf Erbe? Ich meine Sie waren ja auch über 30 Jahre nicht da undd es liegt ja kein Testament vor.

Und wie ist es prozentual geregelt beim Erben? Ehefrau 50% und 50% alle Kinder?

Würde mich über eine Antwort freuen! :)

Gruss

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Erbschein ausschlagen.?

Folgender Fall Mutter ist gestorben. Vater war beim Notar und hat nach dem Tod einen Erbschein ausgestellt ohne Wissen der Kinder. Die besagt, dass der Vater 50% erhält und die Kinder je 25% vom Erbe der Mutter. Das Amtsgericht schickte ein Schreiben, am 2.8. Mit dem Hinweis dass innerhalb 2 Wochen dem Schreiben Widersprochen werden kann ansonsten gilt das Erbe als angenommen. Die Frist war sehr kurzfristig, weil der eine Betroffene am 2.8 im Urlaub war. Meine Fragen wären gibt es da nicht die gesetzliche 6 Wochenfrist um es aufzuschlagen?
Ist dieses Erbschein überhaupt rechtens weil die 2 Kinder nichts vom Erbschein wussten, es aber so vom Notar niedergeschrieben wurde. Theoretisch müssten die 2 Kinder doch ihr Einverständnis dem Notar zur Niederschrift geben. In dieser ganzen Zeit kam kein weiteres Schreiben vom Nachlassgericht bezüglich des Erbes.

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Reicht ein Testament aus?

Hallo,

meine Eltern waren einige Jahre getrennt. In dieser Zeit habe ich mit meiner Mutter ein Haus gekauft. Notariell läuft das zu 50 % auf mich und zu 50 % auf meine Mutter.

Seit langer Zeit jedoch wohnt mein Vater wieder bei uns.

Wir wissen, dass mein Vater aus den Flower-Power-Zeiten ein Uneheliches Kind hat.

Meine Mutter hat nun folgende Bedenken: Wenn Sie stirbt, bekommt ja weil Sie verheiratet ist alles mein Vater. Sollte er dann sterben...so würde ja das Uneheliche Kind Anspruch erheben können. Schließlich wird Sie ja über den Tod informiert + Info dass da was zu holen ist.

Jetzt ist die Frage: Würde ein Testament meiner Mutter ausreichen in dem Festgelegt wird, dass ich der alleinige Erbe bin und die 50 % des Hauses meiner Mutter auf mich über gehen?

Oder müssen wir das über den Notar festlegen und das Haus zu 100 % auf mich schreiben?

Wir finden halt die Notarkosten relativ hoch...Darum wollen wir wissen ob es mit dem Testament nicht einfacher wäre. Das Haus hat nur 60.000,- gekostet.

Mein Vater steht hinter uns und möchte auch nicht dass das Uneheliche Kind Anspruch erhebt.

Vielleicht kann die Frage mir ein RA oder Notar beantworten.

Vielen lieben Dank.

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Erbe, Berliner Testament, neues Testament, was tun?

Vor kurzem ist leider mein Vater verstorben. Er verfasste vor seinem Tod ein Testament, in dem 50% seine neue Lebenspartnerin erben soll, 25% meine Schwester und 25% ich.

Meine Mutter war 1992 verstorben, damals haben meine Schwester und ich gar nichts geerbt. Ich gehe davon aus, dass es 1992 ein entsprechendes (Berliner) Testament gab, da alles an meinen Vater ging. Ich war damals Student und hatte mir nie über Erbe Gedanken gemacht. Mir liegt das entsprechende Testament nicht vor und ich bin damals auch nie über irgendwelche Details des Erbes und Testaments informiert worden.

Meine Fragen:

Hätten meine Schwester und ich jetzt nicht Anrecht auf jeweils 50% des Erbes meines Vaters?

Wenn ja, welche Schritte muesste ich einleiten?

Macht es Sinn das Nachlassgericht des Todesortes meiner Mutter zu kontaktieren (Testament, Erbschein, ???)

1000 Dank

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