Entscheiden wir (unsere Seele), wann wir sterben?

...komplette Frage anzeigen

21 Antworten

Ich persönlich glaube nicht an die Existenz einer ewigen Seele.

Einfluss auf unseren Todeszeitpunkt haben wir auf zwei Arten

Zum Einen, indem wir eine Selbsttötung begehen. Meist ist das ein Vermeidungsverhalten, um irgendwelchen unangenehmen Umständen, oder Emotionen zu entgehen.

Zum Anderen durch unseren Lebensstil. Wer hemmungslos konsumiert, wenig Sport treibt, sich vorsätzlich hohen Risiken aussetzt und die Gesundheit schädigt, arbeitet in gewisser Weise aktiv auf seinen Tod hin.

Daneben gibt es viele Wege unverhofft und plötzlich aus dem Leben gerissen zu werden - durch Krankheiten, Unfälle, Straftaten...

Ansonsten stirbt man dann eben irgendwann im hohen Alter einfach aufgrund der damit verbundenen gesundheitlichen Effekte.

Ob es für den Zeitpunkt des Todes womöglich eine Art Gesetzmäßigkeit oder höheres Prinzip gibt weiß ich nicht - aber eine freie Willensentscheidung schließe ich bei diesen Todesarten praktisch aus.

Wer sollte darüber entscheiden können? Das entzieht sich einfach unserer Kontrolle.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bevor wir erneut inkarnieren, werden wir beraten von unseren Lehrern, Beratern.

Wir entscheiden, was wir in der künftigen Inkarnation lernen / erledigen wollen und auch, unter welchen Umständen wir dies am besten erreichen können. Manchmal inkarnieren wir auch insbesondere deshalb, weil wir anderen inkarnierten Seelen helfen wollen.

Die Aufgaben, die wir so in der nächsten Inkarnation gewählt haben, können vielfältig sein. So zum Beispiel kann es eine große Aufgabe sein, als alleinerziehende Mutter unter schwierigen Bedingungen wie Armut und Obdachlosigkeit für ihre sieben Kinder zu sorgen und die Familie zusammenzuhalten. - Du kannst Dir sicher vorstellen, dass dies eine nicht leicht zu bewältigende Aufgabe ist.

Oder eine Seele inkarniert sich als schwerstkrankes Baby, um seinen Eltern behilflich zu sein, gerade dadurch bestimmte Charakterstärken auszubilden.

Von anderen werden diese mutigen Seelen vielleicht verachtet oder bedauert, ohne dass sie wissen, dass diese beiden Seelen aus guten Gründen ihr Schicksal gewählt hatte.

Es sind also gar nicht unbedingt Könige, Präsidenten, Wirtschaftsbosse, von anderen anerkannte Helden die wahren Helden ...

Wenn die Seele ihre Aufgabe geschafft hat und nichts anderes noch erledigen möchte, kann sie wieder gehen. - Während unserer Inkarnation sind wir im steten Kontakt mit unserem Hohen Selbst und unseren Lehrern / Beratern. Manchmal merken wir das, oft nicht. Besonders während wir schlafen werden wir geschult und beraten.

Wenn Du mehr zu diesem Thema wissen möchtest, empfehle ich Dir das Buch von Michael Newton mit dem Titel

Die Abenteuer der Seelen

http://www.amazon.de/Die-Abenteuer-Seelen-Fallstudien-Astroterra/dp/3907029712

Klickst Du an neben den gelben Sternen, kannst Du Kundenrezensionen lesen. (Falls Du Dir das Buch kaufen möchtest: Das kriegst Du in der Buchhandlung vor Ort und kannst so den kleinen Buchhandel unterstützen, der sehr unter den Internet-Riesen zu leiden hat.)

Zu "Aufgaben geschafft und noch zusätzlich etwas erledigen" dieses Beispiel:

Ich saß in einem Café und träumte vor mich hin, da kam eine Frau an meinen Tisch und fragte, ob noch ein Platz frei sein. Obwohl andere Tische frei waren, stimmte ich zu. Sie setzte sich und sagte in Vorfreude, sie würde gleich ins Theater gehen, und wolle in der Zeit vorher einen Kaffee trinken.

