Entwicklung der Brückentiere?

5 Antworten

Was genau meinst Du mit "Brückentier"? Fossilien, die in der Entwicklung zwischen zwei vorher bekannten Spezies liegen? Also wenn man z.B. einen Wal kennt und eins Seekuh und findet dann ein Fossil, das so halb Wal, halb Seekuh ist?

Das ist keine besondere Art Tier oder Tierart sondern nur einem Mißverständniß bzw. unserer Art Tiere zu benennen geschuldet. Wenn wir ein Fossil finden bekommt es einen Namen, finden wir ein Tier zwischen zwei schon bekannten "schlägt das eine Brücke" bzw. ist ein "übergangsfossil". Das waren aber damals als sie lebten ganz normale Tierarten. Arten verändern sich ständig, jeden Tag, aber nur so langsam, daß wir es nicht einfach so sehen können.


Brückentiere sind Tiearten wie alle anderen auch und sind auch durch den gleichen kleinschrittigen evolutionären Prozess entstanden. Das Besondere an ihnen ist nur, dass sie Merkmale von zwei verschiedenen größeren Gruppen in sich vereinen und in vielen Fällen deren letzten gemeinsamen Vorfahren nahestehen, wodurch sie der Forschung Einblick in Verwandtschaftsverhältnisse und Evolutionsgeschichte dieser Gruppen ermöglichen.

Der Eindruck der "großen Schritte" entsteht durch die Lückenhaftigkeit des Fossilberichts. Das lässt sich vergleichen mit der Aufnahme eines gehenden Menschen (oder irgendetwas anderem, was sich bewegt). Wenn du pro Sekunde 30 Bilder dieses Menschen siehst, scheint er sich flüssig zu bewegen. Wenn du jede Sekunde nur ein Bild siehst, erscheinen seine Bewegungen sehr abgehackt. Wenn du nur alle fünf Sekunden ein Bild siehst, verstärkt sich dieser Effekt noch. Wir haben vielleicht nur Fossilien von jeder millionsten Tierart, die auf der Erde gewandelt ist.

Also das Thema mit den Giraffen als Beispiel zu belegen, finde ich selbst sehr schwierig und ich habe die komplette Schule aber schon hinter mir :-).

Schnabeltiere sind da leichter zu erklären und der Archopteryx oder wie es geschrieben wird :-).

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