Unvermittelt begann sie, mir zu erzählen, dass sie schwer traumatisiert gewesen sei von Kriegsgeschehen, dass sie ihren Mann kennen- und liebengelernt hat, und dass er sich stets fürsorglich um sie gekümmert hatte. Sie sagte, dass sie sehr unselbständig und ängstlich war. Er hatte auf Montage im Ausland gearbeitet (er war Architekt), und während dessen brachte er sie zu ihrem Schutz in die Psychiatrie und die gemeinsamen Kinder brachte er in der Verwandschaft unter. Kam er nach Hause, holte er auch sie und die Kinder wieder nach Hause. - So lebten sie viele Jahre, und beide liebten sich sehr.

Als die Frau soweit seelisch stabil war, dass sie in seiner Abwesenheit keinen solchen Schutz mehr brauchte, stürzte er während seiner Auslandsarbeit vom Gerüst und war sofort tot.

Die Frau war untröstlich, dass sie so keine Zeit hatte, ihm - nun gestärkt - ihre Liebe zu zeigen und ihm vielfältig das wiederzugeben, was er ihr an Liebe geschenkt hatte.

Ich sagte ihr: Ich kenne zwei Gründe, warum Menschen sterben. Entweder haben sie das, was sie lernen und erledigen wollten, geschafft. Oder sie waren diesbezüglich in einer Sackgasse, und Gott sagt dann: "Och, lassen wir den kleinen doch nochmal von vorne als Baby anfangen." Und ich fragte sie, was sie meine: Hatte Ihr Mann seine Aufgaben geschafft, oder war er in einer Sackgasse?

"Oh nein", rief die Frau, "er war ein liebenswerter Mann, alle mochten ihn, er hatte wundervolle Freunde, war erfolgreich, liebte seine Familie ...

Und traurig sagte sie, dass er aber doch nicht gerade jetzt sterben musste, wo sie doch endlich stabil war ...

Ich: "Vielleicht hatte Ihr Mann ja schon vor längerer Zeit seine Aufgaben geschafft, er blieb aber noch bei Ihnen, bis Sie stabil und kräftig genug waren, um allein weiterleben zu können."

Freudig bestätigte die Frau das - und fröhlich stand sie auf und sagte, dass es jetzt Zeit sei, ins Theater zu gehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Für gewöhnlich nicht.

In den aller meisten Fällen tritt der Tot auf Grund von Organversagen oder ein.

Wir ( unsere Seele ) kann wohl entscheiden den Tod herbei zu führen, muss aber dazu einfach den eigenen Körper verletzen.

Es soll Völker geben, bei denen die Alten selbst entscheiden wann ihre Zeit gekommen ist, sich an einen heiligen Ort begeben und dort einfach aus ihrem Körper austreten. Medizinisch gesehen, sterben aber auch diese Menschen an Organversagen. Was es nicht weniger bemerkenswert macht, wie sie mit dem Tod umgehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Existenz einer "Seele" ist mehr als zweifelhaft. Wir entscheiden, Selbstmord ausgenommen, nicht oder nur indirekt (z.B. durch unseren Lebensstil) über unseren Tod.

Dieser ist in der Regel in die Folge von Einflüssen wie Infektionen, Alterserscheinungen und Co. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Halte ich für Unfug. Man kann bei einer tödlichen Erkrankung schneller sterben, wenn man aufgibt, weil man keine Lebensfreude mehr hat. Die Psyche hat einen Einfluss auf das Physische. Wenn die "Maschine" (unser Körper) irreparabel kaputt ist hilft aber auch kein Lebenswillen mehr.

An so etwas wie eine Seele glaube ich nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Regulus123
17.04.2016, 14:28

Also der reine Materialist. Auch in der Liebe?

1

Ja und Nein.....

Grundsätzlich hat der Mensch einen Lebenswillen.

Wenn der Mensch aber in der Ansicht ist, dass sein Lebenswille gebrochen ist, dann kann der Mensch auch mit dem Leben abschließen, und sich auf den Tod vorbereiten.

Ob dies jetzt mit der Seele verknüpft ist, das bleibt im Auge des Betrachters.

Ich habe schon mehrfach Menschen sterben sehen.

Einigen sieht man es in den Augen an, dass sie mit dem Leben gebrochen haben, und das Ende herbeisehnen.

Andere haben bis zuletzt ein Verlangen nach Leben in den Augen, und ein Unverständnis, dass es zu Ende geht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die "Entscheidung" trift deine Zellteilung: (Ein stetiger unaufhaltsamer Alterungsprozess, seit deiner Geburt)

Bei jeder Zellteilung verkürzen sich die Telomere, da sie nicht mitkopiert und damit verloren gehen. Auf diese Weise verkürzen sich die Telomere leider unaufhaltsam, bis die DNA ungeschützt vorliegt. Mit zunehmender Telomerverkürzung verändert die Zelle ihr Muster der Genaktivierung, verlangsamt ihre Teilungsrate, stellt die Teilung dann völlig ein und stirbt schließlich ab.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich denke, dass der Lebenswille da schon eine gewisse Rolle spielt, wie lange man lebt. Mit zunehmendem Alter und Schmerzen nimmt einfach die Lust am Leben ab und man empfindet den Tod vielleicht als gar nicht mehr so schlimm.

Wie meine Oma immer sagt: "Das Leben muss einen erst plagen, damit der Tod Spaß macht"

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn man daran glaubt, dass wichtige Ereignisse im Leben (je nach Karma und Entwicklungsstufe) vorbestimmt sind, würde ich ja sagen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Können natürlich äußere Einflüsse wie ein Autounfall sein, wo die Seele dann noch nicht bereit war.
Ich bekomme aber gerade bei meinem Opa mit, welcher im sterben liegt, dass er noch total klar im Kopf ist und man sich quasie mit ihm noch normal unterhalten kann, obwohl er total viel Morphium bekommt und deshalb eigentlich nur lallen dürfte. Er führte noch ein paar sehr wichtige Gespräche mit seinen Kindern und engen Verwandten/Freunden und hat mit vielen super abgeschlossen. Dennoch hält ihn noch irgendetwas hier und ich glaube er hat noch eine Aufgabe hier.
Das ist meine Meinung zum Thema.
Also nochmal kurz, ich glaube, dass jemand der im sterben liegt und alles erledigt hat in seinem Leben, viel schneller los lässt bzw stirbt als jemand der zb noch mit jemanden reden muss. Und in diesem Sinne ist es für mich die Seele, die entscheidet ob man jetzt schon los lässt oder noch weiter kämpft.
MfG, Valentin

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nach meiner Auffassung entscheiden wir nur bei Suizid über den Zeitpunkt unseres Sterbens.

Ansonsten bleibt das Sterben, dem Zufall, dem Alter und dem biologischen Abbau, oder Gott als Schöpfer vorbehalten, sofern man gläubig ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, man weiß nicht wann er sterbt, nur Gott weiß und entscheidet das, wo und wann und wie niemand kann das wessen, ich spreche über normalem Tod und nicht Freitod, beim Freitod entscheidet man wann und wie und wo er sterben will, aber das ist nicht die Frage glaube ich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

nein, denn die todesstunde wird uns schon bei unserer geburt mitgegeben

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein.

Es sei denn du entscheidest dich zum Freitod.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

schau dir dass leben an, dann siehst du dass viele menschen aus dem leben gerissen werden, durch unfall, krankheit, tötungen usw.....also ein klares NEIN..................und wie soll dass auch geschehen..........ausser, du tötest dich selbst............:)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein. das entscheitet unser Motor. nämlich das herz.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Regulus123
17.04.2016, 14:23

interessant

0

Eigentlich eher unser ewige Vater (Ps.48,14; Offb.9,6).

Unsere "Seele" ist sterblich, genauso wie das Fleisch (Hes.18,4; Röm.3,23).

Aber Jesu sei dank, der für uns den Tod überwunden hat (Röm.6,23).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, das Gehirn entscheidet, wann es aufhört zu arbeiten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Regulus123
17.04.2016, 14:24

der eine sagt das Gehirn, der andere das Herz, noch ein anderer sagt die Seele.... ;)

0

ich denke schon, ja. also indirekt meine ich

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt keine Entscheidung. Das ist rein zufällig.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Regulus123
17.04.2016, 14:26

aber wir entscheiden uns doch jeden Tag für etwas, warum also nicht auch, wann wir sterben?

0

Was möchtest Du wissen?